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Der Dispokredit

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Von den Kosten des Dispokredits bis hin zu günstigeren Alternativen

Ein zu spät eingegangenes Gehalt, eine nicht bedachte Lastschrift oder eine Zahlung, die nicht im Monatsbudget vorgesehen war – das passiert oft schneller als geplant. Was vielen nicht bewusst ist: Wer sein Konto überzieht, nimmt dadurch einen Kredit auf. Das berüchtigte „Dispo“ steht nämlich eigentlich für Dispositionskredit oder kurz Dispokredit. 

Der Dispokredit ermöglicht Kontoinhabern eine gewisse Flexibilität. Denn er muss nicht gesondert beantragt werden, sondern ist in den meisten Fällen bereits im Girokonto enthalten. Um auch bei finanziellen Engpässen liquide zu bleiben, ist der Dispositionskredit daher auf den ersten Blick eine bequeme Möglichkeit – allerdings auch eine vergleichsweise kostspielige. 

Warum das so ist, wie der Dispokredit funktioniert und vor allem welche Alternativen es zum Dispo gibt, erfahren Sie bei FINANZCHECK.de.

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  • Der Dispokredit muss nicht gesondert beantragt werden 

  • Voraussetzung ist, dass regelmäßig Geld auf dem zugehörigen Konto eingeht

  • Die Zinskosten sind bei einem Dispokredit ausgesprochen hoch 

  • Der Dispo eignet sich eher für kurzfristige Engpässe, in anderen Fällen ist ein Ratenkredit sinnvoller

So funktioniert der Dispokredit 

Wenn Sie schnell Geld benötigen, kann der Dispositionskredit praktisch sofort Abhilfe schaffen. In der Regel ist dieser in Ihrem Girokonto standardmäßig enthalten. Die Bank räumt Ihnen dabei einen gewissen Kreditrahmen ein, in dem Sie Ihr Konto überziehen können. Wie hoch dieser Rahmen ist, hängt davon ab, wie viel Geld regelmäßig auf dem Konto eingeht – beispielsweise in Form eines monatlichen Gehalts. Bei den meisten Banken können Sie Ihr Konto um das Ein- bis Dreifache der regelmäßig eingehenden Beträge überziehen.

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Der Dispokredit kommt bei privaten Konten zum Einsatz. Sein Gegenstück für geschäftliche Konten ist der Kontokorrentkredit. Bis auf wenige organisatorische Punkte unterscheidet dieser sich in seiner Funktionsweise allerdings nicht vom Dispo.

Sobald Ihr Konto „ins Minus kommt“ nutzen Sie bereits den Dispo. In manchen Fällen ist es sogar möglich, auch das Limit des Dispokredits zu überziehen. Ob eine sogenannte „geduldete Überziehung“ möglich ist, liegt allerdings im individuellen Ermessen Ihrer Bank.

Der Dispokredit kann für kurzzeitige Flexibilität sorgen – zumal der Verwendungszweck nicht festgelegt ist und keine zusätzlichen Sicherheiten von der Bank verlangt werden. Allerdings gilt es zu beachten, dass natürlich auch der Dispokredit zurückgezahlt werden muss. Dies geschieht automatisch, indem der Negativsaldo mit den nächsten Geldeingängen verrechnet wird. Dadurch kann es schnell zu einer Schuldenspirale kommen, wie die folgende Grafik zeigt:

Schuldenspirale mit dem Dispokredit_FINANZCHECK.de
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Viele Menschen leiden unter den finanziellen Folgen der Corona-Krise und überbrücken finanzielle Engpässe mit einem Dispokredit.

Langfristig wird dieses Vorgehen sehr teuer und sie drohen immer tiefer in der Schuldenspirale zu versinken. Die Umschuldung eines Dispokredits mit einem günstigen Ratenkredit über FINANZCHECK.de kann in dieser Zeit wichtige finanzielle Entlastung bringen.

Warum die Kosten des Dispokredits so hoch sind 

Die eigentlichen Kosten des Kredits entstehen jedoch nicht durch den Ausgleich des Dispos: Die Dispozinsen sind im Vergleich zu anderen Darlehen sehr hoch. Denn der Dispokredit ist für Banken ein wichtiges Geschäft und so liegt der Zinssatz nicht selten im zweistelligen Bereich. Folgende Grafik zeigt die durchschnittlichen Zinsen für einen Dispokredit bei deutschen Banken im Vergleich zu den durchschnittlichen Zinskosten eines Ratenkredits, wie Sie ihn mit dem FINANZCHECK.de Kreditvergleich finden:

