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Wohnmobil-Finanzierung: Jetzt vergleichen & Top-Zins sichern

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Wohnmobil-Finanzierung

Ein Wohnmobil macht flexibles und unabhängiges Reisen möglich. Es bietet die Freiheit, sich an nahezu jedem beliebigen Ort niederzulassen und mitten in die Natur einzutauchen. Aus diesem Grund wünschen sich immer mehr Menschen anstelle eines schicken all-inclusive Urlaubs ein modernes Wohnmobil, mit dem sie ihre Reisen völig frei gestalten können. Doch der Kaufpreis von mehreren zehntausend Euro schreckt Interessenten auf den ersten Blick ab. Für wen sich die Investition trotz der hohen Anschaffungskosten lohnt, welche Möglichkeiten es für die Finanzierung gibt und wie diese besonders günstig abgeschlossen werden kann, zeigt der folgende Artikel.

Das Wichtigste zur Anschaffung und Finanzierung eines Wohnmobils:

  • Es gibt verschiedene Fahrzeugmodelle, die sich preislich wie auch durch ihre Ausstattung und die Größe unterscheiden.
  • Eine Null-Prozent-Finanzierung kann eine Finanzierungsmöglichkeit darstellen, muss jedoch gut überlegt sein.
  • Kreditnehmer, die Eigenkapital einbringen, sparen Zinskosten.
  • Wer ein Wohnmobil günstig finanzieren möchte, sollte am besten einen Kreditvergleich durchführen.

Welche unterschiedlichen Arten von Wohnmobilen und Wohnwagen gibt es?

Wer sich für ein Wohnmobil oder einen Wohnwagen interessiert, muss zunächst das passende Modell finden. Es gibt verschiedene Ausführungen, die sich eignen. Urlauber, die gerne Städtereisen unternehmen, sollten ein kleineres und kompakteres Modell wählen, als Personen, die viele Wochen inmitten der Natur verbringen. Zudem spielt auch der Preis eine nicht unerhebliche Rolle.

Wohnmobiltypen

Diese Modelle kommen am häufigsten zum Einsatz:

Wohnmobiltypen Beschreibung
Integrierte Wohnmobile

Neupreis: ab 45.000 Euro
Integrierte Wohnmobile bieten viel Stauraum und sind mit allen nötigen Extras ausgestattet. Von der Dusche bis zum Schlafzimmer müssen Urlauber auf nichts verzichten. Zudem sind sie mit effizienten Heizsystemen ausgestattet, die Familien das Campen in den Wintermonaten ermöglichen. Diese Modelle stellen aufgrund der kostenintensiven Anschaffung die Luxusklasse der Wohnmobile dar.
Teilintegrierte Wohnmobile

Neupreis: ab 35.000 Euro
Teilintegrierte Wohnmobile sind im Vergleich zu integrierten Modellen nicht am Stück gefertigt, weshalb das Fahrerhaus meist vom Wohnraum getrennt ist. Daher bieten sie etwas weniger Platz, sind jedoch auch kostengünstiger als die größeren Ausführungen. Zudem werden die meisten dieser Modelle mit einer Nasszelle und einer Küchenzeile ausgestattet, sodass sie Familien viel Komfort bieten.
Kastenwagen

Preis: Gebrauchtwagen ab 1.500 Euro, zuzüglich Kosten für den Ausbau; ausgebaute Modelle gebraucht ab 8.000 Euro
Kastenwagen sind meist die klassischen VW Busse wie der T2 oder der T3. Sie eignen sich besonders für Singles und Paare auf Städtereisen und bei Campingplatzbesuchen, da sie nur begrenzt Platz bieten und nicht mit einer Nasszelle ausgestattet sind. Auch auf eine vollausgestattete Küche müssen Urlauber verzichten. Allerdings sind Kastenwagen günstiger erhältlich und wesentlich kompakter als integrierte Wohnmobile.
Alkoven Wohnmobile

Neupreis: ab 40.000 Euro
Alkoven Wohnmobile zeichnen sich dadurch aus, dass ein zusätzlicher Schlafbereich besonders platzsparend integriert ist. Dieser befindet sich über der Fahrerkabine und bietet damit auch größeren Familien und mehrköpfigen Gruppen genügend Platz. Der Wohnraum entspricht einem integrierten Wohnmobil, dass mit einer Nasszelle, einer Küchennische und einem Schlafzimmer ausgestattet ist.

