Alternative Absicherungen
Der Abschluss einer Sterbegeldversicherung lohnt sich vor allem für alte oder schwer kranke Menschen, die zu wenig Geld für das Begräbnis angespart haben.
Junge Leute, insbesondere Familien mit Kindern, sind mit dem Abschluss einer Risikolebensversicherung – auch Todesfallversicherung genannt – weitaus besser beraten, da die Rentenansprüche altersbedingt relativ niedrig sind und häufig nicht ausreichen, um die Familie nach einem Todesfall zu versorgen. Die Versicherungssumme ist hier weitaus höher und ermöglicht den Angehörigen nicht nur die Finanzierung des Begräbnisses, sondern sichert auch deren Lebensunterhalt für den Fall, dass der Hauptverdiener verstirbt. Es handelt sich hierbei eher um eine Hinterbliebenenabsicherung, bei der im Falle des unerwarteten Tods ein hoher Kapitalbetrag ausgezahlt wird.
Generell lässt sich sagen, dass sich eine finanzielle Altersvorsorge mit konventionellen Geldanlagen durchaus lohnt, da sie individuell zu handhaben ist und der Kontoinhaber selbst darüber entscheiden kann, wie das Vermögen nach den eigenen Bedürfnissen sinnvoll vermehrt und angelegt werden kann.
Gegenüberstellung von Sterbegeld- und Risikolebensversicherung:
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Sterbegeldversicherung |
Risikolebensversicherung |
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Gesundheitsprüfung nur in Ausnahmenfällen |
Frage nach Gesundheitszustand, Alter, Geschlecht, Raucher / Nichtraucher |
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Geeignet für ältere, auch schwer kranke Personen |
Geeignet für jüngere Personen, Familien und Kindern |
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Deckt die Kosten der Bestattung |
Deckt die Kosten der Bestattung und sichert den Lebensunterhalt der hinterbliebenen Familie |
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Relativ geringe Versicherungssumme |
Versicherungssumme sollte den Beürfnissen der Familie entsprechen |
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Wartezeit kann bis zu drei Jahre dauern |
Versicherungssumme wird direkt nach Abschluss garantiert |
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Höchsteintrittsalter je nach Versicherungsanbieter zwischen 70 und 90 Jahren |
Höchsteintrittsalter je nach Versicherungsanbieter bei etwa 55 Jahren |
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Hohe Kosten für Verwaltung und Abschluss |
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