Kfz-Versicherungen und ihr "Rumgetrickse"
Die KFZ-Versicherungen tricksen wo sie können und die Versicherten merken es nicht einmal, denn sie kennen sich nicht aus. Dreistellige Millionenbeträge gehen auf diese Weise jährlich auf die Konten der Versicherungen und das völlig unberechtigt. Sie heben beispielsweise den Restwert des Autos nach einem Unfall an oder sie berücksichtigen die Wertminderung des Fahrzeuges ganz einfach nicht, um nur einige der Tricksereien zu nenne. Doch die Versicherten tun nichts dagegen, zu groß ist die Unwissenheit. Laut einer Studie wissen zwar 94 Prozent aller befragten Autofahrer, dass sie ein Recht auf die Übernahme aller Kosten nach einem Unfall haben, 62 Prozent gaben aber auch an, dass sich wissen, dass Versicherungen die Ansprüche selten freiwillig zahlen.
Gerade einmal 45 Prozent ziehen in so einem Fall einen Verkehrsanwalt zu Hilfe. Warum? Auch das erklärt die Studie: 56 Prozent der Befragten wussten nicht, dass die gegnerische Versicherung den Anwalt zu zahlen hat. Und genau das nutzen die Versicherungen schamlos aus. Weil die Kfz-Werkstätten dem endlich ein Ende bereiten wollen, bieten sie immer häufiger „Rumdum-sorglos-Pakete“ an, das heißt sie vermitteln den Kunden Rechtsbeistand und kümmern sich um lästigen Papierkram.
