Regierung fordert einheitliche Verträge für Riester-Rente
Angesichts der immer lauter werdenden Kritik am deutschen Rentensystem und dem Stichwort Altersarmut, ist es der Regierung momentan besonders wichtig gute Alternativen im Sinne von Privater Altersvorsorge anzupreisen. Nun wurde allerdings auch die Riester-Rente von Verbraucherschützern kritisiert. Zu hohe Kosten, zu geringer Ertrag, so die Vorwürfe. Auch die Stiftung Warentest bewertete gerade einmal fünf von 29 getesteten Versicherern mit „gut“.
Die Regierung will nun einschreiten und den Verbrauchern die Entscheidung für eine Riester-Rente erleichtern, indem sie den Anbietern vorschreibt, jeden Vertrag mit den zentralen Kennzahlen auszustatten. Dazu gehören anfallende Kosten, Rendite-Erwartungen und Anlage-Risiko. Ein einheitlicher Riester-Check soll den Kunden helfen, die Angebote besser vergleichen zu können.