Dispokreditzinssätze deutscher Banken im Vergleich_FINANZCHECK.de

Durch die hohen Zinssätze steigen folglich auch die Kosten für den Dispokredit. Deutlich wird das am Beispiel der Zinskosten für einen Dispo von 1.000 Euro, der 10 Tage im Monat bzw. 120 Tage im Jahr genutzt wird:

Zinskosten für verschiedene Dispokredite_FINANZCHECK.de
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Die sogenannte Dispofalle – also die dauerhafte Nutzung des Dispokredits – kann der erste Schritt in eine Verschuldung sein. Behalten Sie deshalb den Kreditrahmen ihres Girokontos im Auge: Wenn Sie Ihren Dispo häufig strapazieren und Geldeingänge nur noch zum Ausgleich desselben verwenden, wird es Zeit für Gegenmaßnahmen. Sinken nämlich die regelmäßigen Einnahmen, verringert sich auch das Dispolimit. Hier besteht das Risiko, dass der Dispokredit jederzeit von der Bank gekürzt oder gekündigt werden kann. 

Eine Möglichkeit, den negativen Saldo dauerhaft auszugleichen und Stück für Stück abzubezahlen, ist die Umschuldung, beispielsweise mithilfe eines Ratenkredits. Denn die Zinsen für einen Ratenkredit sind wesentlich niedriger als für einen Dispositionskredit. Mit der aufgenommenen Ratenkreditsumme wird der negative Saldo auf dem Konto ausgeglichen. Danach folgt die regelmäßige Rückzahlung in planbaren Raten, bis der Ratenkredit vollständig abgelöst ist.

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Zusatzgebühren sind beim Dispokredit unrechtmäßig

Durch die Zinsen können bei einem Dispokredit zweifellos hohe Kosten entstehen. Allerdings sind dies auch die einzigen Ausgaben, die anfallen dürfen. Bearbeitungsgebühren, Pauschalen und Zuschläge – all das erklärte der Bundesgerichtshof in einem Urteil vom 25. Oktober 2016 für unrechtmäßig:

"Die Klauseln benachteiligen die Kunden der [Banken] auch in unangemessener Weise, zumal sie gerade bei niedrigen Überziehungsbeträgen und kurzen Laufzeiten zu unverhältnismäßigen Belastungen führen.“

Vereinfacht ausgedrückt bedeutet das: Pauschale Kosten für geduldete Überziehungen sind unwirksam. Die veranschlagten Kosten wären weitaus höher als die rechtmäßigen Zinsen eines Dispokredits. Streng genommen bezieht sich das Urteil zwar auf die geduldete Kontoüberziehung – die daraus gezogenen Schlüsse lassen sich jedoch auch auf den einfachen Dispokredit übertragen. 

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Ob Sie unzulässige Gebühren für Ihren Dispokredit zahlen, können Sie mit einem Blick in die Geschäftsbedingungen bzw. das Kostenverzeichnis Ihres Girokontos herausfinden. Suchen Sie nach Klauseln wie etwa ‚Bearbeitungsgebühren‘, ‚Pauschalen‘ oder ‚Zuschläge‘. Um ein Girokonto mit angemessenen Konditionen finden, nutzen Sie einfach den kostenlosen Girokonto-Vergleich auf FINANZCHECK.com.

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Günstigere Alternativen zum Dispokredit

Früher oder später nimmt fast jeder einmal den Dispokredit in Anspruch – sei es wegen ungünstig abgestimmter Zahlungseingänge und -ausgänge oder weil schnell etwas mehr Geld benötigt wird. Der Dispo sollte jedoch keine Dauerlösung sein. Und gerade bei größeren Summen gibt es günstigere und vorteilhaftere Alternativen:

  • Kreditkarten bieten Flexibilität: In den meisten Fällen verlangen die Anbieter keine Zinsen für den genutzten Kredit. Dies gilt jedoch nicht, wenn Sie das Darlehen im Folgemonat nicht begleichen. So kann eine ähnliche Schuldenspirale entstehen wie beim Dispokredit – allerdings ohne teure Zinsen.

  • Der Rahmenkredit bzw. Abrufkredit funktioniert ähnlich wie der Dispokredit, muss jedoch gesondert beantragt werden und bietet normalerweise deutlich günstigere Zinsen. Einmal bewilligt, kann er vom Kunden wiederholt genutzt werden. Allerdings muss das Geld erst von einem eigenen Kreditkonto auf das eigentliche Bankkonto überwiesen werden. 

  • Möchten Sie z. B. ein Auto, eine Waschmaschine oder einen Fernseher bezahlen, kommt auch eine Händlerfinanzierung infrage. Dabei nehmen Sie einen Kredit beim jeweiligen Verkäufer auf – zu festen, von ihm festgelegten Konditionen. Prüfen Sie allerdings die Zusatzgebühren und vergleichen Sie die Gesamtkosten mit anderen Kreditanbietern.

