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Umschuldung

Seit einigen Jahren liegt der Leitzins der EZB auf einem Rekordtief. Dieser Rekordzins führt dazu, dass Investitionen so preiswert wie nie zuvor möglich sind. Banken können am Kapitalmarkt günstig Darlehen aufnehmen und sie dann mit geringen Zinsen an ihre Kunden weitergeben. Warum das für Verbraucher relevant ist? Weil sie mit einer Umschuldung alter Kredite viel Geld sparen können. Doch nicht nur dann kann es sinnvoll sein, Kredite umzuschulden.

Was bringt eine Umschuldung?

Eine Umschuldung kann für einen Schuldner in verschiedenen Situationen sehr sinnvoll sein.

  • Niedrigere Zinsen: Besonders interessant ist die Umschuldung, wenn das bestehende Darlehen sehr hohe Kreditzinsen aufweist. Der Verbraucher kann es dann durch einen neuen Kredit mit deutlich niedrigeren Zinsen ablösen, sodass die monatliche Belastung klar sinkt.

  • Dispokredit: Besonders wirtschaftlich ist die Umschuldung, wenn Unternehmen oder Privatpersonen regelmäßig einen teuren Kontokorrentkredit (Dispositionskredit) in Anspruch nehmen. Sie können ihn mithilfe einer Umschuldung in einen günstigen Ratenkredit verwandeln. Der Kontokorrentkredit macht die Kreditnehmer zwar finanziell flexibel, was kurzfristig eine gute Sache sein kann. Langfristig lohnt sich auf jeden Fall ein Ratenkredit, weil er Zinseinsparungen zwischen drei und sieben Prozent einbringen kann.

  • Passende Laufzeit: Die Umschuldung führt in der Regel dazu, dass sich auch die Laufzeit des Kredits verändert beziehungsweise verändert werden kann. Sie kann länger oder kürzer werden. Eine kürzere Laufzeit hat normalerweise höhere Monatsraten zur Folge, eine längere Laufzeit führt zu einer geringeren monatlichen Belastung. Gleichzeitig sparen kürzere Laufzeiten aber auch Geld.

  • Schuldenkonsolidierung: Wer viele kleine Ratenkredite hat und zudem einen Dispokredit bei der Bank beansprucht, kann ganz schnell den Überblick über seine Finanzen verlieren. Oft genug reicht das Geld nicht aus, um bis zum Monatsende alle fälligen Positionen zu begleichen. Hier kann eine Umschuldung helfen: Mehrere Verbindlichkeiten lassen sich zu einer großen zusammenfassen, sodass Kreditnehmer jeden Monat nur noch einen Posten bezahlen müssen. Das ist sofort viel übersichtlicher. Häufig kommt noch hinzu, insbesondere in Niedrigzinsphasen, dass der neue Kredit wesentlich günstiger ist und der Kreditnehmer von Zinseinsparungen profitiert.

Wie läuft die Umschuldung ab?

Egal, ob es sich um die Zusammenfassung mehrerer bestehender Kredite, um die Ablösung eines teuren Darlehens oder die Anschlussfinanzierung für die Immobilienfinanzierung handelt: Der Vorgang an sich heißt immer Umschuldung. Auch der Ablauf ist dabei immer gleich:

  1. Kreditnehmer mit Umschuldungsplänen sollten zuerst klären, ob bestimmte Fristen bei der Ablösung des alten Darlehens einzuhalten sind. Das lässt sich dem Kreditvertrag entnehmen.

  2. Der nächste Schritt ist ein Kassensturz. Wie hoch ist die Restschuld? Wie hoch muss der neue Kredit sein, um die Weiterfinanzierung sicherzustellen?

  3. Jetzt ist es an der Zeit, mit der bisherigen Bank Kontakt aufzunehmen, um in Erfahrung zu bringen, ob und zu welchen Konditionen sie die Umschuldung vornehmen kann. Die Bank macht ein Angebot, das anschließend als Grundlage für Gespräche mit anderen Kreditinstituten beziehungsweise einen Online-Kreditvergleich ist.

  4. Sobald eine neue Bank gefunden ist, mit der sich die Umschuldung günstig durchführen lässt, gilt es, den neuen Kreditvertrag zu unterzeichnen.

Der neue Kreditgeber regelt im Anschluss daran alles Weitere. Er nimmt Kontakt mit dem bisherigen Kreditinstitut auf und informiert dieses über den Wunsch, den alten Kredit abzulösen.

Hier noch einmal die vier Schritte zur Umschuldung im Überblick:

1. Angebote einholen und vergleichen

Natürlich sollten Kunden bei einem Wechsel des Kreditinstituts die günstigste Alternative finden.

