14.08.2012 12:57

Bundesversicherungsamt über Verschwendung bei Gesetzlichen Krankenkassen

Der Prüfdienst der Krankenversicherung hat im vergangenen Jahr insgesamt 236 Fälle geprüft, einige Erkenntnisse waren allarmierend. So wurde beispielsweise ermittelt, dass eine Krankenkasse ihre Versicherten tagelang von Privatdetektiven beschatten ließ, um so möglichen Krankengeldmissbrauch aufzudecken. Es sollte ein Schaden von ca. 15 Euro täglich vermieden werden, wobei die Detektive ein Honorar von 10.719 Euro erhielten.

Dies ist jedoch lange nicht das einzige festgestellte unwirtschaftliche und fahrlässige Verhalten. Eine andere Kasse mietete für 40 Mitarbeiter 4700 Quadratmeter Bürofläche zu einem Preis von 96.000 Euro an und stattete diese Fläche mit Einrichtung für 117 Arbeitsplätze aus, von denen nicht einmal die Hälfte genutzt wird. Der Schaden wird auf etwa 13 Millionen geschätzt.

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