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Privatkredit

Den Privatkredit können Kreditnehmer nutzen, um beispielsweise ein Auto, den nächsten Urlaub oder Fortbildungen zu finanzieren. Wichtig ist dabei immer, die Laufzeit und Rückzahlung des Darlehens an die eigene Finanzsituation anzupassen. Zudem sollten Kreditnehmer einen Privatkredit-Vergleich durchführen, um das für sie beste Angebot zu finden. Wie das funktioniert und worauf sonst noch bei der Aufnahme geachtet werden sollte, das verrät der folgende Artikel.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Ein Privatkredit ist aus Bankensicht ein Darlehen, das an private Kreditnehmer vergeben wird.
  • Privatkredite meinen aber auch Kredite, die von einer Privatperson an eine andere vergeben werden.
  • Privatkredite ohne SCHUFA sind enorm teuer.
  • Ein Privatkredit-Vergleich ist unerlässlich, um günstige Konditionen zu erhalten.

Was ist eigentlich ein Privatkredit?

Es gibt zwei Arten von Privatkrediten: Spricht eine Bank von einem Privatkredit, dann meint sie einen Kredit für einen Verbraucher, für eine Privatperson also. Das Gegenstück dazu ist der Geschäftskredit, der für Unternehmen gedacht ist.

Ein Privatkredit kann aber auch das Darlehen unter zwei Privatpersonen sein, etwa wenn eine Person sich Geld von einem Arbeitskollegen leiht. Für solche „Privatkredite“ gibt es mittlerweile spezialisierte Portale, die den Kontakt zwischen Kreditgeber und Kreditnehmer herstellen.

Hinweis: Solche Privatkredite ohne SCHUFA, die von anderen Privatpersonen vergeben werden, sind in der Regel enorm teuer. Weil aus Sicht des Kreditgebers aufgrund der fehlenden SCHUFA-Abfrage ein recht hohes Ausfallrisiko für das Darlehen besteht, verlangt er entsprechend höhere Zinsen.

Was ist das Besondere an einem Privatkredit?

Der typische Privatkredit einer Bank oder Sparkasse ist ein Darlehen mit festen Zinsen für eine bestimmte Laufzeit. Selbst wenn die Zinsen allgemein steigen sollten, ändert sich für den Kreditnehmer nichts – anders als etwa beim Überziehungskredit auf dem Girokonto oder dem sogenannten Rahmenkredit.

Angenommen, ein Kreditnehmer vereinbart einen Privatkredit über eine Laufzeit von 60 Monaten (5 Jahre): Der von der Bank angebotene Zinssatz bleibt dann für eben diese fünf Jahre konstant. An der monatlichen Rate wird sich nichts ändern. Der Privatkredit ist daher verlässlich und planbar.

Wie errechnet sich die monatliche Rate des Privatkredits?

Die drei entscheidenden Faktoren sind:

  • Der Kreditbetrag
  • Die Laufzeit
  • Der Zins

Die monatliche Rate eines Privatkredites ist so kalkuliert, dass Kreditnehmer den Kredit sowie die Zinsen innerhalb der vereinbarten Laufzeit komplett zurückzahlen. Daraus folgt: Je kürzer die Laufzeit ist, desto höher ist die monatliche Rate. Oder: Je höher der Kreditbetrag, desto höher die Rate. Angeboten werden bei Privatkrediten meist Laufzeiten zwischen 12 und 84 Monaten.

Ein Rechenbeispiel: So verändert die Laufzeit die Ratenhöhe eines Privatkredites

  • Kreditbetrag: 10.000 Euro
  • Effektivzins: 2 Prozent
Monate Rate in Euro
12 842
24 425
36 286
48 217
60 175

(Vereinfachte Berechnung, Beträge kaufmännisch gerundet)

Tipp: Um solche Szenarien selbst zu berechnen, können Kreditnehmer den Privatkredit-Rechner verwenden!

Mitunter sind die Zinsen bei längeren Laufzeiten günstiger. Allerdings sollten Kreditnehmer die Laufzeit nicht unbedingt maximal strecken, um auf eine geringe Rate zu kommen. Je länger die Laufzeit ist, desto mehr steigen insgesamt die Kreditkosten. Allerdings sollten die monatlichen Raten auch nicht zu hoch ausfallen, um das Haushaltsbudget nicht zu stark zu belasten. Hier gilt es im Vorfeld, eine Haushaltsrechnung aufzustellen.

Was bedeutet der Effektivzins? Warum ist er für den Privatkredit-Vergleich so wichtig?

