Wenn Sie auf FINANZCHECK.de weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.
Renovierungskredit Bühnenbild neu

Renovierungskredit: Zinsgünstiges Darlehen zum Modernisieren

Günstig und sicher zum passenden Angebot!

Schon ab
0,00%
effektiver Jahreszins¹
  • 100% kostenlos
  • 1 Million Kunden
  • 99,5% positive Bewertungen
TUEV-2019-TK43746
NTV Vergleichsrechner Siegel 2019
 Placeholder Seal

¹0% Effektiver Jahreszins bei: 1.000€ Netto-Darlehensbetrag, 12 Monate Laufzeit, 0,00% fester Sollzins p.a., monatliche Rate 83,33€, Gesamtbetrag 1.000€, Fidor Bank | Entspricht zugleich dem repräsentativen Beispiel gem. § 6a PAngV. Kredit erfordert Online-Kontoauszug (Kontoblick) und Eröffnung eines kostenlosen Girokonto bei der Fidor Bank (zum Zwecke der Kreditauszahlung).

Renovierungskredit

Mit einem Renovierungskredit können Sie einfache Malerarbeiten, umfangreichere Arbeiten an der Fassade oder komplette Sanierungen von Immobilien finanzieren. Wir zeigen Ihnen welche Arten von Krediten für die Renovierungen in Frage kommen. Außerdem geben wir Ihnen Tipps wie Sie besonders günstige Zinsen erhalten und was Sie in Sachen Tilgungsmodalitäten beachten sollten.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Ein zweckgebundener Ratenkredit eignet sich zum Sanieren und Modernisieren.
  • Es gibt staatliche Fördermöglichkeiten.
  • Die Zinsen eines Renovierungskredits sind niedriger als bei einem regulären Ratenkredit.
  • Unter Umständen ist die Vorlage von Angeboten der Handwerker für die Kreditbeantragung nötig.
  • Handwerkerleistungen sind steuerlich absetzbar.
  • Bei hohen Darlehenssummen sind Sicherheiten wie z. B. eine Grundschuld nötig.

Was ist ein Renovierungskredit?

Grundsätzlich ist der Renovierungskredit ein herkömmlicher Ratenkredit. Das bedeutet, dass Sie ein Darlehen mit der gewünschten Summe von der ausgewählten Bank erhalten und diese, inklusive Zinsen, innerhalb des festgeschriebenen Zeitraum an die Bank zurückzahlen. Im Kreditvertrag sind die Laufzeit, die Höhe der monatlichen Raten sowie die festgelegten Zinsen festgehalten. Häufig nehmen Immobilienbesitzer diese Art der Finanzierung in Anspruch, aber auch Mieter können grundsätzlich einen Sanierungskredit beantragen.

Im Gegensatz zu einem Ratenkredit ist der Renovierungskredit in der Regel zweckgebunden. Das bedeutet, dass Sie der Bank genau angeben, wofür Sie den Kredit verwenden. Der Kredit kann dann jedoch ausschließlich für Sanierungsmaßnahmen verwendet werden. Banken vergeben bei zweckgebundenen Darlehen häufig niedrigere Zinsen als bei frei verwendbaren Krediten.

Welche Kreditformen eignen sich zur Renovierung der Immobilie?

Auch wenn der Renovierungskredit über günstigere Konditionen verfügt, müssen Sie nicht zwangsweise einen Renovierungskredit für Ihre Sanierungswünsche aufnehmen. Wir zeigen Ihnen in der folgenden Tabelle die unterschiedlichen Kreditformen mit der entsprechenden Zweckbindung und den Kreditkonditionen.