  • Ein Ratenkredit ist ein Darlehen, bei dem Sie die geliehene Summe in gleichbleibenden Beträgen zurückzahlen. Wie hoch diese Raten sind, können Sie selbst bestimmen. Gleiches gilt übrigens auch für die Kreditlaufzeit. So haben Sie die volle Kontrolle über Ihre monatliche finanzielle Belastung und können durch die gute Planbarkeit das Risiko einer Schuldenspirale minimieren. Zwar fallen auch beim Ratenkredit Zinskosten an, diese sind aber um einiges niedriger als beim Dispokredit. Und mit dem Kreditvergleich von FINANZCHECK.de finden Sie mit wenigen Klicks Ihr passendes Angebot – zu besonders günstigen Konditionen.

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Ratenkredite gibt es nicht nur für hohe Summen: In Form von Kleinkrediten können Darlehen schon für drei- oder zweistellige Beträge vergeben werden – und sind damit eine echte Alternative zum Dispokredit!

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Sie haben noch Fragen zum Ratenkredit oder wünschen sich weitere Beratung, um das für Sie günstigste Angebot zu finden? Wir sind auch persönlich für Sie da: Unsere Kreditspezialisten unterstützen Sie mit Rat und Tat und völlig unverbindlich – täglich von 08:00 bis 20:00 Uhr unter der kostenfreien Hotline 0800 433 88 77.  Rufen Sie einfach unverbindlich an!

Häufig gestellte Fragen zum Dispokredit 

Wirkt sich der Dispokredit auf die SCHUFA aus?

Wenn Sie Ihren Dispokredit in angemessenem Maße nutzen, hat das zu Beginn erstmal keine Auswirkungen auf Ihre Bonität. Der SCHUFA ist zwar bekannt, dass Sie über ein Konto mit Dispo verfügen, Kontoüberziehungen werden der Auskunftei jedoch nicht gemeldet. Anders sieht es aus, wenn die Bank Ihren Dispokredit kündigt: Die SCHUFA wird darüber informiert und durch den folgenden Eintrag kann es sein, dass andere Banken Ihnen keinen Dispokredit bewilligen. Manche Banken bieten hier jedoch Sonderkredite für negative SCHUFA-Einträge an.

Welche Voraussetzungen müssen Antragsteller von Dispokrediten erfüllen?

Im Prinzip gelten für den Dispokredit dieselben Grundbedingungen wie für andere Kredite. Verlangt werden ein Wohnsitz und Konto in Deutschland, eine gute Kreditwürdigkeit sowie Volljährigkeit. Während bei anderen Kreditarten eine unbefristete Anstellung und ein sicheres Einkommen vorausgesetzt werden, sind für den Dispokredit vor allem regelmäßige Geldeingänge vonnöten.

Kann der Inhaber eines Kontos auch im Minus Geld abheben?

Ja. Auch wenn auf dem Konto bereits der Dispokredit benutzt wird, kann trotzdem Geld abgehoben werden. Dies ist jedoch nur möglich, wenn Sie nicht bereits das vereinbarte Dispolimit überschritten haben.  Sollte dies der Fall sein, können Sie über die Aufnahme eines alternativen Kredits nachdenken.

Was passiert, wenn der Dispo und die geduldete Überziehung nicht beglichen werden können?

Im ersten Schritt wird die jeweilige Bank alle sonstigen Konten pfänden, die Sie bei ihr führen. Damit es gar nicht erst soweit kommt, ist es wichtig, sich regelmäßig einen Überblick über die eigenen Finanzen zu verschaffen. Falls Sie es allein nicht aus der Schuldenfalle schaffen, können Sie auch die Unterstützung einer Schuldnerberatung in Anspruch nehmen. Zudem ist es auch möglich, den Dispokredit umzuschulden und einen Ratenkredit aufzunehmen.

Profilbild Patrick Reuter
Patrick Reuter
Patrick Reuter, Diplompolitologe für internationale Beziehungen, hat seit über 20 Jahren Erfahrungen und Expertise in der Banken- und Versicherungswirtschaft. Bereits vor seiner Anstellung bei Finanzcheck.de war Patrick Reuter Experte für Beitrags- und Leistungsrecht von privaten und gesetzlichen Krankenversicherungen. Seit 2012 ist Patrick Reuter das Herzstück von Finanzcheck.de wenn es um das Wissen auf dem deutschen Kreditmarkt und die bestmögliche Beratung für unsere Kunden geht.
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