Den Allzweckkredit können Sie frei für Ihre Wünsche verwenden

Das müssen Verbraucher darüber wissen

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Allzweckkredit

Der Allzweckkredit zeichnet sich dadurch aus, dass er über keinen festen Verwendungszweck verfügt. Ob zur Umschuldung einer überzogenen Kontokorrentlinie, zur Finanzierung der lang ersehnten Fernreise oder zur Begleichung von Mietschulden – Kreditnehmer können das Darlehen nach der Beantragung frei verwenden. Abbezahlt wird der Kredit dann meist wie ein herkömmlicher Ratenkredit. Mit Blick auf die Zinssätze müssen Verbraucher aber mit etwas höhere Kosten kalkulieren, als wenn ein zweckgebundenes Darlehen aufgenommen wird.

Das Wichtigste in Kürze

  • Allzweckkredite können vom Kreditnehmer frei verwendet werden.
  • Der Begriff „Allzweckkredit“ ist kein bankenspezifischer Fachbegriff, sondern wird eher umgangssprachlich verwendet.
  • Aus rechtlicher Sicht handelt es sich beim Allzweckkredit um einen herkömmlichen Verbraucherkredit, der in festen Monatsraten wieder abbezahlt wird.
  • Wer über eine gute Bonität verfügt, der erhält den Allzweckkredit zu vergleichsweise günstigen Zinsen.

Was ist ein Allzweckkredit?

Der Allzweckkredit ist ein Kredit ohne Zweckbindung. Bei der Kreditaufnahme müssen Verbraucher nicht explizit angeben, wozu sie das Geld benötigen. Der Allzweckkredit ist per Definition also „für alle Zwecke“ geeignet – daher rührt auch der Name.

Rechtlich gesehen handelt es sich jedoch nicht um einen klar definierten Fachbegriff. Vielmehr ist der Allzweckkredit ein Verbraucherkredit beziehungsweise ein Ratenkredit ohne festen Verwendungszweck. Verbraucher finden das Darlehen bei Banken daher nicht immer unter dem eher werblich und umgangssprachlich genutzten Begriff „Allzweckkredit“, sondern eben auch unter der Bezeichnung „Ratenkredit“.

Zur freien Verfügung: Das können Verbraucher mit dem Allzweckkredit finanzieren

Prinzipiell dürfen Verbraucher mit dem Allzweckdarlehen alles bezahlen, was sie möchten. Es gibt praktisch keine Einschränkungen. Die folgende Auflistung zeigt einen Ausschnitt der Möglichkeiten, zu denen das Allzweckdarlehen herangezogen werden kann:

  • Ausgleich des Dispos
  • Rückzahlung privater Schulden
  • Anschaffung von Möbeln
  • Zahlung einer Kfz-Reparatur
  • Finanzierung einer Reise
  • Bezahlung von Anwaltskosten
  • Zahlung von Handwerkerrechnungen
  • Kauf einer Waschmaschine
  • Bezahlung von Mietschulden
  • Kauf von Weihnachtsgeschenken
  • Finanzierung einer Hochzeit

In welchen Fällen sollte der Allzweckkredit nicht eingesetzt werden?

Bei manchen Ausgaben ist es sinnvoller, einen zweckgebundenen Kredit aufzunehmen. Der Grund ist, dass ein zweckgebundener Kredit in der Regel einen niedrigeren Zinssatz aufweist. Banken kennen bei solchen Darlehen den geplanten Verwendungszweck, was sich günstig auf die Risikobewertung und damit auf den Zinssatz auswirkt. Ein Beispiel:

Herr Meier möchte ein neues Auto anschaffen. Für die Kreditsumme von insgesamt 15.000 Euro erhält er zwei Kreditangebote:

  • Allzweckdarlehen: Zinsen von 2,95 % p.a.
  • Autokredit mit Zweckbindung: Zinsen von 2,40 % p.a.

Im ersten Fall kann Herr Meier das Darlehen nach erfolgreicher Beantragung theoretisch auch für den nächsten Urlaub, einen Umzug oder die Renovierung seiner Immobilie verwenden. Entscheidet er sich für den Autokredit, wird die Bank den Kredit hingegen nur dann freigeben, wenn sie das entsprechende Angebot des Händlers beziehungsweise den Fahrzeugbrief als Sicherheit erhält. Der Grund: Sollte Herr Meier den Kredit nicht abbezahlen können, hätte die Bank im Falle des zweckgebundenen Autokredits die Möglichkeit, ihre Forderung über den Verkauf des Autos zu begleichen. Beim Allzweckdarlehen kennt sie den Verwendungszweck hingegen nicht.

Wie funktioniert ein Allzweckkredit?

Ein Allzweckkredit ist in der Regel als klassischer Ratenkredit konzipiert. Die Darlehen gibt es für Beträge zwischen 500 und 100.000 Euro. Die Rückzahlung erfolgt über einen festgelegten Zeitraum in gleichbleibenden Raten, die aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil bestehen – so ist der Normalfall. Mit einem Allzweckkredit, der auf Ratenzahlungsbasis geschlossen wird, haben Kreditnehmer eine planbare Größe, die sie in ihr monatliches Budget einkalkulieren können.

Die Laufzeiten können Verbraucher meist frei wählen, wobei diese standardmäßig bei etwa 24 bis 72 Monaten liegen. Hier gilt: Je geringer die Laufzeit, desto günstiger wird das Darlehen. Gleichzeitig steigen dann aber auch – bei gleich hoher Kreditsumme – die monatlichen Rückzahlungsraten.

