Wenn Sie auf FINANZCHECK.de weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.

Der Abrufkredit bietet Ihnen finanzielle Flexibilität

Jetzt schnell und einfach Geld aufnehmen

Schon ab
0,00%
effektiver Jahreszins¹
  • 100% kostenlos
  • 1 Million Kunden
  • 99,5% positive Bewertungen
TUEV-2019-TK43746
NTV Vergleichsrechner Siegel 2019
ekomi gold siegel finanzcheck de

¹0% Effektiver Jahreszins bei: 1.000€ Netto-Darlehensbetrag, 12 Monate Laufzeit, 0,00% fester Sollzins p.a., monatliche Rate 83,33€, Gesamtbetrag 1.000€, Fidor Bank | Entspricht zugleich dem repräsentativen Beispiel gem. § 6a PAngV. Kredit erfordert Online-Kontoauszug (Kontoblick) und Eröffnung eines kostenlosen Girokonto bei der Fidor Bank (zum Zwecke der Kreditauszahlung).

Abrufkredit

Der Abrufkredit (auch Rahmenkredit genannt) ist mit dem Dispokredit vergleichbar. Verbraucher erhalten von ihrer Bank einen frei nutzbaren Kreditrahmen, über den sie jederzeit und ohne erneute Beantragung verfügen können. Im Vergleich zum Dispokredit ist der Abrufkredit allerdings deutlich preiswerter.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Abrufkredit kann vom Kreditnehmer flexibel verwendet werden, nachdem er einmalig von der Bank eingeräumt wurde.
  • Es handelt sich um eine preiswerte Alternative zum Dispositionskredit.
  • Für den Abrufkredit gibt es keinen festen Verwendungszweck.
  • Die Abwicklung erfolgt über ein separates Kreditkonto.

Was ist ein Abrufkredit?

Der Abrufkredit gehört zu den flexibelsten Kreditarten. Darlehensnehmer erhalten von der Bank einen festen Kreditrahmen eingeräumt, der oft bei einem bis drei Nettomonatsgehältern liegt. Sobald die Bank diese Kreditlinie freigibt, können Kreditnehmer täglich über einen beliebigen Kreditbetrag bis zur maximalen Höhe verfügen – ohne hierfür nochmal mit der Bank sprechen zu müssen.

Die Rückzahlung des Abrufkredits ist ebenfalls flexibel. Kreditnehmer müssen entweder gar keine festen Tilgungszahlungen leisten oder nur einen monatlichen Mindestbetrag von 1 bis 5 Prozent der offenen Kreditsumme. Für diese Flexibilität fallen meist höhere Zinsen als bei klassischen Ratenkrediten an. Dafür ist der Abrufkredit aber günstiger als der Dispokredit.

Häufige Verwendungszwecke des Darlehens sind die Finanzierung der Reparatur von Fahrzeugen oder von Haushaltsgeräten. Auch zum Finanzieren von Reisen oder eines Umzugs ist das Darlehen geeignet. Wer einen gewissen Zeitraum finanziell überbrücken muss, kann das Rahmendarlehen ebenso nutzen.

gluehbirne Tipp: Wird eine Investition angedacht, ist es empfehlenswert zweckgebundene Kredite oder einen herkömmlichen Ratenkredit in Betracht zu ziehen. Denn bei einem zweckgebundenen Darlehen wie einem Immobilienkredit oder einem Autokredit sind die Zinssätze niedriger als beim Abrufkredit.

Wie funktioniert ein Abrufkredit?

