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Renovierungskredit: Zinsgünstiges Darlehen zum Modernisieren

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Renovierungskredit

Mit einem Renovierungskredit können Kreditnehmer einfache Malerarbeiten, umfangreichere Arbeiten an der Fassade oder komplette Sanierungen von Immobilien finanzieren. Aufgrund der im Regelfall recht hohen Kreditsumme ist es wichtig, das Vorhaben detailliert zu planen. Wir zeigen daher, welche Arten von Krediten für die Renovierung in Frage kommen, wie Kreditnehmer günstige Zinsen erhalten und was in Sachen Tilgungsmodalitäten zu beachten ist.

Das Wichtigste zum Renovierungskredit:

  • Ein zweckgebundener Ratenkredit eignet sich zum Sanieren und Modernisieren.
  • Es gibt staatliche Fördermöglichkeiten.
  • Die Zinsen eines Renovierungskredits sind niedriger als bei einem regulären Ratenkredit.
  • Unter Umständen ist die Vorlage von Angeboten der Handwerker für die Kreditbeantragung nötig.
  • Handwerkerleistungen sind steuerlich absetzbar.
  • Bei hohen Darlehenssummen sind Sicherheiten wie z. B. eine Grundschuld nötig.

Was ist ein Renovierungskredit?

Grundsätzlich ist der Renovierungskredit ein herkömmlicher Ratenkredit. Dies bedeutet, dass der Kreditnehmer ein Darlehen mit der gewünschten Summe erhält und dieses inklusive Zinsen innerhalb eines festgeschriebenen Zeitraums an die Bank zurückzahlt. Im Vertrag sind die Laufzeit, die Höhe der monatlichen Rückzahlung sowie die anfallenden Zinsen festgesetzt. Meist nehmen Immobilienbesitzer diese Finanzierung in Anspruch, doch auch Mieter können grundsätzlich einen Sanierungskredit beantragen.

Der Unterschied zu einem regulären Kredit liegt allerdings darin, dass der Renovierungskredit in der Regel zweckgebunden ist. Der Kreditnehmer muss also angeben, wofür er das Geld aufwenden möchte und darf es nicht für andere Investitionen, beispielsweise für ein neues Fahrzeug, ausgeben. Die Bank kann den Zweck für den Kredit spezifisch festlegen oder allgemein für Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen an der besagten Immobilie zur Verfügung stellen. Die Zweckbindung hat für den Verbraucher einen entscheidenden Vorteil: Die Banken bieten für das Sanieren und Modernisieren niedrige Zinsen und bessere Konditionen an. Renovierungskredite sind also wesentlich günstiger als normale Ratenkredite.

Welche Kreditformen eignen sich zur Renovierung der Immobilie?

Im Grunde genommen müssen Eigenheimbesitzer und Mieter nicht zwangsweise einen Renovierungskredit aufnehmen, um ihre Sanierungswünsche zu finanzieren. Ihnen stehen verschiedene Kreditformen zur Verfügung, die sich in ihrem Verwendungszweck, den Konditionen und den Sicherheiten unterscheiden.

Kreditform Zweckbindung Zinsen Sicherheiten
Freier Ratenkredit Keine Zweckbindung und damit kein Nachweis der Renovierungsmaßnahmen nötig Abhängig vom Anbieter, Finanzierungssumme, der Laufzeit sowie der Bonität des Kreditnehmers Einkommen
Renovierungskredit Niedrigere Zinsen durch Zweckbindung Zinssatz abhängig von Darlehenssumme, Laufzeit, Bonität und Sicherheiten Niedrigere Zinsen durch Zweckbindung Zinssatz abhängig von Darlehenssumme, Laufzeit, Bonität und Sicherheiten Einkommen
ab einer Kreditsumme von 10.000€ Grundschuldeintrag
Modernisierungskredit Zweckgebunden an bauliche Veränderungen, die nach § 555b BGB als Modernisierungs-maßnahmen gelten Günstige Zinsen aufgrund der Zweckbindung
Abhängig von Kreditsumme, Laufzeit, Eigenkapital und Sicherheiten
Eintragung einer Grundschuld kann den Zinssatz senken
Einkommen
20 bis 30 Prozent Eigenkapital
Ab einer hohen Kreditsumme ist eine Eintragung der Grundschuld nötig
KfW-Kredit / Fördermittel Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen Zuschüsse für den Einbau einbruchhemmender Fenster, Türen und technischer Geräte.
Unterstützung bei altersgerechneten Umbauvorhaben
Gute Konditionen, staatliche Zuschüsse und günstige Zinsen
Die Höhe der Zinsen richtet sich nach den Fördermöglichkeiten, der Laufzeit und der Darlehenshöhe
Höhe und Art der Sicherheit legt der Vertriebspartner der KfW-Bank fest

