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So sparen Sie bei der Aufnahme Ihres Bankkredits Zinsen

Die besten Tipps für Kreditnehmer

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Bankkredit

Wer eine größere Anschaffung tätigen, eine Weltreise unternehmen oder ein Haus bauen möchte, benötigt dafür oftmals Fremdkapital. Ein Bankkredit stellt für viele Verbraucher die beste Möglichkeit dar, um schnell und unkompliziert Geld aufzunehmen. So können sich Kreditnehmer ihre Wünsche erfüllen und das Darlehen anschließend in Raten abbezahlen. Dieser Ratgeber erklärt, welche Formen des Bankkredits existieren, mit welchen Kosten Verbraucher rechnen müssen und was bei der Beantragung beachtet werden muss.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei Bankkrediten handelt es sich um von Kreditinstituten zur Verfügung gestellte Geldmittel.
  • Es gibt verschiedene Darlehensformen, die abhängig vom jeweiligen Bedarf infrage kommen.
  • Die Gesamtkosten für einen Kredit werden immer im Effektivzinssatz ausgewiesen.
  • Verbraucher müssen für die Aufnahme eines Bankkredits verschiedene Bedingungen erfüllen.
  • Günstige Darlehen lassen sich mit dem Kreditrechner von FINANZCHECK.de finden.

Was ist ein Bankkredit? Definition und Darlehensformen

Die Bezeichnung „Kredit“ leitet sich von dem lateinischen Wort „credere“ ab, was „vertrauen“ bedeutet. Damit ist das Überlassen von Geld- oder Sachmitteln gemeint, in dem Vertrauen, diese zurückzuerhalten. Ein Darlehen zeichnet sich dadurch aus, dass ein Kreditgeber einem Kreditnehmer finanziellen Mittel zur Verfügung stellt und dafür einen Aufpreis in Form von Zinsen verlangen. Der Darlehensnehmer zahlen die Kreditsumme inklusive Zinsen innerhalb eines im Vorfeld festgelegten Zeitraums an die Bank zurück. Tilgt der Kreditnehmer über die gesamte Laufzeit hinweg eine gleichbleibende Rate, um das Darlehen komplett abzuzahlen, ist von einem Annuitätendarlehen die Rede.

Der Begriff „Bankkredit“ beschreibt im Grunde genommen jede Form eines Darlehens, das von einem Kreditinstitut bereitgestellt wird. Verbraucher haben darüber hinaus die Möglichkeit, von Privatpersonen Geld zu leihen. Allerdings kann diese Vorgehensweise mit einigen Risiken und Schwierigkeiten verbunden sein, vor allem, wenn es sich um Freunde oder Familienmitglieder handelt.

Welche Arten von Bankdarlehen gibt es?

kreditarten-fuer-verbraucher-pfade Die am häufigsten vergebenen Bankdarlehen stellen Ratenkredite dar, die mit und ohne Zweckbindung erhältlich sind. Die Verbraucher nehmen in der Regel Geldsummen von etwa 5.000 bis 50.000 Euro auf können diese für jegliches Belangen einsetzen, beispielsweise für eine Weltreise oder die Einrichtung der neuen Wohnung. Darüber hinaus existieren weitere Darlehensformen, die im Regelfall einer Zweckbindung unterliegen. Bei FINANZCHECK.de können Verbraucher neben dem herkömmlichen Ratenkredit insbesondere folgende Kredite vergleich und anschließend bei Banken beantragen:

  • Autokredit: Mit einem Autokredit können Verbraucher einen Neu- oder Gebrauchtwagen finanzieren. Als Sicherheit behält die Bank in der Regel den Fahrzeugbrief ein, bis die letzte Rate getilgt wurde.
  • Bau- und Immobilienfinanzierung: Immobiliendarlehen ermöglichen den Bau oder Kauf von Eigentum. Als Sicherheit kommt meist die Grundschuld infrage. Die Bankkredite laufen dann meist mehrere Jahrzehnte, wobei am Ende der ersten Zinsbindungsphase noch eine Restschuld offen ist. Hierfür wird entsprechend eine Anschlussfinanzierung vereinbart, wenn sich der Zeitpunkt des Laufzeitendes nähert.
  • Umschuldung: Kreditnehmer können bestehende Darlehen in einen neuen Kredit umschulden. Sinnvoll ist das immer dann, wenn der neue Kredit günstiger ist als der alte. Beachtet werden muss jedoch, dass die Kündigung des alten Darlehens Kosten verursachen kann. Ebenfalls empfehlenswert kann eine Zusammenlegung mehrerer kleinerer Darlehen in einen großen Kredit sein. Das sorgt für Übersichtlichkeit und hilft dabei, die Schulden kontinuierlich abzubezahlen.

Wie wird ein Bankkredit vergeben?

Die Vergabe von Krediten läuft in der Regel nach folgendem Schema ab:

  1. Antragsstellung durch den Kreditnehmer.
  2. Prüfung der Bonität und weiterer Kreditvoraussetzungen durch die Bank.
  3. Angebotsstellung mit den Kreditkonditionen (Zinsen, Rückzahlungsbedingungen) auf Basis des Antrags.
  4. Unterschrift des Vertrags durch den Kreditnehmer.
  5. Auszahlung des Kreditbetrags binnen weniger Tage.

Bedingungen für den Erhalt eines Bankkredits

Um einen Bankkredit zu erhalten, müssen Kreditnehmer in der Regel folgende Bedingungen erfüllen:

  • Volljährigkeit: Die Antragsteller müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben.
  • Wohnsitz: Die Antragsteller müssen einen festen Wohnsitz in Deutschland aufweisen.
  • Bonität: Viele Banken setzen eine gute Bonität voraus. Dafür stellen sie unter anderem eine Anfrage bei der SCHUFA. Die Auskunftei informiert sie unter anderem über die bisherige Zahlungsmoral des Kreditnehmers.
  • Einkommen: Die Antragsteller müssen über ein regelmäßiges Einkommen verfügen, das ausreichend hoch ist, um die Rate zu decken. Bei einem niedrigen Einkommen empfiehlt es sich, einen zweiten Kreditnehmer einzutragen.
  • Eigenkapital: Manche Darlehensformen setzen voraus, dass die Kreditnehmer Eigenkapital einbringen. Bei einer Baufinanzierung sollten rund 30 Prozent der Gesamtkosten mit eigenen Mitteln finanziert werden.
  • Sicherheiten: Bei hohen Finanzierungssummen oder um bei einem Bankkredit von einem niedrigeren Zinssatz zu profitieren, müssen Antragsteller Sicherheiten hinterlegen. Immobiliendarlehen setzen diese sogar voraus. Als Sicherheiten bei einem Bankkredit kommen zum Beispiel Bürgschaften, Grundschulden, Lebensversicherungen oder Sicherungsübereignungen infrage.

Notwendige Unterlagen

Im Zuge der Antragsstellung müssen Kreditnehmer einige Unterlagen bei der Bank einreichen. Diese dienen unter anderem dazu, die Einhaltung der Kreditvoraussetzungen überprüfen zu können:

  • Einkommensnachweise: Antragsteller müssen in der Regel die letzten drei Gehaltsabrechnungen einreichen. Freiberufler und Selbstständige haben betriebswirtschaftliche Auswertungen, Steuerbescheide und Kontoauszüge vorzuweisen. Rentner reichen die letzten drei Rentenbescheide ein.
  • Nachweis des Arbeitsverhältnisses: Der Nachweis eines unbefristeten Arbeitsverhältnisses erhöht die Chance auf das Darlehen. Auszubildende müssen unter Umständen einen Nachweis erbringen, dass sie nach ihrer Lehrzeit übernommen werden.
  • Kontoauszüge: Manche Banken können Kontoauszüge der letzten Monate einfordern, um die Zahlungsfähigkeit der Antragsteller zu bemessen.
  • Selbstauskunft: Die Selbstauskunft enthält Informationen bezüglich der monatlichen Einnahmen im Verhältnis aller Zahlungsverpflichtungen. Beispiele hierfür sind Telefonverträge, Mietzahlungen, oder bereits bestehende Kredite.
  • Sicherheiten: Die Unterlagen beziehen sich auf Abtretungserklärungen oder Nachweise über das Bestehen der Sicherheiten. Im Falle einer Bürgschaft fordern manche Banken Gehaltsnachweise der bürgenden Person.
  • Antrag: Der unterschriebene Antrag kann der Bank elektronisch oder per Post zugesandt werden.

Nicht alle Unterlagen sind bei jeder Darlehensform notwendig. Bei einem Ratenkredit im Rahmen von bis rund 20.000 Euro müssen die Darlehensnehmer beispielsweise keine Sicherheiten hinterlegen, wenn ihre Bonität als gut bewertet wurde.

Konditionen: Worauf müssen Verbraucher bei einem Bankkredit achten?

Antragsteller sollten nicht sofort das erste Darlehensangebot beantragen. Ein guter Bankkredit zeichnet sich durch weitere Faktoren aus, die häufig erst im Kleingedruckten deutlich werden:

  • Zinsen: Jeder Bankkredit hat einen Zinssatz. Wesentlich für Verbraucher ist allerdings der effektive Jahreszins, denn dieser enthält im Gegensatz zum Sollzins sämtliche anfallenden Kosten. Darin sind auch die mit dem Bankkredit verbundenen Bearbeitungsgebühren berücksichtigt.
  • Sondertilgung: Die Sondertilgung erlaubt es, den Bankkredit schneller abzubezahlen. Nicht immer ist diese kostenlos oder lässt sich in regelmäßigen Intervallen vornehmen. Verbraucher, die einen Bankkredit aufnehmen, sollten darauf achten, kostenlos und regelmäßig eine Sondertilgung leisten zu können.
  • Tilgung: Die Tilgung bemisst sich anhand der Darlehenssumme, des Bankkredit-Zinssatzes sowie der Laufzeit. Verbraucher sollten die monatliche Rate in einer angemessenen Höhe wählen, sodass sie das Darlehen schnell zurückzahlen, ohne dass die Gefahr von finanziellen Engpässen besteht. Manche Banken ermöglichen es, bei Zahlungsschwierigkeiten die Tilgung vorübergehend auszusetzen.

