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Gesetzliche oder private Krankenversicherung?

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Vorteile der privaten Krankenversicherung

Die Leistungen der privaten Krankenversicherung sind sehr vielfältig und bieten einen größeren und flexibleren Leistungsumfang. Wichtig ist, die Vor- und Nachteile der privaten Krankenversicherung genau abzuwägen. Die Vorteile:

  • Beiträge werden nicht nach dem Einkommen berechnet, sondern nach Alter, Gesundheitszustand und Geschlecht
  • Freie Arzt- und Krankenhauswahl, Privatkliniken inbegriffen
  • Garantierte Leistungen im Versicherungszeitraum, welche nicht durch das Unternehmen gestrichen werden können
  • Individuelle Leistungsgestaltung möglich, zum Beispiel Heilpraktiker, Brillen, Zahnersatz
  • Keine Zuzahlung bei Medikamenten
  • Beitragsrückerstattung falls Leistungen nicht in Anspruch genommen werden
  • Keine lange Bindung an den Leistungsträger

Ähnliches gilt für Zusatzversicherungen wie Pflegekostenversicherung und Zahnzusatzversicherung. Die PKV eignet sich in der Regel für folgende Personen:

  • Beamte, da diese in der GKV unabhängig vom Einkommen immer den Höchstsatz zahlen müssten und der Staat eine Beihilfe von 50-80 % der Heilkosten für den Versicherten und seine unterhaltsberechtigten Angehörigen übernimmt, also nur noch eine Restversicherung notwendig ist
  • Gesunde, gut verdienende, alleinstehende Personen ohne Kinder
  • Möglichst junge Männer
  • Menschen, die sich oft im Ausland aufhalten

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Elterngeld bei der privaten Krankenversicherung für Eltern

Das Elterngeld wird Vätern und Müttern gewährt, die nach der Geburt ihr Kind selbst betreuen und erziehen. Die Bezeichnung Elterngeld wurde erst am 1. Januar 2007 eingeführt und ersetzt das Erziehungsgeld. Elterngeld wird demnach für Kinder gezahlt, die ab diesem Datum geboren wurden. Einen Anspruch auf Elterngeld hat das Elternteil, dessen Wohnsitz sich Deutschland befindet und nicht mehr als 30 Stunden pro Woche arbeitet.

Das Elterngeld kann höchstens 14 Monate lang bezogen werden. Es ist allerdings möglich, die Zeit auf 28 Monate zu verlängern, wenn nur die Hälfte des Elterngeldes monatlich beansprucht wird. Auch eine Verkürzung durch die Auszahlung des doppelten Betrages an Elterngeld ist möglich.

Die Höhe des Elterngeldes richtet sich nach dem durchschnittlichen Nettoeinkommen der Eltern vor der Geburt des Kindes. Dabei sollen 67 % des nach der Geburt wegfallenden Einkommens durch das Elterngeld ersetzt werden. Der Mindestbetrag an Elterngeld beträgt 300 € monatlich. Maximal werden 1.800 € Elterngeld monatlich ausgezahlt. Bei Mehrlingsgeburten werden zusätzlich 300 € pro Kind gezahlt. Wohnen weitere Geschwister im Haus, wird gegebenenfalls ein Betrag von 10 % des Elterngeldes zusätzlich ausgezahlt, mindestens jedoch 75 €. Ein ausgezahltes Mutterschutzgeld wird vom Elterngeld abgezogen, genauso wie Zahlungen des Arbeitgebers, die während dem Mutterschutz geleistet wurden.

Beantragt wird das Elterngeld bei Elterngeldstellen der Landkreise, bei Gemeindeverwaltungen oder bei der Krankenkasse. Der Antrag sollte innerhalb der ersten drei Monate nach der Geburt des Kindes gestellt werden. Vorher muss die Elternzeit vom Arbeitgeber bescheinigt werden. Dem Arbeitgeber muss die Inanspruchnahme von Elternzeit und somit des Elterngeldes bis spätestens sechs Wochen vor Beginn mitgeteilt werden.

Während der Elternzeit und des Bezuges von Elterngeld besteht für die Eltern Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung. Diese können sich jedoch für die Zeit des Bezugs von Elterngeld von der Versicherungspflicht befreien lassen. Die Befreiung gilt dann auch für einen erneuten Bezug des Elterngeldes. Wenn Elterngeld bezogen wird, müssen Beiträge an die private Krankenversicherung geleistet werden. Es ist aber auch möglich, den Tarif der privaten Krankenversicherung beitragsfrei durch eine Anwartschaftsversicherung ruhen zu lassen. Dies muss der privaten Krankenversicherung innerhalb von drei Monaten nach der Geburt mitgeteilt werden.

