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Das Studentenwohnheim

Für Studenten ist ein Studentenwohnheim oft die erste Wahl. Hier belaufen sich die durchschnittlichen Mietkosten in den alten Bundesländern auf 205 € pro Monat, in den neuen Bundesländern auf 185 € pro Monat.

Studentenwohnheime bieten meist neben bezahlbarem Wohnraum auch die Möglichkeit, schnell neue Kontakte zu knüpfen - all dies oft in der Nähe der Universität.

Für einen Platz im Studentenwohnheim, in dem nur eingeschriebene Studenten wohnen dürfen, ist die erste Anlaufstelle das ansässige Studentenwerk. Dieses ist für viele Studentenwohnheime verantwortlich. Das Studentenwerk bietet auch spezielle Wohnungen für Studenten mit Kindern und für Behinderte an. Eine gute Übersicht aller Studentenwerke sowie nützliche Informationen zum studentischen Wohnen bietet der Dachverband der Studentenwerke.

Anders als in anderen Ländern üblich, kann man für deutsche Studentenwohnheime keine grundsätzlichen Aussagen zu Lage, Bewohnern oder Ausstattung machen. So gibt es in der Regel keine bestimmte Wohnform. Vielmehr besteht die Möglichkeit, sowohl in Wohngemeinschaften mit gemeinsamen Wohnbereichen, Toiletten und Küchen zu leben als auch in Einzel- oder Zweierapartments zu wohnen. Die meisten Wohnheime bieten möblierten Wohnraum an. Mehrbettzimmer sind dagegen nicht üblich.

Neben den staatlichen bestehen auch private Wohnheime anderer Träger, für deren Plätze man sich direkt bei den jeweiligen Wohnheimen bewerben muss. Informationen und Kontaktadressen bietet oft der Allgemeine Studierenden-Ausschuss (AStA) an, den es an jeder Universität in Deutschland gibt. Ein Blick auf die entsprechende Internetseite der jeweiligen Universität hilft hier oft weiter. Auch die meisten Wohnheime sind im Übrigen im Internet präsent. Die Studentenwerke und Auslandsämter bieten teilweise unterschiedliche Anmeldemodalitäten für die Zimmersuche an, zum Beispiel schriftlich oder online über die Homepage des jeweiligen Studentenwerks.

Auch wenn es sich für viele Studenten anbietet, für die Zeit der ersten Semester in ein Wohnheim zu gehen, um in Kontakt zu anderen Studenten zu kommen und sich schneller einleben zu können, muss eine private Unterkunft oder eine Wohngemeinschaft keine schlechtere Option sein. Außerdem heißt eine Unterbringung im Wohnheim nicht unbedingt, dass man auf dem Campus der Universität wohnt, auch wenn viele Studentenwohnheime zweckgemäß in der Nähe der Universität angesiedelt sind.

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