Wird ein Rahmenkredit benötigt, beantragen Verbraucher diesen bei einer ausgewählten Bank. Es ist nicht notwendig, dass der Rahmenkredit bei der Hausbank beantragt wird. Das liegt daran, dass der Kredit – im Gegensatz zum Dispo – über ein separates Kreditkonto abgerechnet wird und nicht über das Girokonto. Ist der Antrag auf das Darlehen gestellt, sind noch folgende Schritte notwendig:

  1. Die Bank prüft die Bonität des Antragstellers. Hierzu führt das Kreditinstitut zunächst eine SCHUFA-Abfrage durch. Bei der SCHUFA sind Informationen über das Zahlungsverhalten des Kreditnehmers hinterlegt. Zusätzlich dazu muss der Kreditnehmer selbst Angaben zu seinem Einkommen und Vermögen machen. Auf dieser Basis kann die Bank dann feststellen, wie solvent der Kreditnehmer ist.
  2. Nachdem die Bonität bestimmt ist und die finanziellen Verhältnisse des Kreditnehmers erfasst sind, wird ein Kreditrahmen festgelegt. Dieser liegt in der Regel bei einem bis drei Nettomonatsgehältern. Innerhalb des Kreditrahmens kann der Kreditnehmer einen willkürlichen Betrag entnehmen. Nach der Geldentnahme zahlt der Kreditnehmer nur jenen Betrag zurück, den er auch entnommen hat. Auch die Zinsen werden nur auf den tatsächlich genutzten Kreditbetrag fällig.
  3. Bei einigen Banken gibt es eine Mindesttilgung. Hierbei wird ein monatlicher Betrag vereinbart, der mindestens zurückgezahlt werden muss. Die Höhe dieses Beitrags richtet sich nach der Höhe des Kredits und wird mit einem Bankmitarbeiter individuell festgelegt.

Wie unterscheiden sich Abrufkredit und Dispokredit?

Das Abrufdarlehen weist Ähnlichkeiten zum Dispokredit auf, jedoch auch einige Unterschiede. Im Vergleich zum Dispo ist der Rahmenkredit zu deutlich besseren Konditionen erhältlich. Da der Dispo über das Girokonto abgewickelt wird, steht dieser zur sofortigen Verfügung bereit.

Wer sich für einen Rahmenkredit entscheidet, muss die Kreditsumme erst vom Kreditkonto auf das Girokonto transferieren. Das bedeutet, dass zwischen einem und drei Werktagen vergehen können, bis die Kreditsumme tatsächlich auf dem Girokonto ankommt. Wird das Geld wirklich sofort benötigt, ist der Dispo daher die bessere Option.

Im Vergleich zum Dispo hat ein Rahmenkredit also die folgenden Vorteile:

  • günstigerer Zinssatz
  • kann unabhängig vom Girokonto bei einer anderen Bank beantragt werden
  • häufig etwas höhere Kreditsummen

Wann ist die Aufnahme eines Abrufkredits sinnvoll?

Ein Rahmenkredit ist für solche Menschen eine sinnvolle Option, die aufgrund eines finanziellen Engpasses für eine recht kurze Zeit Geld benötigen. Der Rahmenkredit ist aber keine Dauerlösung und sollte mit Bedacht genutzt werden. Schließlich sind die Zinsen deutlich höher als bei Ratenkrediten. Zudem kann die nicht vorgegebene, flexible Tilgung auch dazu verleiten, dass überhaupt nicht getilgt wird – das kann wiederum zu übermäßiger oder gar dauerhafter Verschuldung führen.

Wer trotz eines geringen Einkommens auf das Rahmendarlehen zugreifen will, sollte einen geringen Kreditrahmen vereinbaren. Durch ein Gespräch mit einem Bankmitarbeiter ist der Kreditrahmen reduzierbar, sodass das Budget durch die Rückzahlungen nicht stark strapaziert wird. Auch der Tilgungsplan ist auf die individuellen Verhältnisse des Kreditnehmers abstimmbar, wodurch die finanzielle Belastung reduziert wird.

Beispiel für die Aufnahme eines Abrufkredits

Katharina Meier möchte gerne einen kleinen finanziellen Puffer nutzen können – für den Fall der Fälle. Sie vereinbart daher mit ihrer Bank einen Abrufkredit, der bei maximal 4.000 Euro liegt. Der Zinssatz für das flexible Darlehen liegt bei 5,50 Prozent und ist damit deutlich niedriger als beim Dispokredit.

