Geldautomat
Dem Besitzer eines Girokontos mit passender Kundenkarte stehen in Deutschland über 50.000 Automaten institutsübergreifend zur Verfügung.
Weltweit sind es sogar etwa 1.100.000 Geräte mit der Funktion zur Bargeldauszahlung.
Anzahl der Geldautomaten in Deutschland:
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1996 |
1997 |
1998 |
1999 |
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Geldautomaten |
38.662 |
44.043 |
45615 |
46.200 |
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2000 |
2001 |
2002 |
2003 |
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Geldautomaten |
47.650 |
49.620 |
50.487 |
51.129 |
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2004 |
2005 |
2006 |
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Geldautomaten |
52.595 |
53.361 |
53.887 |
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Quelle: Bundesverband Deutscher Banken
Als multifunktionales Gerät bietet der Geldautomat verschiedenste Kontoservices an. Dazu gehören die Geldausgabe und -einzahlung, Kontostandabfrage und Kontoauszug sowie Sparbucheinträge und Überweisungen, um nur einige zu nennen. Da die Bareinzahlung samt Geldzähltechnik neben dem Abheben von Geld im Vordergrund steht, ist ein hoher Sicherheitsstandard unabdingbar. Falschgeld muss in jedem Falle erkannt und aus dem Umlauf genommen werden. Es muss ebenso registriert werden, wer die gefälschten Scheine einzuzahlen versuchte. Laut Geldwäschegesetz muss sich ein Kunde, der mehr als 15.000 € Bargeld ein- oder auszahlen möchte, via Ausweis oder Reisepass identifizieren. In diesem Fall ist auch der wirtschaftlich Berechtigte anzugeben und vom Institut aufzuzeichnen.
Die Möglichkeit, schnell über Bargeld verfügen zu können, besonders nach den Öffnungszeiten der Banken, spielt im alltäglichen Leben und auf Reisen eine große Rolle. Die einst gültige Grenze für Auszahlungen von 400 € pro Tag ist längst nicht mehr gültig. Mittlerweile limitiert der Kartenemittent diesen Betrag und findet individuelle Lösungen. Entscheidet sich nun der Kunde, seinen gewünschten Betrag abzuheben, wird der Automat die Richtigkeit der Person durch die persönliche Geheimzahl identifizieren. Anschließend wird die geforderte Summe mit dem Konto und einem eventuell vorgegebenen Limit abgeglichen. Zuletzt erfolgt eine Sperrprüfung. Als einziges Land wird in Deutschland zusätzlich noch die Echtheit der Kundenkarte geprüft. So können Trickbetrüger nicht, wie in anderen Ländern, mit Blanko-Karten und manipulierten Magnetstreifen operieren.
