Berufsunfähigkeitsrisiko
Das Risiko der Berufsunfähigkeit steigt mit dem Alter und ist zudem stark berufsabhängig. Die geringste Gefahr besteht bei Akademikern, die höchste bei Beschäftigten mit schweren körperlichen Tätigkeiten oder hohem Erkrankungspotential, etwa bei Fliesenlegern, Kellnern und Friseuren.
Allgemein gilt: Je riskanter die Tätigkeit, desto teurer die Versicherung. Bei Risikoberufen beschränken die Versicherer die Versicherungs- und Leistungszeit oftmals auf das 50. oder 55. Lebensjahr. Bei einigen Berufen ist es schwierig, überhaupt Versicherungsschutz zu erhalten.
Außerdem wirken sich gefährliche Hobbys wie Kampfsport und Tauchen negativ aus. Ist man in einem Risikoberuf tätig oder gesundheitlich beeinträchtigt, akzeptiert der Versicherer eventuell nur eine geringere Versicherungssumme, Versicherungs- und Leistungszeiten werden gekürzt, bestimmte Krankheiten werden ausgeschlossen oder sind nur gegen Aufpreis versicherbar. Leistungsausschlüsse bei bestimmten Krankheiten bergen die Gefahr, dass bei Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit der Versicherer die Vorerkrankung als Ursache ansieht und die Leistung verweigert.
