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Volltilgerdarlehen

Immobilienfinanzierungen dauern meist mehrere Jahrzehnte an und erfordern nach der ersten Zinsbindungsphase eine weitere Anschlussfinanzierung. Beim Volltilgerdarlehen wird die aufgenommene Schuld "in einem Schwung" abbezahlt. Dafür wird monatlich eine gleichbleibende Kreditrate an den Kreditgeber gezahlt, welche sich aus dem vorher festgelegten Zinssatz und Tilgungssatz berechnet. Der Tilgungssatz wird dabei nicht vorgegeben, sondern der Zeitraum, nachdem der Kredit vollständig abbezahlt sein soll. Daraus lässt sich dann wiederum der Tilgungssatz für die Rückzahlung des Kredits berechnen.

Das Wichtigste im Überblick:

  • Ein Volltilgerdarlehen ist ein Darlehen, bei dem am Ende der vereinbarten Laufzeit keine Restschuld übrig bleibt.
  • Ein Volltilgerdarlehen wird grundsätzlich mit einer vergleichsweise langen Zinsbindung abgeschlossen.
  • Die Kreditrate wird am Anfang der Darlehensaufnahme festgelegt und ändert sich nicht.
  • Den Kreditnehmern steht immer ein Sonderkündigungsrecht nach zehn Jahren Zinsbindung zu, sodass das Volltilgerdarlehen unter diesen Umständen auch umgeschuldet werden kann.

Was ist ein Volltilgerdarlehen?

Ein Volltilgerdarlehen tilgt die gesamte Kreditsumme über die vollständige Laufzeit des Darlehens beziehungsweise der ersten (und einzigen) Zinsbindungsphase. Somit kann ein Kreditnehmer auf eine Anschlussfinanzierung verzichten. Da die Kreditrate und die gesamte Tilgung im Vorfeld kalkuliert wird, besteht ein hohes Maß an Planungssicherheit für Kreditnehmer. In der Regel gewährt der Kreditgeber bei der Aufnahme eines Volltilgerdarlehens zudem einen gewissen Zinsrabatt.

Hinweis: Eine Anschlussfinanzierung wird immer dann benötigt, wenn die Restschuld nach dem Auslaufen eines (Immobilien-) Kredits noch nicht getilgt ist. Gerade bei längeren Kreditlaufzeiten von mehreren Jahrzehnten ist aber nie wirklich klar, wie leicht und zu welchen Konditionen sich eine Anschlussfinanzierung aufnehmen lässt.

Wie wird ein Volltilgerdarlehen berechnet?

zahnraederDie Kalkulation der Kreditrate und Tilgungsrate des Volltilgerdarlehens findet vollständig im Voraus statt. Bekannt sein müssen immer die Kreditsumme, der Zinssatz und die gewünschte Zinsbindung bzw. Laufzeit des Darlehens. Hieraus ergeben sich anschließend der Tilgungssatz und die monatliche Rate.

In unserem fiktiven Beispiel soll eine Immobilienfinanzierung über eine Kreditsumme von 250.000 Euro erfolgen. Das Darlehen wird von dem Kreditgeber mit einer Zinsbindung über eine Laufzeit von 25 Jahren gewährt.

  • Kreditsumme: 250.000€
  • Zinsbindung: 25 Jahre
  • Sollzins: 2,3% p.a.
  • monatliche Rate: 1.122,92€
  • Restschuld:0,00€

Nach dem Ablauf der Kreditlaufzeit wurde in diesem Beispiel die Kreditsumme von 250.000 Euro komplett getilgt. Somit wäre der Kreditnehmer nach der Zinsbindungsphase vollkommen schuldenfrei.

Der Unterschied zwischen dem Volltilger- und dem Annuitätendarlehen

Das klassische Annuitätendarlehen unterscheidet sich von dem Volltilgerdarlehen im Prinzip nur dadurch, dass hier eine gewisse Restschuld verbleibt. Grundsätzlich ist aber auch das Volltilgerdarlehen ein Annuitätendarlehen – denn beide Kredite werden durch eine monatlich gleichbleibende Annuität abbezahlt, die für den Kreditnehmer recht viel Planungssicherheit bietet.