Der Debeka Tarif WK – die private Krankenzusatzversicherung für stationäre Aufenthalte

Bei dem Tarif WK handelt es sich um eine private Krankenzusatzversicherung für den stationären Bereich. Dies bedeutet, dass es sich nicht um einen vollwertigen Versicherungsschutz handelt sondern diesen ergänzt. So können sowohl privat Versicherte als auch Versicherte einer gesetzlichen Krankenkasse diesen Tarif abschließen und so von den erweiterten Leistungen profitieren. Die Voraussetzung für eine Versicherung im Tarif WK ist, dass bereits eine Versicherung besteht, die die allgemeinen Krankenhausleistungen abdeckt. Es bestehen insgesamt 17 Tarifstufen, die festlegen, wie hoch der Erstattungssatz für die Leistungen ist. Die Kostenerstattung kann zwischen 15 und 100 Prozent betragen.

Vor allem gesetzlich Versicherte aber auch privat Versicherte mit günstigen Tarifen werden bei stationären Heilbehandlungen feststellen, dass die Unterbringung in einem Mehrbettzimmer unkomfortabel ist. Des Weiteren widmet der behandelnde Belegarzt aufgrund der Arbeitsbelastung oder der Spezialisierung in einem anderen Fachbereich dem Patienten nicht immer die Aufmerksamkeit, die dieser sich wünscht. Genau hier setzt der Tarif WK an und bietet eine deutlich besser medizinische Behandlung und Unterbringung. So besteht für Versicherte ein Anspruch auf die Unterkunft in einem Zweibettzimmer und eine gesonderte, berechenbare Behandlung. Letzteres bedeutet, dass die Behandlung nicht nur durch den Belegarzt oder diensthabenden Arzt durchgeführt wird, sondern der Versicherte frei zwischen den Ärzten wählen kann. Dies schließt auch den Chefarzt mit ein.

Weiterhin erhält der Versicherte ein Krankenhaustagegeld von acht Euro pro Tag. Dieses erhöht sich um bis zu 42 Euro pro Tag, wenn der Versicherte auf Wahlleistung, also die wahlärztliche Behandlung oder die Unterbringung im Zweibettzimmer, verzichtet. Die exakte Höhe des Ersatz-Krankenhaustagegeldes ist von der gewählten Tarifstufe abhängig. Sollte es sich nur um eine teilstationäre Behandlung handeln wird kein Krankenhaustagegeld gezahlt. Dies gilt auch für das Ersatz-Krankenhaustagegeld. Weiterhin steht dem Versicherten eine pauschale Einmalzahlung zu, wenn bei einer Entbindung auf einen stationären Aufenthalt verzichtet wird. Die Höhe dieser Pauschale ist ebenfalls von der Tarifstufe abhängig und kann zwischen 72 Euro und 184 Euro betragen.

Die Leistungen des Zusatztarifs WK im Überblick:

Stationärer Bereich (Erstattungssatz ist von der Tarifstufe abhängig):

  • Unterbringung im Zweibettzimmer
  • Wahlärztliche Behandlung
  • Krankenhaustagegeld
  • Ersatz-Krankenhaustagegeld, falls der Versicherte auf Wahlleistungen verzichtet (die Höhe ist von der Tarifstufe abhängig).
  • Entbindungspauschale, wenn auf eine stationäre Unterbringung verzichtet wird (die Höhe ist von der Tarifstufe abhängig).
     

Der Debeka Tarif BE – die private Krankenzusatzversicherung für Beihilfeberechtigte

Der Tarif BE ist eine private Krankenzusatzversicherung für Beamte, Beamtenanwärter und andere Beihilfeberechtigte. Somit ist eine Versicherung nur für Personen wie Beamte, Richter und Angestellte des Bundes, der Länder und Gemeinden möglich. Darüber hinaus ist die Versicherung im privaten Krankenvollversicherungstarifen P und Z notwendig. Abhängig vom Beihilfesatz kann man sich in den Tarifstufen BE/S1 oder BE/S2 versichern. Der Ersten liegt ein  Beihilfesatz von 60 Prozent zugrunde, wohingegen die Tarifstufe BE/S2 auf einem Beihilfesatz von 40 Prozent basiert.

