Allgemeines zum Studienkredit

Studiengebühren und Studienkredite

Von einem jungen Menschen, der hauptberuflich studiert und praktisch keine Einnahmequelle hat, können die gesamten Kosten eines Studiums mitunter nur sehr schwer getragen werden.
Dies gilt besonders, wenn die eigene Familie keine entscheidende finanzielle Unterstützung bieten kann und wenn dem Studierenden keine Leistungen nach dem BundesAusbildungsförderungsGesetz (BAföG) zustehen sollten. In Deutschland ist dieser staatliche Zuschuss durch das BaföG eigentlich primär dafür gedacht, den Lebensunterhalt eines nicht vermögenden Studierenden zu decken.

Falls für einen Studierenden das BAföG nicht infrage kommt, um die Lebenshaltungskosten zu bestreiten, besteht die Möglichkeit einen Studienkredit zu beantragen. Diese finanzielle Unterstützung wird von staatlichen Förderbanken wie der KfW Bank und von privaten Kreditinstituten angeboten.
Die Kredite der privaten Banken sind hier mit einer Gewinnorientierung verbunden.

Es handelt sich bei einem Studienkredit, in Abgrenzung zu einem üblichen Kredit, nicht um die einmalige Auszahlung einer bestimmten Summe, sondern um eine monatliche Zahlungsweise bzw. einen monatlichen, vorher festgelegten Betrag. Zurückgezahlt wird der Studienkredit wie auch ein üblicher Kredit mit Zinsen und durch Tilgung.

Der Studienkredit bietet dem Studierenden somit die Möglichkeit sich auf das zu konzentrieren worauf es in der Studienzeit auch ankommt; nämlich sich mit seinem Fach bzw. seinen Fächern in einem Umfang zu befassen, der dem eines berufstätigen in der Regel zumindest gleichkommt.
Ein zügiger Abschluss ist somit eher realisierbar, jedoch sollte man sich darüber bewusst sein, dass Schulden gemacht werden, die auch zurückgezahlt werden müssen.

Je nachdem, in welchem Bundesland studiert wird, fallen in Deutschland Studienbeiträge an.
Aktuell gibt es noch fünf deutsche Bundesländer in denen Studiengebühren von monatlich bis zu 500 Euro erhoben werden, wobei Nordrhein-Westfalen zum Wintersemester 2011/2012 die Beiträge abschaffen wird. Diese Tatsache beeinflusst selbstverständlich in hohem Maße, wofür die monatlichen Zahlungen aus den Studienkrediten letztendlich verwendet werden.

Es müssen nicht mehr nur die studentischen Lebenshaltungskosten aufgebracht werden; die größeren Beträge, die auf einmal bezahlt werden müssen, sind Studiengebühren von bis zu 500 Euro pro Semester. Studienkredite sind somit spätestens seit Einführung der Studiengebühren zu einer ernstzunehmenden Alternative zu anderen Arten der Studienfinanzierung geworden.

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