Mietkosten
Das Niveau der Mietpreise variiert in Deutschland stark. Nicht nur bestehen deutliche Unterschiede zwischen städtischen und ländlich geprägten Regionen, auch die einzelnen Städte unterscheiden sich hinsichtlich der Kosten, die man für die Miete im Monat veranschlagen muss, erheblich.
Grob lässt sich auch ein Gefälle von West nach Ost und von Süd nach Nord feststellen: Wohnungen im Osten Deutschlands sind oft bedeutend günstiger als in westdeutschen Städten und im Süden zahlt man meist etwas mehr als im Norden. Die großen Metropolen haben, wie fast überall in Europa, gehobene Mietpreise. So ist das Wohnen etwa in Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart oder Frankfurt nicht gerade günstig. Besonders teuer ist München, das an der Spitze der Durchschnittsmieten liegt. Eine Ausnahme bildet Berlin, wo das Mietpreisniveau sogar unter dem Bundesdurchschnitt liegt.
Im Folgenden findet sich eine Aufstellung der durchschnittlichen Miete in wichtigen deutschen Städten. Die Durchschnittsmiete in Deutschland beträgt für Wohnungen von 65 m² 5,81 € pro Quadratmeter. Dies entspricht einem Wert von 100 im Mietpreisindex. Verwendet man die Werte der unten stehenden Tabelle, lässt sich die Durchschnittsmiete verschiedener deutscher Städte errechnen.
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München |
162 |
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Köln |
128 |
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Stuttgart |
122 |
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Hamburg |
119 |
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Cottbus |
78 |
Durchschnittliche Quadratmeterpreise:
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Hamburg: |
5,54 - 7,65 € |
Berlin (Ost): |
4,57 - 6,46 € |
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Berlin (West): |
4,63 - 6,47 € |
München: |
9,15 - 9,88 € |
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Stuttgart: |
6,50 - 8,05 € |
Düsseldorf: |
6,55 - 8,20 € |
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Kiel: |
4,59 - 6,97 € |
Frankfurt: |
6,22 - 7,25 € |
Quelle: F+B Forschung und Beratung
für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH
