Die PKV für Frauen
Geschlechtsspezifische Faktoren
Für Frauen spielen bei der Wahl einer privaten Krankenversicherung meist andere Kriterien eine Rolle als für Männer. Aufgrund geschlechtsspezifischer Erkrankungen und Krankheitsrisiken sowie dem Angebot von alternativmedizinischen Behandlungen und Heilpraktikerleistungen, die Frauen häufiger als Männer in Anspruch nehmen, ist es für Frauen empfehlenswert, dies bei der Wahl eines geeigneten Tarifs zu beachten. Frauen und Männer sollten sich allerdings gleichermaßen bei der Wahl ihres Tarif nicht lediglich am Leistungsangebot, sondern auch an der Beitragsstabilität orientieren, die für die Tarife des gewünschten Versicherers beziehungsweise Krankenversicherungstarifs gilt.
Entwicklung der Gesundheitskosten
Für eine private Krankenversicherung zahlen Frauen bei einigen Tarifen mehr als Männer gleichen Alters. Die Höhe der Prämie darf für Frauen nicht aufgrund der durch Geburt, Unterbringung im Krankenhaus wegen Entbindung, Mutterschaft sowie Vorsorge wegen Schwangerschaft steigen. Zwar entstehen durch die medizinische Behandlung von Frauen in jungen Jahren mehr Kosten als für Männer im gleichen Alter, aber sind die Kosten für Frauen im Alter wiederum geringer als für gleichaltrige männliche Versicherte. Die Prämien für die private Krankenversicherung verringern sich für Frauen im Alter. Auch für Frauen werden die Beiträge nach den Kriterien Alter, Leistungsumfang, Selbstbehalt, Beitragsrückerstattung, Gesundheitszustand bei Versicherungseintritt und statistischer Werte berechnet. Der Versicherer muss die Beitragshöhe danach kalkulieren, welche Leistungen die Versicherten in einem bestimmten Lebensabschnitt in Anspruch genommen haben und welche Kosten dadurch im Durchschnitt entstanden sind.
Höhere Kosten entstehen einem privaten Krankenversicherer für Frauen in jüngeren Jahren und sinken für Frauen im höheren Alter. Für Männer muss ein Krankenversicherer mit steigendem Alter mit steigenden Gesundheitskosten rechnen. Frauen gehen häufiger zum Arzt als Männer und nehmen im Allgemeinen eine größere Anzahl von Untersuchungen und häufiger bestimmte ärztliche Untersuchungen in Anspruch.