Kreditform Zweckbindung Zinsen Sicherheiten
Freier Ratenkredit Keine Zweckbindung und damit kein Nachweis der Renovierungsmaßnahmen nötig Abhängig vom Anbieter, Finanzierungssumme, der Laufzeit sowie der Bonität des Kreditnehmers Einkommen
Renovierungskredit Niedrigere Zinsen durch Zweckbindung Zinssatz abhängig von Darlehenssumme, Laufzeit, Bonität und Sicherheiten Niedrigere Zinsen durch Zweckbindung Zinssatz abhängig von Darlehenssumme, Laufzeit, Bonität und Sicherheiten Einkommen
ab einer Kreditsumme von 10.000€ Grundschuldeintrag
Modernisierungskredit Zweckgebunden an bauliche Veränderungen, die nach § 555b BGB als Modernisierungs-maßnahmen gelten Günstige Zinsen aufgrund der Zweckbindung
Abhängig von Kreditsumme, Laufzeit, Eigenkapital und Sicherheiten
Eintragung einer Grundschuld kann den Zinssatz senken
Einkommen
20 bis 30 Prozent Eigenkapital
Ab einer hohen Kreditsumme ist eine Eintragung der Grundschuld nötig
KfW-Kredit / Fördermittel Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen Zuschüsse für den Einbau einbruchhemmender Fenster, Türen und technischer Geräte.
Unterstützung bei altersgerechneten Umbauvorhaben
Gute Konditionen, staatliche Zuschüsse und günstige Zinsen
Die Höhe der Zinsen richtet sich nach den Fördermöglichkeiten, der Laufzeit und der Darlehenshöhe
Höhe und Art der Sicherheit legt der Vertriebspartner der KfW-Bank fest

Freier Ratenkredit

Der freie Ratenkredit, auch Konsumentenkredit genannt, ist ein Darlehen ohne Zweckbindung, der ausschließlich von Privatpersonen aufgenommen werden kann. Verbraucher müssen keine besonderen Sicherheiten, wie eine Grundschuld, hinterlegen. Das normale, verfügbare Einkommen ist für diese Kreditform ausreichend.

Voraussetzung für einen frei verwendbaren Ratenkredit sind:

  • Volljährigkeit
  • Deutsches Bankkonto
  • Unbefristete Aufenthaltsgenehmigung
  • Seit mind. sechs Monaten unbefristetes Arbeitsverhältnis
  • Gute Bonität

Modernisierungskredit

Der Modernisierungskredit ähnelt dem Renovierungskredit sehr stark. Die Bank setzt bei dieser Kreditform jedoch voraus, dass der Wert der Immobilien nach der Modernisierung steigt. So können Sie mit dem Modernisierungskredit eine neue Heizungsanlage einbauen lassen oder andere energetische Maßnahmen durchführen. Sollten Sie sich eine neue Küche einbauen lassen, müssen Sie auf einen frei verwendbaren Ratenkredit oder einen Renovierungskredit zurückgreifen.

Der Gesetzgeber hat genau festgehalten welche Bauvorhaben, an einer Immobilie, als Modernisierungsmaßnahmen gelten:

§ 555b des Bürgerlichen Gesetzbuches: Bauliche Veränderung, die zur Einsparung von Wasser und Energie dienen, neuen Wohnraum schaffen oder den Gebrauchswert der Immobilie erhöhen.

Den zweckgebundenen Modernisierungskredit erhalten nur Immobilienbesitzer, die eine Eigenkapitalquote zwischen 20 und 30 Prozent der Darlehenssumme vorweisen können. Bei niedrigen Kreditsummen sind keine Sicherheiten nötig, viele Banken verlangen jedoch bei großen Projekten mit einem hohen Finanzierungsbedarf die Eintragung einer Grundschuld. Der Modernisierungskredit ist eine gute Alternative zur klassischen Baufinanzierung, da die Zinsen meist niedriger sind als für einen Immobilienkredit. Abhängig von den Bauvorhaben können Verbraucher zudem staatliche Förderprogramme nutzen.

KfW-Kredit und Fördermittel

Die KfW-Bank bietet zinsgünstige Finanzierung für Privatpersonen, die ihre Immobilie energetisch sanieren möchten. Diese staatlich geförderten Finanzierungsmöglichkeiten setzen jedoch voraus, dass die Sanierungsmaßnahmen die energetischen Standards von KfW-Energieffizienzhäusern erfüllen. Die geforderten Energiewerte müssen nach den Sanierungsarbeiten durch einen Fachbetrieb überprüft werden.

Hinweis: Sie können einen KfW-Kredit nur über einen Vertriebspartner wie der Sparkasse oder Volksbank abschließen. Die KfW-Bank verfügt über kein eigenes Filialnetz.