Die Leistungen des Tarifs BE liegen vor allem im zahnmedizinischen Bereich. Allerdings werden auch bei stationären und ambulanten Behandlungen die Leistungen erweitert. So hat der Versicherte die Möglichkeit bei Krankenhausaufenthalten auch eine gesondert abgerechnete ärztliche Behandlung erstattet zu bekommen. Weiterhin erhält der Versicherte ein Krankenhaustagegeld in der Höhe von 13 Euro.

Welche Leistungen umfasst der private Krankenzusatztarif BE?

Ambulanter Bereich:

  • Grundsätzliche Erstattung von Hilfsmitteln
  • Sehhilfen werden vollständig erstattet, wenn diese beihilfefähig sind. Sollte dem nicht so sein, werden Einstärkengläser mit bis zu 30 Euro pro Glas und Mehrstärkengläser mit bis zu 75 Euro pro Glas erstattet.

Stationärer Bereich:

  • Krankenhaustagegeld (entfällt bei teilstationären Aufenthalten)
  • Wahlärztliche Behandlung

Zahnärztlicher Bereich:

  • Besonders berechnete Leistungen von zahntechnischen Laboren sind erstattungsfähig.

Sonstiges:

  • Auslandskrankenschutz
  • Tagesgeld bei Kur- und Sanatoriumsaufenthalten von bis zu 22 Euro

PKV für Ehepartner & eingetragene Lebenspartnerschaften

Private Krankenversicherungen bieten unter bestimmten Umständen eine beitragspflichtige Mitversicherung von Ehepartnern oder eingetragenen Lebenspartnerschaften an. Lebenspartnerschaften sind gleichgeschlechtliche Beziehungen, die amtlich eingetragen werden und somit dem Stand der Ehe gleichgestellt sind.

Bei einer privaten Krankenversicherung lassen sich die Beiträge individuell auf die persönliche Situation abstimmen, was hingegen bei einer gesetzlichen Krankenversicherung kaum möglich ist.

Um den Ehe- beziehungsweise Lebenspartner mitversichern zu lassen, müssen sich beide Partner einer Gesundheitsprüfung unterziehen und die Aufnahmevoraussetzungen zur Festlegung der Beitragshöhe bei einem Wechsel in die private Krankenversicherung erfüllen. So darf der Ehepartner zum Beispiel nicht der Versicherungspflicht in einer gesetzlichen Krankenkasse unterliegen. Dies gilt für Ehe- und Lebenspartner, die berufstätig sind. Ist einer der Partner arbeitslos oder nur geringfügig beschäftigt, kann er sich bei seinem Ehe-oder Lebenspartner privat mitversichern lassen.

Faktoren, die für die Berechnung des Beitrages für Ehe- und Lebenspartner wichtig sind:

  • Berufstatus
  • Dauer der Berufstätigkeit
  • Leistungsumfang
  • Alter der Ehe- und Lebenspartner bei Eintritt in die private Krankenversicherung
  • Gesundheitsstatus der Ehe- und Lebenspartner

Der Beitrag fällt zum Beispiel dann gering aus, wenn beide Ehe- oder Lebenspartner berufstätig sind oder Beamtenstatus bei einem der Partner vorliegt. Auch bei Selbstständigkeit des Ehe- oder Lebenspartners und bei höherem Einkommen eines Mitgliedes der gesetzlichen Krankenversicherung sind günstigere Beiträge zur privaten Krankenversicherung zu erwarten. Im Standardtarif der privaten Krankenversicherung zahlen Ehe- oder Lebenspartner zusammen maximal 150% des durchschnittlichen Höchstbeitrages der gesetzlichen Krankenversicherung, wenn ihr Gesamteinkommen unter der Beitragsbemessungsgrenze liegt.

Mitversicherte Ehe- oder Lebenspartner haben einen direkten Anspruch auf die Erstattung ihrer Gesundheitskosten durch den privaten Krankenversicherer. Dennoch sollte vorher vertraglich genau geregelt werden, in welchem Fall die private Krankenversicherung greift, denn bestimmte Klauseln im Vertrag können den Versicherungsumfang für mitversicherte Lebens- oder Ehepartner mindern. Auch für getrennt lebende Ehepartner oder eingetragene Lebenspartnerschaften bleibt der Versicherungsumfang erhalten.

Der Beitrag für mitversicherte Personen wie den Ehe- oder Lebenspartner wird basierend auf dem entstehenden Versicherungsrisiko für die private Krankenversicherung berechnet. So müssen auch arbeitslose Ehe- oder Lebenspartner einen zusätzlichen Beitrag für die private Krankenversicherung zahlen. Um den Beitrag für Ehe- oder Lebenspartner zu berechnen, werden verschiedene Faktoren betrachtet.

