Krankenversicherungen einigen sich mit Hebammen
Hebammen können aufatmen. Die Kostenerhöhungen für freiberufliche Hebammen, die durch steigende Prämien für die Berufshaftpflichtversicherung entstanden, will die Gesetzliche Krankenversicherung vollständig übernehmen. Die gesetzlichen Kassen haben sich somit mit dem Verband der Hebammen geeinigt: Es wird eine Ausgleichszahlung geben, so der Spitzenverband der GKV.
In Zahlen bedeutet das Mehrzahlungen von 25.60 Euro pro durchgeführter Geburt im Geburtshaus und sogar 78 Euro mehr in einem privaten Haushalt. Die Krankenkassen rechnen durch diese Neuerung mit zusätzlichen Kosten von rund 1,7 Millionen Euro im Jahr.