Nach einigen Wochen stellt Frau Meier fest, dass Ihr Auto nicht mehr anspringt. Die Werkstattkosten belaufen sich auf insgesamt 1.200 Euro. Allerdings kommt Frau Meiers Gehalt erst in zwei Wochen. Um das Fahrzeug trotzdem nutzen zu können, überbrückt sie ihre Finanzierung mit einem Abrufkredit. Zwei Wochen später gleicht Frau Meier das Darlehen mit dem eingegangenen Gehalt wieder aus.

Wer kann einen Abrufkredit aufnehmen?

Den Abrufkredit können grundsätzlich alle Personen erhalten, die über ein festes Einkommen verfügen. Denn genau das genügt der Bank als Sicherheit, um eine solche Kreditlinie einzuräumen. Die Höhe des Abrufkredits ist dann wiederum von der Höhe des Einkommens abhängig. Damit die Beantragung erfolgreich verläuft, benötigt das Kreditinstitut in der Regel einige Unterlagen vom Kreditnehmer.

Meist ist es notwendig, dass zur Beantragung des Darlehens die letzten Gehaltsabrechnungen eingereicht werden müssen. Durch das Einreichen der Unterlagen erkennt die Bank, ob die Einkünfte zur Rückzahlung des Darlehens ausreichen.

Neben dem Identitätsnachweis und der Überprüfung der Kreditwürdigkeit kann auch ein Steuerbescheid zur Beantragung eines Darlehens notwendig sein. Wer selbstständig ist und einen Kredit beantragen möchte, muss ein ausreichendes Einkommen nachweisen. Einen solchen Nachweis erhalten Banken am einfachsten über die letzten Steuerbescheide. Als Beamter ist es notwendig, die letzten Bezügemitteilungen einzureichen, um den Rahmenkredit zu erhalten. In der Bezügemitteilung sind nicht nur die Bruttobezüge aufgelistet, sondern auch:

  • Zulagen
  • Zuschläge
  • Entgelt- und Besoldungsgruppe

Auf diese Weise erhält das Kreditinstitut einen ausreichenden Einblick in die finanzielle Situation des Antragstellers.

gluehbirne Tipp: Nicht nur Selbstständige, Angestellte und Beamte haben die Möglichkeit, einen Abrufkredit zu beantragen. Auch Studierende mit einem geregelten Einkommen erhalten ein solches Darlehen. Die Kredithöhe beträgt dann aber meist nur wenige hundert Euro.

Menschen ohne ein geregeltes Einkommen haben in der Regel keine Möglichkeit den Rahmenkredit zu erhalten. Eine Ausnahme kann dann bestehen, wenn der Kreditnehmer im Besitz von Vermögensgegenständen wie Autos oder Immobilien ist. Ist der Kreditnehmer nicht in der Lage, das Darlehen zurückzubezahlen, kann die Bank die Gegenstände zwangsversteigern.

Alternativen zum Abrufkredit

Ein Abrufdarlehen ist ideal für Verbraucher, die gerne eine finanzielle Reserve zur Verfügung haben. Kommt es zu unplanmäßigen Ausgaben oder Belastungen, steht das benötigte Geld rasch zur Verfügung. Ist ein Darlehen gewährt, bleibt dieses bei einer gleichbleibenden Bonität ohne zeitliche Limitierung erhalten.

Das Darlehen hat allerdings auch Nachteile: So liegen die Zinsen höher als bei klassischen Ratenkrediten. Gerade wenn der Rahmenkredit über mehrere Wochen oder gar Monate genutzt wird, ist der Abschluss eines herkömmlichen Kredits dann ratsam. Zumal so sichergestellt wird, dass eine strukturierte Abbezahlung des Darlehens erfolgt.

gluehbirne Tipp: Bei FINANZCHECK.de haben Sie die Möglichkeit, Ratenkredite bequem und einfach miteinander zu vergleichen. Über die kostenlose Vergleichsplattform erhalten Sie unverbindlich erste Angebote aufgelistet – und können sich so für das jeweils günstigste entscheiden.

Im Anschluss daran können Sie sich telefonisch von einem erfahrenen Kreditspezialisten beraten lassen, um das Darlehen genau auf Ihre Bedürfnisse hin abzustimmen.