2. Ersparnis berechnen

Der Tilgungsplan des alten Darlehens liefert Daten für die Berechnung der Ersparnis.

3. Informationen einholen

Die wichtigste Information beim Vergleich von mehreren Angeboten ist der effektive Jahreszins. Nur er gibt die Gesamtkosten des Darlehens an.

4. Kreditvertrag kündigen

Dabei hilft in den meisten Fällen der neue Kreditgeber.

Wie finde ich einen günstigen Umschuldungskredit?

Mit einem kostenlosen und unabhängigen Vergleichsrechner ist die Wahrscheinlichkeit groß, die Umschuldung zu finden, die ganz und gar den Vorstellungen des Verbrauchers entspricht. Dabei wirft der Vergleichsrechner nicht nur das beste Angebot aus, sondern sortiert die Ergebnisse auch nach Höhe der Zinsen. Folgende Schritte sind notwendig:

  • Angabe der gewünschten Kreditsumme
  • Angabe der Laufzeit
  • Verwendungszweck
  • Angebote der verschiedenen Anbieter begutachten
  • das beste Angebot auswählen
  • beim ausgewählten Anbieter den Antrag stellen

Welche Kosten können bei einer Umschuldung anfallen?

Die Umfinanzierung ist nicht selten mit Kosten für den Kreditnehmer verbunden. Das trifft vor allem dann zu, wenn es darum geht, einen Kredit vorzeitig abzulösen. Dabei entsteht dem Kreditinstitut ein Zinsverlust, den sie sich mit einer sogenannten Vorfälligkeitsentschädigung ausgleichen lässt.

Was bedeutet Vorfälligkeit?

Kunden, die ein Darlehen umschulden, profitieren oftmals von günstigeren Zinsen. Durch das vorzeitige Ablösen hat der Kunde wahrscheinlich eine geringere monatliche Belastung oder eine kürzere Kreditlaufzeit. Der Bank hingegen entsteht ein finanzieller Schaden, wenn ein Kunde einen Kredit vorzeitig ablöst:

  • Normalerweise erhält das Kreditinstitut mit jeder Ratenzahlung Zinsen.
  • Damit erwirtschaftet die Bank Gewinne.
  • Will ein Kunde nun seinen Kredit schon vor Ablauf ablösen, entgehen dem Kreditinstitut die Zinszahlungen und damit der Gewinn.
  • Deshalb müssen Kreditnehmer unter bestimmten Umständen eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen. Sie ist ein Ersatz für den ausgefallenen Gewinn, eine Schadensersatzzahlung.

Laut Gesetzgeber ist die Vorfälligkeitsentschädigung der Höhe nach so geregelt, dass sie die entgangenen Zinsen abdecken soll. Zusätzlichen Gewinn bei der Berechnung zu veranschlagen ist daher nicht zulässig. Wer sich nicht sicher ist, ob das Angebot der Bank korrekt ist, sollte die Berechnungen von einem Fachmann überprüfen lassen. Spezialisierte Anwälte oder die Verbraucherzentralen sind hierfür die richtigen Ansprechpartner.

Grundsätzlich berechnet sich die Vorfälligkeit auf Basis der Restschuld des Kredits. Online gibt es sogenannte Vorfälligkeitsrechner, mit denen sich die Höhe der Vorfälligkeit ungefähr berechnen lässt. Seit Juni 2010 gilt aber immer: Die Vorfälligkeit darf höchstens 1 Prozent der Restkreditsumme ausmachen. Beträgt die Laufzeit des Darlehens weniger als zwölf Monate, darf sie sogar nur 0,5 Prozent der Restschuld betragen.

In den wenigsten Fällen verzichtet die Bank auf dieses Geld und lässt den Kunden kostenlos einen Kredit umschulden. Teilweise werben die Kreditinstitute allerdings Neukunden mit Möglichkeiten zu „kostenlosen Sondertilgungen“ oder der „jederzeit möglichen Kreditrückzahlung“. Stehen entsprechende Sätze im Kreditvertrag, entfällt die Vorfälligkeitsentschädigung.

Tipp: Die Umschuldung ist immer dann interessant und sinnvoll, wenn die gesparten Zinsen höher sind als die Kosten, die mit der Umschuldung verbunden sind.

Welche Unterlagen benötige ich für die Umschuldung?

