27.04.2012 10:19

Geburtenrate bei Privatversicherten ist gestiegen

In einer Studie des Wissenschaftlichen Instituts der PKV (WIP) wurde festgestellt, dass Privatversicherte 74.822 Kinder in der Zeit zwischen 2000 und 2010 zur Welt brachten. Dies entspricht einer Steigerung der Geburtenrate um 38 Prozent. In der gesetzlichen Krankenversicherung wurde hingegen im selben Zeitraum ein Rückgang der Geburtenrate um 14 Prozent (von 686.530 auf 595.072 Kinder) verzeichnet.

 

Zunahme der Neugeborenen-Rate

 

Die Neugeborenen-Rate, die den Anteil der Neugeborenen innerhalb eines Jahres an der Gesamtmitgliederzahl beschreibt, hat sich in der jüngeren Vergangenheit in der PKV stark erhöht. Mittlerweile liegt der PKV-Wert sogar über dem Vergleichswert der GKV. Demnach kann festgehalten werden, dass Privatversicherte wieder öfter Kinder bekommen.

 

Wechsler bringen viele Kinder mit in die PKV

 

Die Zunahme des Anteils minderjähriger Versicherter stieg in der PKVseit 2007 stetig. Neben der steigenden Geburtenrate wurden von Mitglieder, die aus der GKV in die PKV gewechselt sind, eine überdurchschnittliche hohe Anzahl an Kindern mitgebracht. Der Autor der Studie, Dr. frank Niehaus, zieht daraus folgenden Schluss: „Behauptungen, dass der Anteil Alleinstehender in der PKV besonders hoch und der Anteil der Kinder niedriger sei als in der Gesamtbevölkerung, sind damit widerlegt.“

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