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SCHUFA-Score

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Der SCHUFA-Score und welche Bedeutung er auf Ihren Kredit hat

Der SCHUFA-Score ist eines der bekanntesten Punktewert-Systeme, das großen Einfluss auf finanzielle Entscheidungen von Millionen Bürgern und Unternehmen in Deutschland hat. Der von der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung (SCHUFA) in Zusammenarbeit mit geschäftlichen Partnern aus Handel, Telekommunikation und Dienstleistung entwickelte Score bewertet dabei die Bonität ihrer Kunden. Wie dieser berechnet wird oder eventuell verbessert werden kann und wie der eigene Score aktuell ist, sollten Verbraucher unbedingt wissen.

Das Wichtigste in Kürze

Gluehbirne Weiß_nicht verwenden!
  • Der SCHUFA-Score ist ein Gradmesser für das jeweilige Risiko eines Zahlungsausfalls von Kunden oder Verbrauchern.

  • Auch der Basisscore wird mit statistisch-mathematischen Analyseverfahren berechnet, vierteljährlich aktualisiert und kann von jedem bei der SCHUFA abgefragt werden.

  • Je höher der persönliche Scorewert ist, desto besser ist das Rating und umso unwahrscheinlicher ist für die SCHUFA der Zahlungsausfall bei einem Kunden.

  • In die Berechnung des SCHUFA-Scores fließen neben allgemeinen Daten zur Person auch Negativmerkmale beim Zahlungs- und Kreditverhalten ein.

Was ist der SCHUFA-Score?

Der von der SCHUFA allgemein als Punktewert in der Geschäftswelt weit verbreitete SCHUFA-Score ist das Ergebnis einer speziellen Prognose zum erwarteten Zahlungsverhalten einzelner Personen oder Unternehmen. Der Score wird mit statistisch-mathematischen Analyseverfahren ermittelt und stuft in Prozentwerten das Risiko eines Zahlungsausfalls für die Zukunft ein.

Wahrscheinlichkeitswerte

Dem jeweiligen SCHUFA-Score wird allgemein ein Prozentwert zugeordnet. Er gibt als Prognose die Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls an. Je höher diese Wahrscheinlichkeit ist, desto weniger riskiert nach dieser Berechnung ein Händler oder Dienstleister mit dem jeweiligen Kunden einen Ausfall der vertraglich zugesicherten Zahlungen.

Basisscore

Unabhängig und getrennt von Score-Berechnungen für Unternehmen oder nach Branchen berechnet die SCHUFA für jede Personen einen sogenannten Basisscore. Dieser wird vierteljährlich neu berechnet und liefert einen Prozentwert zwischen 0 und 100. Dieser steht für das persönliche Risiko eines Zahlungsausfalls. Wer bei der SCHUFA eine Selbstauskunft anfordert, bekommt dann den persönlichen Basisscore-Wert mitgeteilt. Die allgemein bekannte Tabelle zum SCHUFA-Basisscore lautet:

Scorewert Stufen in Prozent:Risikobewertung*
> 97,5
sehr gering
95,0 - 97,5
gering bis überschaubar
90,0 - 95,0
zufriedenstellend bis erhöht
80,0 - 90,0
deutlich erhöht bis hoch
50,0 - 80,0
sehr hoch
< 50,0
sehr kritisch

*Die Risikobewertungen geben eine Prognose für die Ausfallwahrscheinlichkeit und sind kein Werturteil. Sie sind eine reine Meinungsäußerung. Sprachlich werden in der Praxis aber unterschiedliche Begriffe und Beschreibungen genutzt. Die in dieser Tabelle genannten sind die allgemein üblichen Beschreibungen.

Wie wird der SCHUFA-Score berechnet?

Welche Kriterien und Faktoren in die Berechnung des SCHUFA-Score einfließen, ist ein lang und gut gehütetes Geheimnis des hierzulande bekanntesten Kreditsicherungsinstituts. Für viele Verbraucher und Kunden ist das nicht immer verständlich. Jedoch haben höchste Gerichte wie der Bundesgerichtshof (BGH) auch in der jüngsten Vergangenheit darüber entschieden, dass die SCHUFA zu Recht dieses Betriebsgeheimnis hüten darf. Dabei wird der allseits von Händlern und Dienstleistern genutzten Kreditsicherungseinrichtung zugebilligt, dass die von ihr über die rund 67,5 Millionen Privatpersonen und 5,3 Millionen Unternehmen berechneten Score-Werte eine Meinungsäußerung und eben keine Tatsachenbehauptung sind.