Der erste Schritt auf dem Weg zu günstigeren monatlichen Raten oder einer kürzeren Laufzeit ist die Kündigung des alten Kredits. Dabei gilt bei Verbraucherkrediten (ausgenommen Immobilienkredite):

  • Vertragsabschluss vor dem 11. Juni 2010: Der Vertrag ist mit einer gesetzlichen Frist von drei Monaten kündbar.
  • Vertragsabschluss seit dem 11. Juni 2010: Der Kredit lässt sich jederzeit ohne Fristeinhaltung zurückzahlen.

Der nächste Schritt führt den wechselwilligen Kunden zu einer anderen Bank, die ein günstigeres Angebot machen konnte. Dort sind in der Regel drei Gehaltsnachweise und der Personalausweis vorzulegen.

Weitere notwendige Unterlagen:

  • der alte Darlehensvertrag
  • Darlehenskontoauszug, für die Ermittlung des Schuldenstandes
  • Kontoauszug des Girokontos, für die Berechnung der monatlichen Verpflichtungen.

Mit dem vom Kunden unterschriebenen Kreditvertrag erledigt die neue Bank den Rest.

Wie lange dauert es, bis der Kredit umgeschuldet ist?

Bis eine Umschuldung vom ersten Schritt bis zu Auszahlung der Darlehenssumme vollständig abgewickelt ist, kann es eine Weile dauern. Das kann sich vor allem dann etwas in die Länge ziehen, wenn die Kunden die erforderlichen Unterlagen nicht beibringen. Realistisch ist ein Minimum von 4 bis 6 Wochen, je nach Gestaltung des bestehenden Vertrags auch einige Monate.

Welche Kredite lassen sich umschulden?

Ratenkredite

Der Begriff Ratenkredit subsummiert verschiedene Formen des Konsumentenkredits. Dazu gehören Bankdarlehen, der Autokredit, die Ratenzahlung beim Versandhaus oder auch der Anschaffungskredit bei der alten Bank. Haben die Vertragspartner im Kreditvertrag eine Kündigungsvereinbarung getroffen, kann dies Entschädigungszahlungen oder Gebühren für die Vertragsabwicklung auslösen. Durch die Zusammenlegung mehrerer Ratenkredite können Konsumenten monatlich aber viel Geld sparen.

Dispositionskredit

Der Dispositionskredit ist immer mit außerordentlichen hohen Zinszahlungen verbunden. Das kann eine Umschuldung nicht nur sinnvoll erscheinen lassen, sondern auch notwendig machen. Die günstigeren Zinsen und bessere Konditionen wirken sich direkt auf die monatlichen Ratenzahlungen aus. Insbesondere, wenn ein Kreditnehmer seinen Dispositionskredit dauerhaft in Anspruch nimmt, ist eine Umschuldung absolut empfehlenswert. Häufig verlangen Banken bei diesen Überziehungskrediten hohe Zinsen von bis zu zehn oder zwölf Prozent.

Hypothekenkredit

Bei einem Hypothekenkredit sind die Zinsen in der Regel über eine bestimmte Vertragslaufzeit festgeschrieben. Meist sind das zwischen zehn und 20 Jahre – eine vorzeitige Ablösung ist deshalb nicht vorgesehen. Die Banken verlangen bei diesen Krediten in jedem Fall ihre Vorfälligkeitsentschädigung, die in Abhängigkeit von der Restschuld eine erhebliche Summe aufweisen kann. Je nach aktuellem Zinsniveau gilt es mit spitzer Feder zu berechnen, ob durch die Umschuldung tatsächlich ein Einspareffekt entsteht.

Das Forward-Darlehen sichert die Zinsen von heute für morgen – ohne Vorfälligkeitsentschädigung

Mit einem Forward-Darlehen können sich Darlehensnehmer schon heute günstige Zinsen sichern, während die Zinsbindung noch nicht ganz abgelaufen ist. Damit lässt sich die Zahlung der manchmal sehr hohen Vorfälligkeitsentschädigung umgehen. Dennoch können sich Verbraucher auf diese Weise die vorteilhaften Zinsen sichern.

Das Forward-Darlehen „konserviert“ die Zinsen für eine spätere Umschuldung oder eine Anschlussfinanzierung. Manche Banken bieten diesen Service für bis zu fünf Jahre im Voraus an. Natürlich ist auch diese Variante mit Kosten verbunden: Je länger die Vorlaufzeit ist, desto höher sind letztendlich die Ausgaben für den Kreditnehmer dafür. Hier empfiehlt es sich ebenfalls, sehr genau zu berechnen, inwieweit sich die Reservierung der Zinsen lohnt. Tipp: Die Zinsreservierung ist ganz besonders dann empfehlenswert, wenn mit einem Anstieg der Zinsen im Wartezeitraum zu rechnen ist.