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EC-Karte

Am 1. Januar 1972 wurden die ersten europaweit gültigen Schecks eingeführt. Die EC-Karte (abgeleitet von Eurocheque) folgte dann, um den bargeldlosen Zahlungsverkehr mit dem Scheck für Kunden und Verkäufer sicherer zu gestalten.

Heute hat sich die Karte eigentlich in den meisten Fällen von dem Scheck gelöst und fungiert als vollwertiges eigenes Zahlungsmittel. Das ist wohl einer der Gründe für den starken Rückgang der Schecknutzung.

Mit dem electronic cash Verfahren, das sich in Europa großer Akzeptanz erfreut, ist es möglich, via Geheimnummer oder elektronischem Lastschriftverfahren bargeldlos zu zahlen. Außerdem ermöglicht die EC-Karte grenzüberschreitendes Verfügen von Bargeld an Geldautomaten. Dabei spielen die Geschäftszeiten der Banken keine Rolle mehr.

Generell ist die EC-Karte sicherer als Bargeld, da nur in Verbindung mit der Geheimnummer über das Konto verfügt werden kann. Im elektronischen Lastschriftverfahren ist es kein Problem, die Einzugsermächtigung bei Missbrauch wieder zu entziehen. Dieser Komfort kann aber teuer werden, sollte ein Dritter Karte und Geheimnummer in seinem Besitz wissen. In diesem Fall ist es sehr leicht, das Konto leerzuräumen.

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