Für den Kreditgeber ist ein Volltilgerdarlehen attraktiver als ein klassisches Annuitätendarlehen mit Restschuld, da dieser sein Geld schneller zurückerhält. Deswegen werden oft attraktivere Zinskonditionen für den Kreditnehmer gewährt. Durch die schnellere Tilgung steigt dann jedoch auch die monatliche Ratenhöhe für den Kreditnehmer an. Viele Kreditnehmer können sich diese Darlehensform daher nicht leisten. Um das Ganze einmal darzustellen, haben wir die beiden Darlehensformen gegenübergestellt.

Volltilgerdarlehen Annuitätendarlehen
Kreditsumme 250.000 € 250.000 €
Zinsbindung 25 Jahre 25 Jahre
Sollzins 2,3 % p.a. 2,5 % p.a.
Tilgungssatz 2,97 % 2,00 %
Monatliche Rate 1.097,92 € 937,50 €
Restschuld nach 25 Jahren 0,00 € 76.593,65 €

Hier wird deutlich, dass ein klassisches Annuitätendarlehen mit einkalkulierter Restschuld monatlich weniger hohe Aufwendungen erfordert. In unserem Beispiel würde der Kreditnehmer dort monatlich 160,42 Euro weniger bezahlen. Diese geringere Rate spiegelt sich dann aber in der Restschuld am Ende der Darlehenslaufzeit wieder. So werden in unserem Beispiel noch einmal 76.593,65 Euro fällig, welche entweder direkt bezahlt oder über eine Anschlussfinanzierung finanziert werden müssten.

Wann ergibt der Abschluss eines Volltilgerdarlehens Sinn?

Ein Volltilgerdarlehen ist aus Sicht des Kreditnehmers immer dann empfehlenswert, wenn die Zinsen relativ niedrig sind. So können diese über einen langen Zeitraum festgelegt werden. Zudem sind die monatlichen Rückzahlungsraten in diesem Fall auch etwas geringer als in Zeiten hoher Zinsen (bei gleicher Tilgung).

Zinsvorteile eines Volltilgerdarlehens

Banken gewähren üblicherweise einen Abschlag von 0,2 Prozent p.a bis 0,4 Prozent p.a auf den Zinssatz des Darlehens. Kapitalstarke Darlehensnehmer können den Zinssatz mit einer kürzeren Laufzeit weiter reduzieren. Der Zinsunterschied zwischen einer Laufzeit von 10 Jahren und von 15 Jahren pendelt um etwa 0,5 Prozent.

Wann Kreditnehmer ein Annuitätendarlehen abschließen sollten

Obwohl ein Volltilgerdarlehen für den kapitalstarken Kreditnehmer günstiger als ein Annuitätendarlehen ist, macht es nicht für jeden Kreditinteressenten Sinn. Schließlich ist die monatliche Belastung beim Volltilgerdarlehen vergleichsweise hoch. Das führt zwar wiederum zu einer schnelleren Abbezahlung des Kredits und damit geringeren Kosten, diese Belastung darf aber nicht unterschätzt werden. Kreditnehmer sollten sich vor der Aufnahme des Volltilgerdarlehens daher folgende Fragen stellen:

  • Kann ich mir den Kredit komfortabel leisten und muss mich nicht im Alltag einschränken?
  • Würden kleine Änderungen an der Tilgungsrate mein Leben angenehmer machen oder die monatliche Rate stark senken?
  • Wie würde ich die Restschuld des Annuitätendarlehens begleichen können?

Wenn ein Darlehensnehmer mit einem Volltilgerdarlehen seinen Alltag stark einschränken würde, ergibt dies nur wenig Sinn. Kredite können nur langfristig abgezahlt werden, wenn die Kreditrate komfortabel in das Budget des Kreditnehmers passt. Zudem sind in den Konditionen von Volltilgungsdarlehen oft Strafzahlungen für Ausfälle von Ratenzahlungen festgelegt.