Die Leistungen die abgedeckt werden, sind äußerst umfangreich. So kann der Versicherte nicht nur auf die Kostenübernahme der allgemeinen Behandlungskosten und der Arzthonorare der behandelnden Ärzte vertrauen, sondern die Kostenerstattung gilt auch für ambulant durchgeführte psychotherapeutische Sitzungen. Auch die Behandlung durch einen Heilpraktiker und die durch verschriebenen Medikamente werden im Versicherungsschutz für Beamte berücksichtigt. Ebenso werden die Arzneien erstattet, die durch Schulmediziner verschrieben werden. Heilmittel, wie Massagen oder Inhalationen werden ebenso erstattet wie Hilfsmittel. Letztere umfassen zum Beispiel Sehhilfen oder Rollstühle. Ferner sind auch Herzschrittmacher und andere medizin-technische Mittel erstattungsfähig.

Familienversicherung bei der PKV

Die private Krankenversicherung bietet keine beitragsfreie Familienversicherung an, wie es bei der gesetzlichen Krankenversicherung der Fall ist. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung haben Kinder den Anspruch auf eine beitragsfreie Mitversicherung bei einem Familienangehörigen, während in der privaten Krankenkasse für jedes Familienmitglied ein eigener Beitrag entrichtet werden muss.

Eine Mitversicherung der Familienmitglieder ist durchaus möglich:

  • Das zu versichernde Familienmitglied muss einen Wohnsitz in Deutschland haben.
  • Das zu versichernde Familienmitglied ist nicht selbständig tätig.

Debeka Tarife

Der Debeka Tarif BSS – der Basistarif SPEZIAL der Debeka

Der Tarif BSS sieht mit Ausnahme der Arznei-, Heil- und Hilfsmittel keinen Selbstbehalt vor. Darüber hinaus erhält der Versicherte einen Teil seiner Beträge zurückerstattet, wenn er keine Leistungen der Versicherung in Anspruch nimmt. Des Weiteren ist ein Weiterbestehen der Versicherung bis zum 30. Juni des Folgejahres Voraussetzung für eine Beitragsrückerstattung.

Die Leistungen umfassen im ambulanten Bereich die vollständige Kostendeckung für ärztliche Behandlungen und die Psychotherapie. Die Kostenübernahme für Letztere ist an eine Reihe von Bedingungen geknüpft. So ist psychotherapeutische Behandlung grundsätzlich nur erstattungsfähig, wenn diese von einem Arzt durchgeführt oder zumindest angewiesen und überwacht wird. Weiterhin werden Behandlungen, die durch einen Kinder- oder Jugendpsychotherapeuten durchgeführt werden, zu 100 Prozent erstattet. Für nichtärztliche Psychologen gilt, dass diese im Arztregister eingetragen sein müssen, damit die Behandlung erstattungsfähig ist.

Für Medikamente, Heil- und Hilfsmittel ist eine Selbstbeteiligung von 15 Prozent des Rechnungsbetrages vorgesehen. Wenn diese Selbstbeteiligung im Jahr mehr als 200 Euro beträgt, werden die weiteren Kosten zu 100 Prozent durch die Versicherung übernommen. Sollte ein Hilfsmittel mehr als 300 Euro kosten, ist ein erneuter Anspruch auf die Erstattung der Kosten erst nach drei Jahren möglich. Für Sehhilfen gilt weiterhin, dass Brillengestelle mit einem Betrag von elf Euro erstattet werden. Ein Anspruch auf eine neue Sehhilfe entsteht erst, wenn die Sehkraft sich um mehr als 0,5 Dioptrien verändert.

Der Debeka Tarif TK – Die private Krankenhaustagegeldversicherung

Der Tarif TK ist ein private Krankenzusatzversicherung, deren einzige Leistung in der Zahlung eines Krankenhaustagegeld besteht. Es handelt sich daher nicht um eine Krankenvollversicherung, deshalb wird vorausgesetzt, dass bereits eine private Krankenversicherung oder Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse besteht. Die Versicherung ist für jeden möglich. Der Gesundheitszustand ist das einzige Kriterium für den Abschluss der Versicherung.