So kann nur allgemein gesagt werden, dass die Berechnung des SCHUFA-Scores über mathematisch-statistische Verfahren erfolgt und eine Prognose für die zukünftige Zahlungsfähigkeit der betreffenden Person abgeben soll. Dabei können in die Berechnung des SCHUFA-Scores unter anderem diese Angaben und Hinweise einfließen:

  • Allgemeine Daten über die Person wie Name, Anschrift, Geburtsdatum, Geburtsort

  • Anschriftendaten, wenn keine persönlichen, kreditbezogenen Angaben vorliegen

  • negatives Zahlungsverhalten wie vorhandene oder vergangene Zahlungsstörungen bei Kreditraten, Handyverträgen usw.

  • Negativmerkmale wie Mahnverfahren, Vollstreckungsbescheide, Privatinsolvenzen oder etwa Lohnpfändungen

  • angefragte oder abgeschlossene Kredite in den letzten 12 Monaten

  • Nutzung (Art, Anzahl und Umfang) laufender Kredite

  • Kredithistorie und die Länge von Kreditbeziehungen (Girokonten, Kreditkarten etc.)

Ebenso können auch positive Daten wie zum Beispiel über die pünktliche Bezahlung von Rechnungen verwendet werden. Dagegen werden Daten zu Nationalität, Familienstand oder Wohnsituation im Score-Verfahren nicht erfasst und verwendet.

Was ist die SCHUFA-Score-Tabelle?

In der Praxis gibt es für viele Branchen jeweils von der SCHUFA bereitgestellte Modelle und Tabellen mit den Scorewerten. Eine zur Bewertung der Kunden von Banken veröffentlichte Score-Tabelle lautet:

Rating-StufenSCHUFA-ScoreAusfallrisiko %
A
9.863 - 9.999
0,80
B
9.772 - 9.862
1,64
C
9.709 - 9.771
2,47
D
9.623 - 9.708
3,10
E
9.495 - 9.622
4,38
F
9.282 - 9.494
6,21
G
8.774 - 9.281
9,50
H
8.006 - 8.773
16,74
I
7.187 - 8.005
25,97
K
6.391 - 7.186
32,56
L
4.928 - 6.390
41,77
M
1 - 4.927
60,45
Weitere Stufen mit
jeweils offenen
Negativmerkmalen:
N
4.112 - 9.999
58,47
O
1.107 - 4.111
77,57
P
1 - 1.106
96,08

Die Tabelle besagt: Je höher der Scorewert ist, desto besser die Rating-Einstufung und umso unwahrscheinlicher ist der Ausfall des beantragten Kredits. Bei den Rating-Stufen A bis M liegen jeweils keine „offenen Negativmerkmale" vor.

Kunden und Verbraucher haben in der Regel einen persönlichen SCHUFA-Eintrag, der jeweils spezielle SCHUFA-Scores zu den folgenden Branchen und Bereichen ermittelt:

  • Banken und Sparkassen

  • Hypotheken

  • Telekommunikation

  • Handel

  • Online Shopping

  • Kleingewerbetreibende

  • Freiberufler

Auf diese Weise kommen die unterschiedlich hohen und typischen Ausfallwahrscheinlichkeiten in den einzelnen Branchen besser zur Geltung.

Warum sinkt ein SCHUFA-Score?

Lässt das finanzielle Verhalten oder einzelne persönliche Vorkommnisse annehmen, dass darunter die Bonität des Kunden leiden könnte, senkt das den SCHUFA-Score. Es wird dann eine größere Wahrscheinlichkeit für den Ausfall von Kreditzahlungen unterstellt. So senken den SCHUFA-Score insbesondere:

  • zu viele Kreditkarten

  • häufige Banken- oder Kontenwechsel

  • öfter genutzte Teilzahlungsfunktionen von Kreditkarten

Außerdem lassen auch „ins Leere laufende“ Ratenzahlungen, häufige Wohnsitzwechsel oder über Kleinkredite finanzierte Wareneinkäufe den SCHUFA-Score schrumpfen. Sehr negativ wirken sich sogar persönliche „Ereignisse“ wie eine eidesstattliche Versicherung oder etwa die Androhung von Haft aus.