Die Stiftung Warentest sowie Verbraucherzentralen weisen immer wieder darauf hin, dass Kreditnehmer auf den Effektivzins bei einem Darlehen achten sollten, wenn sie z. B. einen Privatkredit-Vergleich anstellen wollen. Das ist absolut richtig: Der Effektivzins ist sozusagen der „All-inclusive-Zins“, der einen aussagekräftigen Vergleich zwischen den Banken und Sparkassen erst möglich macht. Denn dieser Zinssatz schließt ausdrücklich alle Kreditkosten inklusive der Kreditnebenkosten mit ein.

Hinweis: Der Sollzins (früher: Nominalzins) ist nur die erste Orientierung für den Vergleich. Er berücksichtigt ausschließlich die Kosten, die für die Überlassung des Kreditbetrags anfallen. Mögliche Bearbeitungsgebühren oder andere Posten bleiben hingegen außen vor.

Wofür kann ein Privatkredit verwendet werden?

Die meisten Privatkredite sind zur freien Verwendung. Kreditnehmer können mit dem Geld machen, was sie wollen – sei es ein neues Auto, Möbeleinkäufe oder die Finanzierung der Traumreise. Auch kann damit die Renovierung oder Modernisierung einer Wohnung bezahlt werden.

Es gibt außerdem zweckgebundene Privatkredite, die teilweise günstiger sind, beispielsweise für den Autokauf. Der Grund: Bei einer solchen Anschaffung hat die Bank oder Sparkasse mehr Sicherheit – in diesem Fall wäre es das finanzierte Auto. Deswegen ist ein solches Darlehen mitunter besonders günstig.

Tipp: Wenn Kreditnehmer Wohneigentum haben und eine größere Modernisierung planen, sollten sie als Alternative zum Privatkredit eine besonders günstige Immobilienfinanzierung in Erwägung ziehen.

Sind Kredite beim Händler günstiger?

Autohändler, Möbel- und Elektromärkte vermitteln Kredite an ihre Kunden. Sie geben nicht selber einen Kredit, sondern nutzen dafür Partnerbanken. Die genannten Zinsen wirken oft sehr attraktiv. Allerdings sind zwei wesentliche Nachteile zu beachten:

  1. Der Kunde soll zum Kauf verführt werden. Deshalb sind die Finanzierungsangebote so verlockend. Aber wichtiger als die Zinsen ist doch, ob dem Kunden die Ware wirklich gefällt. Er sollte sich gerade nicht von Kreditkonditionen zum Kauf verleiten lassen, sondern die beste Ware finden.
  2. Wer als Barzahler ins Autohaus oder den Möbelladen geht, der bekommt teils erhebliche Barzahlungsrabatte eingeräumt – beim Auto sind das je nach Marke und Typ oft 15 bis 20 Prozent. Beim Neuwagen bedeutet das mehrere tausend Euro Ersparnis. Wer über den Händler finanziert, bekommt diesen Rabatt nicht. Mit einem „externen“ Privatkredit aber kaufen Kreditnehmer als Barzahler und erhalten diesen Rabatt.

Welche Unterlagen und welche Sicherheiten sind notwendig?

Kreditinstitute sind gesetzlich verpflichtet, die Bonität zu prüfen, denn ein Privatkredit soll den Kunden finanziell nicht überfordern. Bei einem Privatkredit für Verbraucher sind in der Regel folgende Unterlagen zwingend notwendig:

  • Kopie des Personalausweises oder Reisepasses
  • Kopie der letzten drei bis sechs Gehaltsabrechnungen oder des letzten Rentenbescheides
  • Sofern bestehende Kredite abgelöst werden sollen (Umschuldung), sind von den bereits bestehenden Kreditverträgen ebenfalls Kopien einzureichen.

Für Selbstständige und Freiberufler sind andere Unterlagen notwendig. Je nach Bank können das Steuererklärungen, Steuerbescheide oder Betriebswirtschaftliche Auswertungen sein.

Wie viel Privatkredit kann ich mir leisten?

Wie viel Privatkredit sich ein Kreditnehmer leisten kann, hängt insbesondere von seinem Einkommen und seinen Ausgaben ab. Eine sinnvolle Herangehensweise ist deshalb, den monatlichen Betrag zu ermitteln, der vom Einkommen nach Abzug aller Kosten übrig bleibt. Mit dem Privatkredit-Rechner können dann verschiedene Szenarien aus Kreditbetrag, Laufzeit und Zinssatz durchgespielt werden.