Einnahmen steigen, dennoch wollen Ärzte mehr Geld
Vertragsärzte verdienen mehr als sie ausgeben können. Das ergab nun eine Studie des Forschungsinstituts Prognos. Innerhalb der letzten 4 Jahre hat sich der erwirtschaftete Überschuss je Arzt von 105.000 auf 134.000 Euro erhöht und das sind nur Einnahmen durch gesetzlich Versicherte rechnet man Einnahmen durch Privatpatienten hinzu kommt das Institut sogar auf 165.000 Euro. Diese Überschüsse stehen gleichbleibenden Fixkosten wie Miete und Personalkosten gegenüber.Aus diesem Grund möchte der GKV-Spitzenverband, dass die Vergütung der Ärzte wieder dem Aufwand angepasst wird.
Die Ärzte sehen das ganz anders, sie fordern Honorarerhöhungen von über drei Milliarden Euro. Für die Kassen ist diese Forderung völlig überzogen. Diese möchten im Vorfeld der Verhandlungen über Ärztehonorare den Orientierungswert für deren Vergütung von 3,5 auf 3,25 Cent hinabsetzen.
