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Wechsel des Tarifs oder des PKV-Anbieters

Jeder Privatversicherte kann den Tarif seiner privaten Krankenversicherung oder seinen PKV-Anbieter wechseln. Wechselt man den Tarif, bleibt aber Kunde desselben Anbieters, können die Ansprüche wie Altersrückstellungen mitgenommen werden (Portabilität von Altersrückstellungen). Altersrückstellungen werden von dem privaten Krankenversicherer angelegt, um zu vermeiden, dass die Beiträge aufgrund hoher Gesundheitskosten im Alter stark ansteigen. Der Versicherer verlangt von Versicherten deshalb einen höheren Versicherungsbeitrag, als Geld zur Deckung der Gesundheitskosten jüngerer Versicherter notwendig ist.


Wenn der Versicherte den Tarif wechselt, kann sowohl ein Tarif mit höherem Leistungsumfang als auch mit geringerem Leistungsumfang gewählt werden. Der Versicherte kann auch von einem Tarif mit umfangreichen Leistungen in den Basistarif wechseln, dessen Umfang an Leistungen mit dem gesetzlicher Krankenversicherungen verglichen werden kann. Sind die Voraussetzungen wie ein bestimmtes Eintrittsalter, die gegebenenfalls vom Versicherer gefordert werden, erfüllt, kann in einen anderen Tarif gewechselt werden. Bietet der Tarif mehr Leistungen als der vorherige, muss eine höhere Versicherungsprämie gezahlt werden. Um den Beitrag des neuen Tarifes zu senken, kann erfragt werden, ob auf die für den Versicherten nicht in Frage kommende Leistungen verzichtet und der Versicherungsumfang reduziert werden kann.

Bei einigen Tarifen kann auch nur die Tarifstufe gewechselt werden, um beispielsweise einen höheren oder geringeren Selbstbehalt zu veranschlagen. Versicherte können auch von Vornherein Tarife mit Optionsrecht oder Umstufungsrecht wählen. Bei Beitragserhöhungen geben private Krankenversicherer außerdem an, welche preisgünstigeren Tarife zur Wahl stehen, in die die betroffenen Versicherten auf Wunsch wechseln können (Umstufungsrecht). Wird das Optionsrecht ausgeübt, kann der Versicherte von einem Tarif in einen anderen wechseln, wobei der Gesundheitszustand bei Vertragsschluss des bis dahin in Anspruch genommenen Tarifes gilt. Der Versicherte muss sich keiner erneuten Gesundheitsprüfung unterziehen.

Wird der PKV-Anbieter gewechselt, gibt es Fälle, in denen Versicherte beim neuen Anbieter zuerst in den Basistarif wechseln müssen und nach einer Frist von 1,5 Jahren bei diesem Anbieter in einen anderen Tarif nach Wahl wechseln können. Versicherte, die beim neuen Anbieter zuerst den Basistarif nutzen müssen, sind jene, deren Vertrag beim bisherigen Anbieter vor dem Jahr 2009 abgeschlossen worden ist.

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