Nachteile der Sterbeversicherung
Insbesondere seit der Gesundheitsreform wird die Sterbegeldversicherung von vielen Versicherungsgesellschaften stärker beworben. Dennoch ist der allgemeine Tenor eher negativ bezüglich der Notwendigkeit einer Sterbegeldversicherung.
Häufig wird sogar von einem Vertragsabschluss abgeraten und vielmehr dafür plädiert, rechtzeitig Vorsorge zu treffen und schon früh mit der privaten Geldanlage zu beginnen, um den Angehörigen nicht die kompletten Kosten für die Bestattung zu überlassen.
Grund dafür sind die geringen Summen, um die es bei der Sterbegeldversicherung geht; die Verwaltungskosten und Aufwendungen für den Abschluss einer solchen Versicherung sind in Relation dazu sehr hoch. Sie können gut 20 % des Beitrags ausmachen, teilweise liegen sie sogar darüber. Der verbleibende Rest wird für die Kapitalbildung verwendet und liegt dementsprechend niedrig. Die Rendite fällt ebenfalls sehr gering aus.
Im Versicherungsfall wird demnach weitaus weniger ausgezahlt, als der Versicherungsnehmer über die Jahre hinweg eingezahlt hat.