Wohnwagentypen

Wohnwagentypen Beschreibung
Faltcaravan

Neupreis: ab 5.000 Euro
Der Falt- oder auch Zeltcaravan besteht aus einem kleinen Anhänger, aus dem sich ein großes Wohnzelt entfalten lässt. Dieses Modell benötigt nur wenig Platz und ist deshalb meist minimalistisch ausgestattet. Er eignet sich besonders für Paare und kleine Familien.
Standard Wohnwagen

Neupreis: ab 10.000 Euro
Der Standardwohnwagen besteht aus einem festen Bau, der mit einem Wohnbereich, einer Küchenzeile, einem Schlafbereich sowie häufig mit einer Nasszelle ausgestattet ist. Autarke Modelle sind zudem unabhängig von der Strom- und Wasserversorgung eines Campingplatzes nutzbar, da sie über eine eigene Batterie und Frisch- sowie Abwasserzufuhr verfügen. Standardwohnwagen sind in allen Preisklassen und Größen erhältlich, sodass sie sich für Paare und größere Familien eignen.

Wohnmobil oder Wohnwagen finanzieren: Welche Möglichkeiten gibt es?

Für Verbraucher gibt es verschiedene Möglichkeiten, ein Wohnmobil oder einen Wohnwagen zu finanzieren. Sie können die Investition mit eigenen finanziellen Mitteln bezahlen oder einen Kredit aufnehmen. Bei Anschaffungskosten ab 35.000 Euro für neue Modelle ist eine Wohnmobil-Finanzierung für viele die beste und einzige Option. Grundsätzlich haben alle Finanzierungsformen ihre Vor- und Nachteile, die nachfolgend erläutert werden.

Der Barkauf

Verbraucher, die über genügend finanzielle Mittel verfügen, können einen Wohnwagen oder ein Wohnmobil komplett bar bezahlen. Wer in der Lage ist, eine Barzahlung vorzunehmen, spart die Finanzierungskosten. Zudem sind die Barzahler sofort Besitzer und Eigentümer.

geldsackBei manchen Händlern kann der Kunde durch den Barkauf zusätzliche Rabatte erhalten, da der Verkäufer das Geld zeitnah erhält.

Von Nachteil ist, dass die Barzahlung die finanziellen Reserven mindert. Falls das Geld vorher Zinserträge erwirtschaftet hat, verlieren Barzahler diese Einnahmen langfristig. Wenn die Zinserträge höher sind, als die Zinskosten, die eine Finanzierung mit sich bringt, wäre die Barzahlung ökonomisch betrachtet nicht sinnvoll. Ein weiterer Nachteil spricht gegen die Barzahlung: Manche Verkäufer enthalten Barzahlern größere Rabatte vor, weil sie von einer Finanzierung mehr profitieren würden – sie kassieren für die Vermittlung des Darlehens eine Provision.

Die 3-Wege-Finanzierung

Die 3-Wege-Finanzierung wird auch als Ballonfinanzierung bezeichnet. Diese lässt sich auf die Zahlungsweise des Kreditnehmers zurückführen. Am Anfang der Vertragslaufzeit leistet dieser zuerst eine Anzahlung auf den Wohnwagen oder das Wohnmobil. Danach sind Raten fällig, mit denen lediglich die anfallenden Zinsen und minimale Tilgungsraten beglichen werden. Aus diesem Grund ist die monatliche Belastung bei dieser Finanzierungsform sehr gering. Am Ende der Kreditlaufzeit muss der Darlehensnehmer die Tilgung in Form einer hohen Schlussrate leisten – das ist der Ballon am Ende der Laufzeit.

Für den Kunden ist es wichtig, den Betrag für die Schlussrate anzusparen. Die monatliche Belastung ist unter Umständen nur bedingt niedrig, weil Kreditnehmer neben der Ratenzahlung zusätzliche Rücklagen bilden müssen. Allerdings stehen Kreditnehmern am Ende der Laufzeit drei Wege offen:

  1. Der Kreditnehmer bezahlt die Schlussrate.
  2. Die offene Forderung wird weiter finanziert, wobei zusätzliche Zinsen anfallen.
  3. Der Darlehensnehmer gibt das Fahrzeug an den Händler zurück und kommt unter Umständen für die Wertminderung auf. In diesem Fall wird die Nutzungsdauer wie bei einem Leasingvertrag abgerechnet.