Sollte nach der geplanten Kreditlaufzeit der Erhalt einer Geldsumme anstehen, kann ein Annuitätendarlehen für einen Kreditnehmer sehr attraktiv sein. Falls bspw. eine Lebensversicherung ausgezahlt wird, die die Restschuld decken könnte, kann es sinnvoll sein, ein Darlehen mit eingeplanter Restschuld aufzunehmen. Die Restschuld würde dann ohne die Aufnahme einer Anschlussfinanzierung getilgt werden können. So würde der Kreditnehmer monatlich mehr Geld zur Verfügung haben, aber dennoch nach der Darlehenslaufzeit schuldenfrei sein.

Die Vor- und Nachteile eines Volltilgerdarlehens

Ein Darlehen mit vollständiger Tilgung des Darlehensbetrags am Ende der Laufzeit ist grundsätzlich günstiger als ein Darlehen mit einkalkulierter Restschuld. Der Kreditnehmer ist daher früher schuldenfrei und spart sich einen nicht zu vernachlässigenden Betrag an Zinsen. Die Volltilgung bietet jedoch auch weitere Vorteile:

  • Zinsbindung über den gesamten Zeitraum: Die Zinsbindung eines Darlehens mit vollständiger Tilgung garantiert den festgelegten Zinssatz über den gesamten Zeitraum des Darlehens. So können Niedrigzinsphasen ausgenutzt werden, um besonders gute Konditionen für die Laufzeit des Darlehens festzulegen.
  • Abschlag auf den Zinssatz bei der Bank: In den meisten Fällen gewähren Banken ansprechende Abschläge von bis zu 0,4 Prozent auf die Zinssätze von Volltilgerdarlehen. So lassen sich noch einmal zusätzlich Zinsen sparen.
  • Bessere Planungssicherheit: Gerade Darlehen über längere Zeiträume können die Budgetplanung eines Kreditnehmers stark beeinflussen. Da die Konditionen des Volltilgerdarlehens im Voraus festgelegt werden, lässt sich mit diesem auf Dauer besser planen.

Ein Volltligungsdarlehen bringt nicht nur Vorteile mit sich:

  • Geringe Flexibilität: In seltenen Fällen sind Sondertilgungen und Tilgungspausen bei Volltilgerdarlehen möglich. Sollte sich also etwas an der finanziellen Situation des Kreditnehmers ändern, kann dieser nicht in die Konditionen des Darlehens eingreifen.

  • Höhere finanzielle Belastung: Die Monatsraten des Volltilgerdarlehens sind hoch, sodass sich eine nicht unerhebliche Belastung für das monatliche Haushaltsbudget ergibt. Wer sich die Raten später nicht leisten kann, riskiert einen Zahlungsausfall, welcher mit empfindlichen Entschädigungszahlungen verbunden sein kann.

  • Kein Wechsel des Kreditgebers möglich: Ist ein Volltilgungsdarlehen erst einmal abgeschlossen, so können die Konditionen nicht verändert werden. Sollten die Zinsen sinken oder bei anderen Anbietern günstiger sein, kann das Darlehen nicht zu einem anderen Anbieter umgeschichtet werden.

Volltilgerdarlehen miteinander vergleichen

Kreditnehmer sollten sich nicht übereilt für oder gegen den Abschluss eines Volltilgerdarlehens entscheiden. Mit Blick auf die Tragweite der Entscheidung gilt es, die Optionen am konkreten eigenen Beispiel miteinander zu vergleichen. Zudem sollten unbedingt Angebote verschiedener Banken für die Finanzierung eingeholt werden. Schon kleine Zinsunterschiede können mit Blick auf die Gesamtkosten große Unterschiede ausmachen.

einklatschenTipp: Bei FINANZCHECK.de haben Kreditnehmer die Möglichkeit, verschiedene Darlehensangebote für die Bau- oder Immobilienfinanzierung einzuholen. Darüber hinaus stehen erfahrene Kreditspezialisten während der Beantragung beratend zur Seite.