Freier Ratenkredit

Der freie Ratenkredit, auch Konsumentenkredit genannt, ist ein Darlehen ohne Zweckbindung, das ausschließlich Privatpersonen erhalten. Der Verbraucher muss keine besonderen Sicherheiten wie eine Grundschuld hinterlegen.__ Das Arbeitseinkommen ist für diese Kreditform ausreichend und wird auch für die Bemessung der maximalen Darlehenssumme herangezogen.__

Die Voraussetzung, um einen freien Ratenkredit zu erhalten, ist, dass der Kreditnehmer sich seit mindestens sechs Monaten in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis befindet und die Einnahmen ausreichen, um die monatlichen Tilgung zu leisten. Die Höhe der Zinsen kann von Anbieter zu Anbieter stark abweichen und ist von der Darlehenssumme, der Laufzeit und von der Bonität des Antragstellers abhängig.

Renovierungskredit

Der Renovierungskredit ist zweckgebunden, der Kunde muss eine schriftliche Bestätigung einreichen oder mittels Belegen (Handwerkerrechnungen, Kostenvoranschläge, Verträge) die Sanierungsmaßnahmen nachweisen. Dadurch erhält er jedoch einen deutlich günstigeren Zins als bei einem freien Kredit.

Grundsätzlich ist für den Renovierungskredit das Arbeitseinkommen als Sicherheit ausreichend. Allerdings müssen Immobilienbesitzer für eine hohe Darlehenssumme abhängig von der Bank eine Grundschuld eintragen lassen oder Eigenkapital nachweisen. In der Regel beläuft sich dieser Kredit auf eine Darlehenssumme zwischen mindestens 1.000 Euro und maximal 75.000 Euro.

Modernisierungskredit

Der Modernisierungskredit ähnelt dem Renovierungskredit sehr stark. Für diese Kreditform werden jedoch bauliche Vorhaben vorausgesetzt, die den Wert der Immobilie steigern. Der Antragsteller kann beispielsweise eine neue Heizung anschaffen oder auch energetische Maßnahmen durchführen. Das sind beides wertsteigernde Maßnahmen. Die Anschaffung einer neuen Küche aber ist über einen Modernisierungskredit nicht zu realisieren.

Hinweis: Unter § 555b des Bürgerlichen Gesetzbuches ist festgelegt, dass folgende Bauvorhaben als Modernisierungsmaßnahmen zu betrachten sind:

Bauliche Veränderung, die zur Einsparung von Wasser und Energie dienen, neuen Wohnraum schaffen oder den Gebrauchswert der Immobilie erhöhen.

Den zweckgebundenen Modernisierungskredit erhalten nur Immobilienbesitzer, die eine Eigenkapitalquote zwischen 20 und 30 Prozent der Darlehenssumme vorweisen können. Bei niedrigen Kreditsummen sind keine Sicherheiten nötig, viele Banken verlangen jedoch bei großen Projekten mit einem hohen Finanzierungsbedarf die Eintragung einer Grundschuld. Der Modernisierungskredit ist eine gute Alternative zur klassischen Baufinanzierung, da die Zinsen meist niedriger sind als für einen Immobilienkredit. Abhängig von den Bauvorhaben können Verbraucher zudem staatliche Förderprogramme nutzen.

KfW-Kredit und Fördermittel

Die KfW-Bank bietet zinsgünstige Finanzierungen für Privatpersonen, die ihr Zuhause energetisch sanieren möchten. Um die guten Konditionen in Anspruch nehmen zu können, müssen die Maßnahmen die energetischen Standards von KfW-Energieeffizienzhäusern erfüllen. Das bedeutet, dass das Haus oder die Wohnung nach den energetischen Sanierungsmaßnahmen spezifische Energiewerte erfüllen muss, die durch einen Fachbetrieb nachzuweisen sind.