Gebühren: Was kostet ein Bankkredit?

Wie hoch der für den Bankkredit ermittelte Zinssatz ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören insbesondere das aktuelle Marktzinsniveau, die eigene Bonität und nicht zuletzt die kreditgebende Bank. Auch die Kreditsumme und die Laufzeit wirken sich auf die Zinsen aus.

Mit folgenden Tipps können Kreditnehmer den Bankkredit-Zinssatz senken:

  • je kürzer die Kreditlaufzeit, desto geringer der Zinssatz
  • zusätzliche Sicherheiten (zweiter Kreditnehmer, Bürge) senken die Zinsen
  • ein Vergleich von Banken ermöglicht es, ein günstiges Angebot zu finden

ausrufezeichen Hinweis: Verbraucher, die von günstigen Konditionen profitieren möchten, führen bei FINANZCHECK.de einen Kreditvergleich durch. Dazu tragen sie die benötigte Finanzierungssumme, Laufzeit und den Verwendungszweck ein. Anschließend erhalten sie eine Übersicht mit den passenden Angeboten. Sobald sie sich für ein Darlehen entschieden haben, können Interessierte schnell und unkompliziert eine Kreditanfrage stellen. Auf Wunsch steht ein persönlicher Berater kostenlos am Telefon zur Verfügung.

Unter Umständen können zusätzlich zum Effektivzinssatz weitere Kosten im Zusammenhang mit dem Darlehen anfallen – beispielsweise Gebühren für eine Restschuldversicherung oder eine Lebensversicherung, die manche Banken bei der Vergabe hoher Finanzierungssummen fordern. Insbesondere bei Baufinanzierungen ist zudem der Bereitstellungszins zu berücksichtigen. Diese Zusatzkosten fallen an, wenn die Kunden das Geld nicht sofort in Anspruch nehmen, sondern erst zu einem späteren Zeitpunkt.

Bankkredit: Beispiel für die Kosten

  • Finanzierungssumme: 5.000 Euro
  • Laufzeit: Drei Jahre
  • Sollzinssatz: 6,5 Prozent
  • Bearbeitungsgebühr: 150 Euro (einmalig)

Die monatliche Rate beläuft sich auf Basis der Kreditangaben auf 157,84 Euro, sodass der Gesamtaufwand nach drei Jahren 5.682,33 Euro beträgt. Damit liegen die Kosten für den Bankkredit inklusive Bearbeitungsgebühr bei 682,33 Euro.

Welche Vor- und Nachteile bringt ein Bankdarlehen mit sich?

Der wohl größte Vorteil eines Bankkredits liegt darin, bei entsprechender Bonität relativ einfach eine Geldsumme aufnehmen zu können. Verbraucher können sich somit Wünsche erfüllen oder in ihre Zukunft investieren, indem sie beispielsweise ein Eigenheim erwerben. Aufgrund der monatlichen Tilgung lassen sich die Anschaffungen sofort tätigen, die Kreditnehmer müssen nicht zuerst viele Jahre sparen. Bankdarlehen ermöglichen es auch, finanzielle Engpässe zu überbrücken.

Nachteil bei einem Bankkredit ist die Tatsache, dass die Finanzierung stets mit zusätzlichen Kosten verbunden ist. Außerdem gehen die Kreditnehmer eine Zahlungsverpflichtung ein, die häufig über viele Jahre hinweg besteht. Bei der Kreditaufnahme entsteht für Verbraucher zudem ein Risiko: Der Verlust des Arbeitsplatzes und das damit einhergehende fehlende Einkommen oder steigende Zinsen bei einer Anschlussfinanzierung können bei einer zu hohen Rate die finanzielle Existenz bedrohen.

Grundsätzlich gilt also: Wer schon heute Anschaffungen tätigen möchte, für die aktuell das Kapital fehlt, kann diese mit einem Bankkredit finanzieren. Den größten Nachteil – die Kreditkosten – können Darlehensnehmer vor allem dann schmälern, wenn sie verschiedene Kreditangebote miteinander vergleichen. Möglich ist das unter anderem mit dem kostenfreien und anonymen Vergleichsrechner von FINANZCHECK.de.