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Rekordsummen, Kreditkönige & Co: So war das Kreditjahr 2017

So war das Kreditjahr 2017

Zahlen, Daten und Fakten rund um das Kreditjahr 2017

Der Dezember läutet nicht nur offiziell die Weihnachtszeit ein, auch das Jahr 2017 verabschiedet sich nun in schnellen Schritten, während 2018 bereits in den Startlöchern steht. Der perfekte Zeitpunkt, um das scheidende Jahr Revue passieren zu lassen. Hierfür haben wir uns, kurz vor dem anstehenden Jahreswechsel alle Zahlen, Daten und Fakten rund um das Thema Kredite und Finanzen der letzten zwölf Monate genauer angesehen und ein spannendes Resümee für das Kreditjahr 2017 gezogen.

Rekordsumme: Deutlich über 1 Milliarde Euro

Für das Jahr 2017 verzeichnen wir ein vermitteltes Gesamtkreditvolumen in Höhe von deutlich über einer Milliarde Euro – und erzielen damit eine Rekordsumme. Unser Gründer & CEO, Moritz Thiele, sagt dazu:

„Besonders im Frühjahr ist der Kreditbedarf bei den Konsumenten saisonal bedingt höher und nimmt im Laufe des Jahres erfahrungsgemäß etwas ab. Dies ist zum Beispiel durch die Ferien, das Wetter, die Weihnachtszeit oder auch das 13. Gehalt zu erklären, aber auch dadurch, dass sich viele erst im neuen Jahr wieder mit ihren Finanzen beschäftigen wollen”

Die Münchner sind Kreditkönige

Bei der Höhe der genehmigten Kreditsummen lagen im Jahr 2017 die Münchner ganz vorne. Mit einer durchschnittlichen Summe von 18.700 Euro nahmen die Bewohner der bayerischen Landeshauptstadt die höchsten Kredite auf. Mit 18.300 Euro folgte Frankfurt am Main, den dritten Platz belegte Stuttgart mit 17.800 Euro.

In den neuen Bundesländern lag Erfurt im Jahr 2017 mit einer durchschnittlichen Kreditsumme von 16.593 Euro auf dem ersten Platz. Es folgten Magdeburg (15.700 EUR), Dresden (14.700 EUR), Rostock (14.100 EUR) und Leipzig (13.600 EUR).

Während die Süddeutschen im Durchschnitt die höchsten Kreditsummen aufnahmen, hatten die Berliner in diesem Jahr, gefolgt von den Hamburgern, die meisten Kredite parallel laufen. In Kiel und Rostock dagegen hatten die Bürger meist nur einen Kredit mit deutlich kleinerem Volumen abzubezahlen.

Mehr Gleichberechtigung bei der Kreditaufnahme

Männer und Frauen waren im Jahr 2017 bei der Kreditvergabe durch die Banken schon gleichberechtigter. So lag die Wahrscheinlichkeit, dass ein angefragter Kredit genehmigt wird, bei Männern nur noch 0,5 Prozentpunkte höher als bei Frauen. Eine positive Entwicklung im Vergleich zum Jahr 2016, wo die Annahmewahrscheinlichkeit bei Männern noch um 0,7 Prozentpunkte höher war.

Kredite auch im hohen Alter

Die meisten Kredite wurden im Jahr 2017 von den 30- bis 40-Jährigen aufgenommen. Den höchsten Anstieg in der Kreditaufnahme konnten allerdings die 20- bis 30- Jährigen verzeichnen. Aber der Trend zeigt: Auch im höheren Alter werden immer mehr Kredite online angefragt. So stieg die Online-Kreditanfrage bei den über 60- Jährigen im Vergleich zu 2016 um 41 Prozent. Ein weiteres Zeichen dafür, dass auch immer mehr ältere Menschen digital Services für sich entdecken und nutzen.

Finanzrecherche während der Arbeitszeit

Die Auswertungen von Finanzcheck.de zeigen ebenfalls, dass die meisten Kreditanfragen eher am Anfang der Woche gestellt werden. Potenzielle Kreditnehmer sind montags bis donnerstags aktiver auf der Plattform als an den Wochenenden. Auch zeitlich zeigen sich Unterschiede. In der Zeit zwischen 10.00 Uhr und 17.00 Uhr – also während der Hauptarbeitszeit der Deutschen – werden die meisten Kreditanfragen gestellt. Deutlich weniger Interessierte beschäftigten sich mit ihren Finanzen nach Feierabend oder am Wochenende.

Mobile auf dem Vormarsch

Die Auswertungen zeigen, dass das Smartphone auch in Finanzierungsfragen immer häufiger zurate gezogen wird: Im Vergleich zum Jahr 2016 fragten mehr als doppelt so viele Nutzer über ihr Smartphone einen Kredit an und überholten damit im Juli sogar die Desktop-Anfragen. Weniger häufig werden Tablets zum Kreditvergleich genutzt. So wurde das Smartphone im Jahr 2017 mehr als dreimal so oft dem Tablet bei der Kredit-Recherche vorgezogen.

Skurrile Gründe für die Kreditaufnahme

Auch im Jahr 2017 verbargen sich hinter der Rubrik “Zur freien Verwendung” außergewöhnliche Geschichten und Gründe, einen Kredit aufzunehmen. Neben dem Start einer Rap-Karriere, neuen Brüsten zum Hochzeitstag und Schulden im Freudenhaus investierten die Deutschen 2017 mit Krediten sogar in Start-ups oder nutzten ihren Kredit, um Schulden bei ihrem Friseur zu begleichen.

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Kategorie: News

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Jenny brennt für FinTech und kommuniziert für uns auf allen Kanälen. Hier berichtet sie über aktuelle Geschehnisse im Unternehmen und aus der Branche. Sie teilt spannende Insights aus unserer Welt und hält in den News unsere Kunden, Partner und die Presse auf dem neuesten Stand.