Hinweis: Verbraucher können einen KfW-Kredit nicht selbst beantragen, da das Unternehmen über kein eigenes Filialnetz verfügt. Die Hauptvertriebspartner der KfW wie Sparkasse und Volksbank übernehmen die Prüfung der Kreditwürdigkeit, begleiten das Finanzierungsvorhaben und stellen nach Prüfung aller Voraussetzungen den entsprechenden Antrag bei der Bank für Wiederaufbau.

Die KfW fördert losgelöst davon einzelne Maßnahmen wie diese:

  • Erneuerung von Außentüren und Fenstern
  • Einbau oder Erneuerung einer Lüftungsanlage
  • Optimierung oder Einbau einer energieeffizienten Heizungsanlage
  • Wärmedämmung des Dachs oder des Kellers und von Wänden
  • Sanierung eines Gebäudes unter Denkmalschutz

gluehbirneTipp: Der KfW-Kredit kann auch mit einem Darlehen einer privatwirtschaftlichen Bank kombiniert werden. Möchte der Kreditnehmer beispielsweise seine Außentüren und Fenster erneuern, finanziert er diese Maßnahme über die KfW. Gleichzeitig soll in diesem Zuge aber auch die Außenfassade gestrichen und neu verputzt werden – das Vorhaben kann dann mit dem herkömmlichen Bankkredit finanziert werden. gelten zum Beispiel der Einbau oder das Nachrüsten einbruchhemmender Türen, Fenster und Garagentoren und auch der Einbau von Einbruchmeldeanlagen.

Wie beantrage ich einen Sanierungskredit?

Ein Sanierungskredit kann online oder bei der Hausbank beantragt werden. Grundsätzlich empfiehlt es sich jedoch, mehrere Anbieter miteinander zu vergleichen, um die besten Angebote zu finden. Zuvor sollten Verbraucher ihren Finanzierungsbedarf ermitteln und prüfen, ob sie die Möglichkeit haben, einen Teil des Sanierungsvorhabens mit eigenen Mitteln zu finanzieren – das senkt die Kosten des Vorhabens spürbar.

Schritt 1: Finanzierungsbedarf ermitteln

Verbraucher sollten zuerst ihre zu erwartenden Kosten analysieren. Dies ist wichtig, um den Kapitalbedarf zu ermitteln und der Bank bei einem zweckgebundenen Sanierungskredit einen Sanierungsplan vorlegen zu können. Die Rechnung sollte so exakt wie möglich sein, um einerseits alle Ausgaben decken zu können und andererseits keinen zu hohen Kredit aufzunehmen, der mit zusätzlichen Kosten verbunden ist.

gluehbirneTipp: Die beste Methode zum Ermitteln des Kapitalbedarfes ist, Angebote und Kostenvoranschläge von Handwerkern einzuholen. Häufig verlangen die Banken zudem den Nachweis dieser Unterlagen für die Überprüfung des Antrags.

Schritt 2: Anbieter vergleichen

Ein günstiger Renovierungskredit lässt sich durch den Vergleich verschiedener Anbieter ausfindig machen. Anstatt jede Bank einzeln aufsuchen zu müssen, können Verbraucher online mit einem Kreditrechner schnell unzählige Angebote prüfen. Dafür müssen sie nur die Rahmenbedingungen wie die Kreditsumme, die Laufzeit und den Verwendungszweck angeben. Welcher Kredit der günstigste ist, zeigt sich am effektiven Jahreszins, der alle finanzierungsrelevanten Kosten enthält.

Schritt 3: Den Kredit beantragen

Sobald sich Verbraucher für ein Angebot entschieden haben, können sie den Antrag einfach am Rechner ausfüllen.__ Bei Rückfragen oder als Entscheidungshilfe für die Wahl des passenden Anbieters steht auf Wunsch ein persönlicher Berater zur Verfügung.__ Nachdem der Antrag ausgefüllt ist, fehlt nur noch die Online-Legitimation per Videochat oder mit dem PostIdent-Verfahren. Schon befinden sich die Unterlagen auf dem Weg zur Bank.

Welche Unterlagen benötige ich für den Sanierungskredit?

Privatpersonen, die einen Sanierungskredit aufnehmen möchten, müssen der Bank verschiedene Unterlagen zur Verfügung stellen. Im Vergleich zu einem Kredit zur freien Verwendung sind außerdem Nachweise über die Sanierungsmaßnahmen einzureichen.