Die KfW-Bank fördert folgende Modernisierungsmaßnahmen:

  • Erneuerung von Außentüren und Fenstern
  • Einbau oder Erneuerung einer Lüftungsanlage
  • Optimierung oder Einbau einer energieeffizienten Heizungsanlage
  • Wärmedämmung des Dachs oder des Kellers und von Wänden
  • Sanierung eines Gebäudes unter Denkmalschutz

gluehbirneTipp: Sie haben die Möglichkeit einen geförderten KfW-Kredit mit einem Ratenkredit oder Renovierungskredit zu kombinieren. Möchten Sie beispielsweise Ihre Außentüren und Fenster erneuern können Sie diese Maßnahme über einen KfW-Kredit realisieren. Wenn Sie zusätzlich noch einige nicht geförderte Maßnahmen ,wie etwa Ihre Außenfassade neu streichen und verputzen, durchführen, können diese Vorhaben mit einem normalen Ratenkredit finanziert werden. gelten zum Beispiel der Einbau oder das Nachrüsten einbruchhemmender Türen, Fenster und Garagentoren und auch der Einbau von Einbruchmeldeanlagen.

So beantragen Sie einen Renovierungskredit

Einen Renovierungskredit können Sie online über FINANZCHECK.de vergleichen und beantragen. Wir empfehlen Ihnen mehrere Banken miteinander zu vergleichen, um das für Sie beste Angebot zu finden. Gehen Sie dabei wie folgt vor:

Schritt 1: Finanzierungsbedarf ermitteln

Im ersten Schritt sollten Sie die zu erwartenden Kosten analysieren. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie einen zweckgebundenen Sanierungskredit aufnehmen wollen. In diesem Fall müssen Sie der kreditgebenden Bank einen entsprechenden Sanierungsplan vorlegen. Die Aufstellung der zu erwartenden Kosten sollte hier so exakt wie möglich sein, um einerseits alle Ausgaben abdecken zu können und andererseits nicht zu viel Kapital aufzunehmen.

gluehbirneTipp: Am einfachsten ermitteln Sie die zu erwartenden Kosten, indem Sie die Angebote und Kostenvoranschläge der Handwerker einholen und addieren. Häufig verlangen die Banken auch Nachweise über diese Unterlagen bevor Sie dem Kreditvertrag zustimmen.

Schritt 2: Anbieter vergleichen

Um den günstigsten Renovierungskredit zu finden, führen Sie am besten einen Online-Kreditvergleich durch. So sparen Sie es sich,jede Bank einzeln aufzusuchen und profitieren darüber hinaus auch von günstigeren Konditionen als in Filialen. Dazu geben Sie einfach die gewünschte Kreditsumme, die gewünschte Laufzeit und den Verwendungszweck – in diesem Fall „Renovierung“ – ein und starten den Vergleich. Anhand des effektiven Jahreszins können Sie auf einen Blick alle zu erwartenden Kosten sehen und vergleichen.

Schritt 3: Den Kredit beantragen

Sobald Sie sich für ein Angebot entschieden haben, können Sie den Vertrag ganz einfach online ausfüllen. Wir empfehlen Ihnen zudem mit einem unser vielen Kreditexperten zu sprechen, der Ihnen bei der Entscheidung die passende Bank zu finden helfen kann. Durch jahrelange Erfahrung in der Kreditberatung können unsere Experten Ihnen das individuell beste Angebot zur Verfügung stellen. Nicht immer ist der günstigste Zins der entscheidende Faktor für einen Kredit. Auch andere Kreditkonditionen, wie etwa kostenlose Sondertilgungsmöglichkeiten, können ausschlaggebende Kriterien sein.

Sobald Sie sich für eine Bank entschieden haben brauchen Sie sich nur noch per Post- oder Videoidentverfahren legitimieren und den Kreditvertrag zu unterzeichnen. Auch die Signatur können Sie mittlerweile online durchführen.

Welche Unterlagen benötige ich für den Sanierungskredit?

Wenn Sie einen Kredit aufnehmen möchten müssen Sie der Bank im Vorwege verschiedene Unterlagen zur Verfügung stellen. Im Vergleich zu einem Kredit mit freier Verwendung sind neben den üblichen Nachweisen noch Unterlagen über die Sanierungsmaßnahmen einzureichen.

  • Gehaltsnachweise: Wenn Sie einen Kredit aufnehmen möchten, müssen Sie der Bank Ihr Einkommen nachweisen. In der Regel verlangen die Kreditgeber Gehaltsnachweise der vergangenen drei Monate. Rentner reichen entsprechend Ihre Rentenbescheide ein. Bei Selbständigen verlangen die Banken für Gewöhnlich Bilanzierungen, Gewinnermittlungen und Einkommensteuerbescheide. Viele Banken vergeben zudem nur Kredit an Selbstständige, die seit mindestens zwei Jahren tätig sind.
  • Renovierungsnachweis: Renovierungsnachweis: Manchen Banken genügt die schriftliche Bestätigung, dass der Kredit für Sanierungsmaßnahmen verwendet wird. Bei höheren Darlehenssummen sollten Sie allerdings davon ausgehen, dass die Banken Nachweise in Form von Kostenvoranschlägen oder sogar Begehungen der Räumlichkeiten einfordert.
  • Kopie Ihres Personalausweises
  • Kontoauszüge (der letzten drei Monate)
  • Nachweise über bestehende Finanzierungen
  • Unter Umständen Nachweise über Sicherheiten wie Grundbucheinträge oder Lebensversicherungen

So sparen Sie beim Renovierungskredit Kosten:

Ein Renovierungskredit lässt sich schnell und unkompliziert beantragen. Doch Sie sollten in jedem Fall im Hinterkopf behalten, dass jedes Darlehen mit Kosten und Verpflichtungen verbunden ist. Um einen besonders günstigen Kredit zu bekommen sollten Sie folgende Faktoren berücksichtigen:

Eigenkapital einbringen

Sollten Sie die Möglichkeit haben, einen gewissen Teil Ihres Modernisierungsvorhaben aus eigener Tasche zu bezahlen, sollten Sie das unbedingt tun. Je mehr Eigenkapital Sie zur Verfügung haben, desto weniger Geld müssen Sie bei der Bank aufnehmen und dementsprechend auch weniger Zinsen zurückzahlen. Auch die Option einige Arbeiten nicht von Handwerkern durchführen zu lassen, sondern einige Maßnahmen selber auszuführen, kann das benötigte Kreditvolumen verringern.

Planen Sie finanzielle Sicherheitsreserven ein

Beim Sanieren und Renovieren einer Immobilie passiert es leider nicht selten, dass weitere Missstände behoben werden müssen, die zuvor nicht eingeplant wurden. Unter Umständen ist das Mauerwerk in einem weniger guten Zustand als zuvor angenommen, was zu höheren Kosten führen kann, die nicht im Sanierungsplan vorgesehen waren. Aus solchen Gründen raten wir Ihnen vor dem Renovieren finanzielle Sicherheitsreserven für unvorhergesehene Ereignisse einzuplanen.

Die optimale Tilgungsrate wählen

Kreditnehmer sollten die monatlichen Tilgungsraten gut abwägen. Eine niedrige Tilgungsrate bedeutet eine lange Rückzahlungsdauer und damit auch höhere Zinszahlungen. Eine hohe monatliche Rate könnte zu stark belasten, sollten ungeplante Ausgaben auf Sie zukommen. Daher sollten Kreditnehmer, die zum Beispiel eine unsichere Arbeitsstelle haben oder in Zukunft mit hohen finanziellen Belastungen rechnen, die Tilgungsrate lieber etwas niedriger ansetzen. Sind jedoch ein festes Anstellungsverhältnis und bestenfalls ein doppeltes Haushaltseinkommen vorhanden, wählen Sie hingegen eine kürzere Kreditlaufzeit.

Zusätzliche Vertragsinhalte prüfen

Viele Banken gestatten Ihren Kunden die Möglichkeit Sondertilgungen zu leisten. Das bedeutet, dass Sie die hohe Einmalzahlungen leisten können. Je nach Bank wird dafür eine Vorfälligkeitsentschädigung fällig. Prüfen Sie deshalb genau ob Ihre kreditgebende Bank Ihnen eine kostenlose Sondertilgung gewährt. Ebenso kann ein Kredit mit Ratenpausen sinnvoll sein, da sich in den seltensten Fällen die nächsten Jahre komplett durchplanen lassen und Sie so auch in unvorhergesehenen Situationen möglichst viel Flexibilität haben.