Der Versicherte kann ein Krankenhaustagegeld in der Höhe ab fünf Euro versichern. Dieses wird im Falle eines stationären Aufenthalts gezahlt. Ein Kostennachweis ist nicht erforderlich. Die Zahlung erfolgt so lange wie der Aufenthalt im Krankenhaus dauert. Als stationärer Aufenthalt gelten stationäre Heilbehandlungen infolge einer Krankheit, eines Unfalls oder einer stationären Entbindung. Sollte die stationäre Behandlung in einer medizinischen Einrichtung der Bundeswehr stattfinden, wird die Hälfte des versicherten Krankenhaustagegeldes ausgezahlt.

Die Debeka Tarife P und Z – die private Krankenversicherung für Beihilfeberechtigte

Beihilfeberechtigte wie Beamte und Beamtenanwärter erhalten von ihrem Dienstherrn im Falle einer Erkrankung eine finanzielle Unterstützung. Diese deckt jedoch die Kosten, die durch die medizinische Behandlung entstehen, nicht vollständig ab. Um die so entstandene Lücke zu schließen empfiehlt sich ein privater Krankenversicherungsschutz. Der Prozentsatz der Kosten, der durch die private Krankenversicherung abgedeckt wird, ist unmittelbar vom Satz der Beihilfe abhängig. Im Idealfall ergänzen sich die Versicherung und die Beihilfe so, dass die Kosten für Arzt oder Zahnarzt zu 100 Prozent abgedeckt sind. Der Tarif Z empfiehlt sich insbesondere dann, wenn großer Wert auf umfassende Leistungen beim Zahnarzt gelegt wird.

Der Debeka Tarif BE2 – der PKV-Zusatztarif für Beamte

Der Tarif BE2 der Debeka ist eine Zusatzversicherung. Damit umfasst der Tarif nicht alle notwendigen Leistungen für eine vollständige Absicherung und setzt somit eine Krankenvollversicherung voraus. So ergänzt der Tarif BE die Grundtarife P und Z der Debeka. Deren Leistungskatalog wird in allen Bereichen erweitert. Abhängig vom Beihilfesatz für zahntechnische Leistungen stehen zwei Tarifstufen zur Verfügung. Sind zahntechnische Leistungen zu 60 Prozent beihilfefähig, kommt die Tarifstufe BE2/S1 in Frage. Sollte die Beihilfe für zahntechnische Leistungen nur 40 Prozent betragen, wird der Versicherte in der Tarifstufe BE2/S2 versichert. Da die unterschiedlichen Beihilfesätze verschiedene Erstattungssätze der Versicherung zur Folge haben, sind die Beiträge der Tarifstufen unterschiedlich hoch. Wie schon bei den Grundtarifen P und Z ist die Beihilfeberechtigung die Voraussetzung zum Abschluss des Versicherungsvertrages.

Im Bereich der zahnärztlichen Absicherung werden die Leistungen, die der Tarif Z gewährt, um zahntechnische Laborleistungen ergänzt. So werden auch die Kosten erstattet, die entstehen, wenn Leistungen eines zahntechnischen Labor gesondert berechnet sind. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass der Versicherte grundsätzlich Beihilfe für zahntechnische Leistungen erhält.

Der Debeka Tarif PSKV – die private Krankenvollversicherung für Studenten

Der Tarif PSKV richtet sich ausschließlich an Studenten. Dies bedeutet, dass die Immatrikulation an einer staatlich anerkannten Hochschule für eine Versicherung vorausgesetzt wird. Des Weiteren können die Lebenspartner mitversichert werden, sofern diese über kein regelmäßiges Einkommen verfügen. Der Versicherungsschutz endet damit auch mit der Exmatrikulation des Versicherten.

Für den ambulanten Bereich gilt, dass der Großteil der Leistungen vollständig durch den Versicherungsschutz abgedeckt ist. So sind neben den allgemeinen ärztlichen Leistungen auch Medikamente und Heilmittel zuzahlungsfrei. Bei Hilfsmitteln gilt ein Rechnungshöchstbetrag von 51,13 Euro. Wird diese Summe überschritten muss der Rechnungsrestbetrag zur Hälfte selbst getragen werden. Psychotherapeutische Sitzungen sind erstattungsfähig, jedoch darf deren Zahl nicht mehr als zehn im Jahr betragen.

Sollten Behandlungen nur stationär durchgeführt werden können, sind die allgemeinen Krankenhauskosten, das Honorar des Belegarztes, Unterbringung in einem Mehrbettzimmer sowie eventuell notwendige Transportkosten zum nächstgelegenen Krankenhaus zu 100 Prozent abgedeckt.