Wie teuer ist ein Allzweckkredit?

Die Zinsen eines Allzweckkredits liegen prinzipiell etwas höher als bei zweckgebundenen Krediten. Aber die Konditionen können dennoch recht attraktiv sein, denn diese werden im Einzelfall festgelegt. Es gibt – selten zwar, aber durchaus verfügbar – Allzweckkredit-Angebote mit einem Zinssatz zwischen 1 und 2 Prozent. Diese gelten für kleine Kredite (z. B. 5.000 Euro) bei bester Bonität des Kunden. Durchschnittlich bewegen sich die Zinssätze bei etwa 2 bis 4 Prozent.

Was beeinflusst den Zinssatz eines Allzweckdarlehens?

Die Höhe der Zinsen variieren und hängen eng mit der Bonität und Risikoklasse des Antragstellers zusammen. Je besser die Bonität, desto günstiger der Zinssatz. Eine hohe Bonität weisen Kreditnehmer dann auf, wenn sie diese Kriterien (zum Großteil) erfüllen:

  • sicheres Einkommen
  • keine laufenden Kredite
  • keine negativen SCHUFA-Einträge
  • tadellose Zahlungsmoral in der Vergangenheit

Auch die Höhe des Kredits, die Laufzeit und die weiteren Konditionen wie zu Beispiel Sondertilgungsrechte nehmen Einfluss auf den Zinssatz. Grundsätzlich liegen die Zinssätze bei geringen Laufzeiten und kleinen Kreditsummen niedriger, als wenn hohe Darlehensbeträge mit langen Laufzeiten aufgenommen werden.

Wer bekommt einen Allzweckkredit?

Banken vergeben Allzweckkredite an Privatpersonen, die ihren Bonitätsprüfungen standhalten. Die finanziellen Verhältnisse des Antragstellers werden durchleuchtet, um das Risiko des Zahlungsausfalls einschätzen zu können. Grundsätzlich gilt, dass Arbeitnehmer mit einem festen Arbeitsvertrag meist ohne Probleme einen Allzweckkredit erhalten – sofern sie nicht bereits laufende Kredite bedienen.

ausrufezeichen Hinweis: Banken vergeben die Kredite in der Regel bis zu einer Grenze des jährlichen Nettoeinkommens, ohne dass weitere Sicherheiten gefordert werden. Möchte der Kreditnehmer mehr Geld aufnehmen, wird oft eine intensivere Bonitätsprüfung durchgeführt oder zusätzliche Kreditsicherheiten gefordert.

Kreditwürdigkeit und Bonität: Was prüft die Bank?

Zur Bonitätsprüfung für einen Allzweckkredit fordern Banken üblicherweise die folgenden Belege an:

  • Nachweis über einen regelmäßigen Gehaltseingang/Geldeingang
  • Kontoauszüge zum Nachweis der Geldeingänge
  • Kopie eines gültigen Identifikationsausweises
  • Nachweis über bestehende Verbindlichkeiten, z. B. weitere Darlehen

Diese Unterlagen sollten Kreditnehmer entsprechend bereithalten, um für eine möglichst schnelle und reibungslose Abwicklung des Kreditantrags zu sorgen. Die SCHUFA-Auskunft oder Auskünfte von anderen Wirtschaftsinformationsdiensten fordert die Bank hingegen eigenständig an – sofern der Kreditnehmer hierfür sein Einverständnis gegeben hat.

Welche Voraussetzungen müssen Kreditnehmer erfüllen, um einen Allzweckkredit zu erhalten?

In Abhängigkeit von der Höhe des Allzweckkredits müssen potenzielle Kreditnehmer Sicherheiten bieten. Bei kleinen Beträgen im unteren vierstelligen Bereich sind Sicherheiten oft kein Thema beziehungsweise das Darlehen wird durch das Einkommen abgesichert. Doch einen Allzweckkredit von 10.000 Euro oder mehr lassen sich Banken in der Regel zusätzlich absichern.

Welche Sicherheiten eignen sich für einen Allzweckkredit?

Kreditnehmer können als Sicherheiten verschiedene Positionen anbieten. Banken akzeptieren in der Regel folgende:

  • Lebensversicherung
  • Sparguthaben
  • Guthaben auf Girokonto
  • Bargeld
  • Grundschuld auf Immobilie
  • Sicherungsübereignung

Falls der Antragsteller keine der aufgezählten Sicherheiten erbringen kann, könnte ein Bürge die Lösung sein. Ein Bürge minimiert das Risiko, weil dieser dazu verpflichtet wird, die Schulden im Falle eines Zahlungsausfalls des Kreditnehmers zu begleichen.

Allzweckkredit-Vergleich führt zu günstigeren Zinsen

Allzweckkredite werden von so gut wie allen Banken vergeben. Insofern lohnt sich ein Vergleich der verschiedenen Anbieter, denn nicht alle Kreditinstitute erheben die gleichen Zinssätze.

Auf FINANZCHECK.de geben Verbraucher für einen kostenlosen und anonymen Vergleich den gewünschten Darlehensberag, die Laufzeit und den Verwendungszweck „freie Verwendung“ ein. Mit wenigen Klicks erhalten sie eine Übersicht der auf FINANZCHECK.de verfügbaren Kredite inklusive der dazugehörigen Zinssätze. Zusätzlich zur Eigenrecherche empfiehlt sich ein kostenfreies Gespräch mit einem der erfahrenen Kreditspezialisten. Diese sprechen mit dem Interessenten die Möglichkeiten durch und helfen dabei, das passende Angebot zu finden.

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