  • Gehaltsnachweise: Wer einen Sanierungskredit aufnehmen möchte, muss sein Einkommen nachweisen können. In der Regel verlangen die Kreditgeber Gehaltsnachweise der letzten drei Monate, bei Rentnern die entsprechenden Rentenbescheide. Selbstständige müssen mit Bilanzierungen, Gewinnermittlungen und Einkommenssteuerbescheiden ihre Einnahmen belegen. Viele Banken vergeben zudem nur Kredit an Selbstständige, die seit mindestens zwei Jahren tätig sind.
  • Renovierungsnachweis: Manchen Kreditinstituten genügt die schriftliche Bestätigung, dass der Kredit für Sanierungsmaßnahmen genutzt wird. Doch bei hohen Darlehenssummen müssen die Antragsteller häufig die Notwendigkeit der Renovierung mithilfe von Fotos und Begehungen der Räumlichkeiten nachweisen. Auch Kostenvoranschläge und Angebote der Handwerker werden oftmals angefordert.
  • Kopie des Personalausweises
  • Kontoauszüge
  • Nachweise über bestehende Finanzierungen
  • Unter Umständen Nachweise über Sicherheiten wie Grundbucheinträge oder Lebensversicherungen

Worauf sollte ich beim Renovierungskredit achten? (Um Kosten zu sparen)

Ein Sanierungskredit lässt sich unkompliziert und schnell beantragen. Doch Verbraucher sollten nicht außer Acht lassen, dass jedes Darlehen mit Kosten und Verpflichtungen verbunden ist. Es ist ratsam, vor dem Ausfüllen des Kreditantrages, einige Faktoren zu berücksichtigen:

Eigenkapital einbringen

Je höher das Darlehen, desto teurer der Kredit. Wer die Möglichkeit hat, Eigenkapital einzubringen, sollte bestenfalls einen Teil der Modernisierung damit finanzieren. Um zu sparen, besteht auch die Option, teilweise auf Handwerkerleistungen zu verzichten und einige Arbeiten selbst auszuführen. So lässt sich der Kapitalbedarf senken und das Darlehen wird deutlich günstiger.

Sicherheitsreserven einplanen

Beim Sanieren und Renovieren einer Immobilie machen sich nicht selten weitere Missstände bemerkbar. Unter Umständen ist das Mauerwerk in einem schlechteren Zustand als angenommen, was zu höheren Kosten führt, die nicht im Sanierungsplan vorgesehen waren. Aus diesem Grund ist es ratsam, vor dem Modernisieren Sicherheitsreserven für unvorhergesehene Ereignisse einzuplanen.

Die optimale Tilgung wählen

Kreditnehmer sollten die monatlichen Raten gut abwägen. Während eine niedrige Belastung zu einer langen Rückzahlungsdauer mit zusätzlichen Kosten führt, kann eine zu hohe Tilgung die finanzielle Existenz bedrohen. Auch wenn viele Verbraucher das Darlehen schnellstmöglich zurückbezahlen möchten, ist die optimale Tilgung von einigen Faktoren abhängig:

  • Wer eine unsichere Arbeitsstelle hat oder in der Zukunft mit einer großen finanziellen Belastung rechnet, sollte die Rate niedrig ansetzen.
  • Eine sichere Arbeitsstelle und bestenfalls ein doppeltes Haushaltseinkommen erlaubt hingegen eine deutlich höhere Rückzahlung.

Zusätzliche Vertragsinhalte prüfen

Viele Banken nehmen in ihre Kreditverträge weitere Inhalte wie Sondertilgungen auf. Diese erlauben dem Kreditnehmer Einmalzahlungen, ohne dabei eine Vorfälligkeitsentschädigung zu erheben. So können Kreditnehmer das Darlehen schneller tilgen. Auch die Möglichkeit, die Tilgung für einen bestimmten Zeitraum auszusetzen, kann sinnvoll sein.

gluehbirneTipp: Handwerkerrechnungen aufbewahren Wer sein Eigenheim renoviert, sollte die Handwerkerrechnungen überweisen und aufbewahren. Den Lohnanteil können Privatpersonen im Rahmen der Handwerkerkosten und haushaltsnahen Dienstleistung mit bis zu 20 Prozent steuerlich geltend machen.