Hinsichtlich der Arzthonorare im ambulanten und stationären Bereich werden grundsätzlich Kosten bis zum 1,7-fachen Satz der Gebührenordnung für Ärzte erstattet. In einzelnen Bereichen liegt das erstattungsfähige Honorar unter dem 1,7-fachen Satz. Details hierzu sind den genauen Tarifbestimmungen zu entnehmen.

Für Zahnärzte gilt, dass Honorare, die nach dem zweifachen Satz der Gebührenordnung für Zahnärzte abgerechnet werden, erstattungsfähig sind. Weiterhin gilt im zahnmedizinischen Bereich, dass sowohl allgemeine Zahnbehandlungen und Vorsorgeuntersuchungen als auch kieferorthopädische Eingriffe zu 100 Prozent abgedeckt werden. Bei Zahnersatz gilt ein Erstattungssatz von 50 Prozent. Dieser Erstattungssatz gilt auch für Zahnlaborarbeiten und die dabei verwendeten Materialien. Dabei gilt das tariflich festgelegte Preis- und Leistungsverzeichnis.

Private Krankenversicherung für Rentner

Rentner bleiben privat krankenversichert, wenn sie auch während der Berufstätigkeit privat versichert waren. Der Versicherungsbeitrag ändert sich bei Eintritt in die Rente nicht, da er abhängig vom Eintrittsalter ist.

Rentner erhalten einen Zuschuss zu ihrem Beitrag für eine private Krankenversicherung, sofern sie nicht der Versicherungspflicht unterliegen. Nach Ausscheiden aus dem Berufsleben ersetzt der Rentenzuschuss den Arbeitgeberzuschuss. Der Zuschuss wird von dem entsprechenden Rentenversicherungsträger sowohl für Rentner gezahlt, die eine Alters-, Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsrente beziehen, als auch Versicherungsnehmern, die Witwen- oder Waisenrente erhalten. Versicherungspflichtig sind Rentner, die mindestens 90 % der zweiten Hälfte ihres Beruflebens bei einer gesetzlichen Krankenversicherung versichert waren. Der Zuschuss beträgt höchstens 50 % des Beitrages zur privaten Krankenversicherung Rentner und wird zusammen mit der Rente ausgezahlt. Der Zuschuss für Rentner muss jedoch vorher beantragt werden.

Die private Krankenversicherung und der Mutterschutz

Während des Mutterschutzes ist die private Krankenversicherung weiterhin beitragspflichtig. Bei einigen privaten Krankenversicherern wird jedoch die Möglichkeit angeboten, im ersten Schwangerschaftsmonat in einen Tarif zu wechseln, der mit einer Pauschale für die Entbindung aus dem Krankentagegeld für neun Monate beitragsfrei ist. Generell beinhalten alle Tarife der privaten Krankenversicherung Leistungen zur Schwangerenvorsorge und bieten alle nötigen Untersuchungen und Behandlungen bezüglich der Schwangerschaft.

Frauen, die bei einer privaten Krankenversicherung versichert und berufstätig sind, erhalten einmalig eine Summe von 210 Euro als Mutterschaftsgeld vom Bundesversicherungsamt. Zusätzlich zahlt der Arbeitgeber die Differenz zwischen höchstens 390 Euro und dem Nettogehalt als sozialversicherungs- und steuerfreien Zuschuss während des Beschäftigungsverbots. Dieser Zuschuss wird vom Arbeitgeber geleistet, wenn das durchschnittliche Monatseinkommen der Frau in den vorangegangenen drei Monaten mehr als 13 Euro pro Kalendertag betragen hat. Es besteht kein Anspruch auf Arbeitgeberzuschuss zum Versicherungsbeitrag, wenn eine private Krankenversicherung abgeschlossen worden ist.

Während des gesetzlichen Beschäftigungsverbots von sechs Wochen vor und acht beziehungsweise zwölf Wochen nach der Entbindung werden keine Leistungen aus der Krankentagegeldversicherung erbracht, da kein Arbeitgeber eine schwangere Frau anstellen darf beziehungsweise die Angestellte im Mutterschutz während dieser Frist nicht arbeiten darf. Außerhalb der Zeit, in der das Beschäftigungsverbot des Mutterschutzes gilt, besteht der volle Anspruch auf Leistungen der Krankentagegeldversicherung auch bei Eintritt einer völligen Arbeitsunfähigkeit, die durch eine Schwangerschaft verursacht wird. Während dem Beschäftigungsverbot innerhalb des Mutterschutzes kann die Krankentagegeldversicherung als Anwartschaftsversicherung weitergeführt werden.