Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten KVB
Die Entstehungsgeschichte der Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten beginnt 1926 mit der Gründung der Reichsbahnbeamten-Krankenversorgung (RKV). 1928 wurde die Rechtsform in eine Körperschaft des öffentlichen Rechts geändert. Seit 1951 besteht die KVB als „Krankenversorgung der Bundesbeamten KVB“ mit Hauptsitz in Frankfurt am Main und ist heute noch eine Körperschaft des öffentlichen Rechts sowie eine betriebliche Sozialeinrichtung des Bundeseisenbahnvermögens (BEV).
Zu dem versicherbaren Personenkreis gehören die Beamten des Bundeseisenbahnvermögens, die zur Deutschen Bahn AG zugewiesenen und beurlaubten Beamten, sowie die Ruhestandsbeamten und deren Angehörige und Hinterbliebenen. Die KVB ist für fünf Verwaltungsbezirke verantwortlich, wobei jeder Bezirk von einem Bezirksgeschäftsführer geleitet wird. Die Verwaltungsbezirke sind neben dem Hauptsitz Frankfurt die fünf Bezirke Karlsruhe, Kassel, Münster, Rosenheim und Wuppertal.
Im Vergleich zu anderen privaten Krankenversicherern bietet die Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten KVB keinen Krankenvollschutz. Die Mitglieder müssen hier oftmals Zuzahlungen leisten. Es werden Unfälle und Schadensfälle versichert, die bei Einsätzen mit medizinischem Hintergrund entstehen. Es besteht ein Anspruch auf Leistungen, die aus Geburt, Krankheit und Tod resultieren. Inklusive der circa 140.000 Angehörigen der Versicherten des KVB sind insgesamt 360.000 Personen Anspruchnehmer der Krankenversorgung der Bundesbeamten.
Die KVB leistet den Versicherten finanzielle Zuschüsse bei ärztlich verordneten Heil- und Hilfsmitteln. So sind psychotherapeutische und zahnärztliche Behandlungen im Versicherungsumfang der KVB enthalten. Des Weiteren werden die Krankentransporte, die medizinisch notwendig sind, ausnahmslos übernommen. Im Bereich der stationären Leistungen ist die Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten ein kompetenter Ansprechpartner, wenn es um die Unterbringung der Patienten in Zweibettzimmern geht.
Kontaktdaten:
Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten
Rödelheimer Straße 51
60487 Frankfurt/Main
Telefon: 069 / 247 031 11
Telefax: 069 / 247 032 99
Internet: www.kvb.bund.de