Tipps zur Verbesserung des SCHUFA-Score

Wer sich finanziell betrachtet pflicht- und verantwortungsbewusst zeigt, wird mit großer Wahrscheinlichkeit einen guten SCHUFA-Score behalten. Es gibt aber auch ganz praktische Dinge, die helfen, den SCHUFA-Score positiv zu beeinflussen:

  • Rechnungen im Rahmen der gewährten Zahlungsziele bezahlen

  • Ratenzahlungen nicht ausfallen lassen

  • möglichst Kreditkarten und Konten, die nicht genutzt werden, vermeiden

  • eingeräumte so weit wie möglich nicht in Anspruch nehmen

  • die eigene Bonität immer wieder selbst überprüfen und mögliche Fehler korrigieren lassen

ausrufezeichen

Wer sich an Banken wendet, um dort Konditionen für einen geplanten Kredit zu erfragen oder mit anderen Angeboten zu vergleichen, sollte den Bankmitarbeiter darum bitten, die Anfrage als Konditionenanfrage und nicht als Kreditanfrage zu behandeln. Denn anders als eine Kreditanfrage ist die Auskunft über Kreditkonditionen Score-neutral. Wer über den kostenfreien Kreditrechner von FINANZCHECK.de Kredite vergleicht, stellt natürlich ausschließlich Konditionsanfragen.

Wer sich für seinen SCHUFA-Score interessiert und ihn kontrollieren möchte, kann sich direkt an die SCHUFA per Online-Kontaktanfrage wenden. Mittlerweile ist die SCHUFA sogar verpflichtet, mehrfach im Jahr zumindest den Basisscore kostenfrei herauszugeben.

Wenn sich dabei herausstellt, dass der eigene SCHUFA-Eintrag auf falschen Fakten oder zum Beispiel nicht plausibel und viel zu niedrig ist, sollte die SCHUFA Holding AG kontaktiert werden. Es kann von jedem Bürger (= Privatkunde) schriftlich ein Widerspruch zum vorhandenen Eintrag bei der SCHUFA eingereicht werden. So kann eine Änderung, Sperrung oder Löschung des betreffenden Datensatzes beantragt werden. Allerdings ist eine komplette Löschung des eigenen SCHUFA-Kontos praktisch mit Nachteilen verbunden. Immer wieder werden auch zukünftig für private oder geschäftliche Aktivitäten (z.B. Mietverträge, Kredite, Beruf) SCHUFA-Scores gefordert oder der Eintrag als Identitätsnachweis benötigt.

Der SCHUFA-Score geht jeden an

Jeder Verbraucher kann und sollte sich regelmäßig über seinen persönlichen Basisscore bei der SCHUFA erkundigen. Wer den jedes Vierteljahr neu berechneten SCHUFA-Score kennt, kann damit auch besser einschätzen, wie das eigene finanzielle Verhalten von außen bewertet wird. Mehr noch: Mit bestimmten Maßnahmen lässt er sich gezielt verbessern. Denn er hat großen Einfluss auf eine zukünftige Kreditvergabe oder bei geschäftlichen Verträgen. Wer allgemeine Fragen dazu oder zum SCHUFA-Score hat, kann auch den kostenlosen Telefonservice von FINANZCHECK.de nutzen.

Profilbild Patrick Reuter
Patrick Reuter
Patrick Reuter, Diplompolitologe für internationale Beziehungen, hat seit über 20 Jahren Erfahrungen und Expertise in der Banken- und Versicherungswirtschaft. Bereits vor seiner Anstellung bei Finanzcheck.de war Patrick Reuter Experte für Beitrags- und Leistungsrecht von privaten und gesetzlichen Krankenversicherungen. Seit 2012 ist Patrick Reuter das Herzstück von Finanzcheck.de wenn es um das Wissen auf dem deutschen Kreditmarkt und die bestmögliche Beratung für unsere Kunden geht.
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