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Wer die Sicherheit haben möchte, stets die Beiträge für die Riester-Rente zahlen zu können, sollte sich für einen Vertrag mit flexiblen Beiträgen entscheiden.
Eine gute Renditeberechnung geht davon aus, dass höchstmögliche Zulagen und Steuererleichterungen mit kleinstmöglicher Eigenleistung gezahlt werden. Bei unflexiblen Beiträgen kann diese Strategie gegebenenfalls nicht erfüllt werden. In den meisten Fällen wird im Vertrag ein Betrag festgelegt, der gezahlt werden muss. Nur selten ist es möglich, relative Beiträge auszuhandeln, wie etwa 4 % des sozialversicherungspflichtigen Einkommens. Außerdem versuchen manche Anbieter, Beiträge festzulegen, die höher als die geförderten sind. Davon ist jedoch abzuraten, da Beiträge über 2.100 € nicht mehr gefördert werden.
Der Mindesteigenbeitrag ist vom Gesetzgeber auf 60 € pro Jahr angesetzt worden. Das hält aber einige Anbieter nicht davon ab, eigene Mindestbeiträge vertraglich festzulegen. In solchen Fällen sollte nur unterschrieben werden, wenn der Kunde tatsächlich sicher ist, diesen auch immer zahlen zu können.
Branchenüblich sind monatliche Beitragszahlungen. Bei manchen Versicherungen führen jährlich gezahlte Beiträge häufig zu Einsparmöglichkeiten. Bei der Riester-Rente ist das jedoch nicht der Fall, denn hier kalkulieren die Anbieter monatlich. Auch bei Fondssparplänen sollte monatlich gezahlt werden, um den Cost-Average-Effekt auszunutzen. Dieser besagt, dass regelmäßige Einlagen an der Börse erfolgreicher sind als Einmalanlagen.
Üblicherweise kommt es nur im ersten Jahr des Fördervertrages zu höheren Einmalzahlungen. Deswegen ist es ratsam, einen Riester-Vertrag am Ende eines Jahres abzuschließen, nachdem man sich ein genaues Bild über den Markt gemacht hat. So können trotzdem noch alle Zulagen und Förderungen des jeweiligen Jahres mitgenommen werden, wenn man alle vorhergehenden Monatsbeiträge des Jahres auf einmal zahlt.