Der klassische Kredit

Wenn nicht ausreichend eigene finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, stellt ein klassischer Ratenkredit die beste Option dar, ein Wohnmobil günstig zu finanzieren. Dabei kommt der Kunde innerhalb eines festgelegten Zeitraums in monatlichen Raten für die Rückzahlung auf, bis der Kaufpreis inklusive der zusätzlichen Kosten wie Zinsen und Bearbeitungsgebühren getilgt ist.

Der Vorteil dieser Art der Wohnmobil-Finanzierung liegt darin, dass der Darlehensnehmer eine konstante Belastung hat, die gut planbar ist. Zudem werden keine Anzahlung und keine teure Schlussrate fällig. Grundsätzlich haben Kreditnehmer zwei Möglichkeiten für einen klassischen Kredit: Sie können das Wohnmobil oder den Wohnwagen entweder über den Händler oder ein Kreditinstitut finanzieren.

Tipp: Auch wenn eine Anzahlung nicht unbedingt notwendig ist, so mindert sie die Kreditkosten doch enorm.

Finanzierung über den Händler vs. Finanzierung über eine Bank


Vorteile Nachteile
Händler - Händler erledigt die Antragsformalitäten
- Fahrzeug und Darlehen stammen aus einer Hand
- Teilweise an Drei-Wege-Finanzierung gekoppelt
- Unter Umständen höhere Anschaffungskosten
- Teilweise besteht die Notwendigkeit einer Anzahlung
Kreditinstitut - Keine Bindung an einen Anbieter
- Laufzeit und Raten mit der Bank verhandelbar
- Meist bessere Konditionen durch Kreditvergleich
- Keine Anzahlung nötig
- Keine hohe Schlussrate
- Keine speziellen Sonderangebote für bestimmte Fahrzeuge

Finanzierung über den Händler

Viele Händler locken damit, dass sie ihren Kunden besonders günstige Finanzierungsmodelle anbieten können. Die Praxis zeigt jedoch, dass für die Verbraucher deutlich mehr Nachteile als Vorteile entstehen. Sie sind an die Bank gebunden, die mit dem Händler kooperiert. Bei Finanzierungen über eine Händlerbank sind häufig Anzahlungen nötig oder die Angebote sind in Form einer 3-Wege-Finanzierung konzipiert, bei der die Kunden ggf. eine hohe Schlussrate leisten müssen.

Für den Kreditnehmer entsteht meist nur der Vorteil, dass er sowohl das Fahrzeug wie auch die Kreditunterlagen aus einer Hand erhält und sich der Händler um alle nötigen Formalitäten kümmert.

Null-Prozent-Finanzierung ist oft zu teuer oder beinhaltet unzulässige Kostenbestandteile

Einige Verkäufer werben mit einer Null-Prozent-Finanzierung, bei der ihr Kunde lediglich den Kaufpreis der Anschaffung und keine Zinsen bezahlen muss. Meist handelt es sich dabei jedoch um ein Lockangebot und die Kosten für das Fahrzeug sind höher als bei anderen Anbietern. Wer dieses Angebot von seinem Händler erhält, sollte sich vor Vertragsabschluss bei der Konkurrenz nach dem Kaufpreis des Wohnmobils erkundigen und diesen entsprechend vergleichen. Denn teilweise verkaufen die Händler die Wohnmobile teurer, wenn diese an eine Null-Prozent-Finanzierung gebunden sind.

Zudem rechnen Händler in einer Null-Prozent-Finanzierung mitunter Positionen ab, die gemäß Preisangabenverordnung (PAngV) unzulässig sind. So dürfen in einer Null-Prozent-Finanzierung zum Beispiel weder Kontoführungsgebühren noch Vermittlungsgebühren oder Bearbeitungsgebühren in Rechnung gestellt werden. Dennoch versuchen Händler, diese auf den Käufer abzuwälzen. Kunden sollten in diesem Fall auf einer ersatzlosen Streichung bestehen.

Finanzierung über ein Kreditinstitut

Wer nicht die Partnerbank des Händlers nutzen möchte, kann ein Darlehen bei seiner Hausbank oder einer anderen unabhängigen Bank beantragen. In vielen Fällen lässt sich das Wohnmobil auf diese Weise günstiger finanzieren, da der Interessent verschiedene Angebote einholen kann und nicht auf einen Anbieter angewiesen ist. Außerdem lässt sich der Darlehensvertrag individuell gestalten, die Raten dem Einkommen entsprechend anpassen und die Laufzeit mit dem Kreditgeber abstimmen.

vergleichsrechnung-anstossenTipp: Wer ein Wohnmobil oder einen Wohnwagen über eine Bank finanzieren möchte, sollte zuvor den Online-Kreditrechner auf FINANZCEHECK.de nutzen und verschiedene Angebote miteinander vergleichen. So lässt sich schnell und einfach das passende Darlehen mit den zinsgünstigsten Konditionen finden.

Worauf gilt es beim Wohnwagen-Kredit zu achten?

Wer einen Wohnwagen oder ein Wohnmobil finanzieren möchte, sollte zuvor einige Aspekte beachten. Dazu zählt unter anderem die Notwendigkeit der Anschaffung. Denn die Investition in ein Fahrzeug lohnt sich nur, wenn es auch entsprechend genutzt wird. Außerdem sind folgende Punkte zu berücksichtigen:

Raten entsprechend der eigenen Möglichkeiten wählen

Verbraucher, die ein Darlehen aufnehmen, sollten dieses schnellstmöglich tilgen. Allerdings muss die Höhe der Raten zu den finanziellen Möglichkeiten passen. Dazu stellen potenzielle Kreditnehmer monatliche Einnahmen und Ausgaben einander gegenüber und ermitteln den verfügbaren Betrag. Die Rate für das Wohnmobil sollte allerdings nicht den gesamten verfügbaren Betrag beanspruchen, damit im Alltag noch etwas finanzieller Spielraum für unvorhergesehene Ausgaben bleibt.

Vereinbarte Konditionen beachten

Viele Banken bieten ihren Kreditnehmern zusätzliche Konditionen an, mit denen der Kunde bei der Rückzahlung flexibler ist. Kostenlose Sondertilgungen sind dazu geeignet, die Laufzeit des Darlehens zu verkürzen. Auch die Möglichkeit, die Ratenzahlung auszusetzen ist eine sinnvolle Kondition. Kreditnehmer können sie zum Beispiel in Anspruch nehmen, wenn ein Arbeitsplatzverlust oder eine schwere Erkrankung die Einkommenssituation verschlechtert.

Tipps, um ein Wohnmobil günstig zu finanzieren:

Eigenkapital einbringen

Kreditnehmer, die über Eigenkapital verfügen, können damit eine Anzahlung auf das Wohnmobil leisten. So mindern sie die Darlehenssumme und stellen für die Bank ein niedrigeres Risiko dar. Dadurch müssen sie weniger Zinsen bezahlen und erhalten bessere Konditionen.

Das passende Modell wählen

Die Finanzierung eines Wohnmobils oder eines Wohnwagens sollte keine kurzfristige Entscheidung sein. Ein luxuriöses Modell mit einer aufwendigen Ausstattung und genügend Stauraum mag zwar verlockend sein, ist aber nicht immer nötig und kostet viel Geld. Alkoven Wohnmobile lohnen sich meist nur für große Familien und für Personen, die viel mit dem Fahrzeug reisen. Für Verbraucher, die nur hin und wieder in den Urlaub fahren, sind im Regelfall kleinere, kostengünstigere Modelle passender.

Kredite vergleichen und sparen

webWer ein Wohnmobil günstig finanzieren möchte, sollte verschiedene Kreditinstitute miteinander vergleichen. Nicht immer bietet die Hausbank passende Konditionen und vor allem Onlinekredite konnten sich in den letzten Jahren aufgrund günstiger Zinsen und einer schnellen Bearbeitung etablieren.

einklatschenAuf FINANZCHECK.de kann ein kostenloser und unverbindlicher Kreditvergleich durchgeführt werden. Außerdem stehen telefonisch FINANZCHECK.de-Kreditexperten zur Verfügung, die unabhängig und fair das passende Angebot finden.