Arbeitsunfähig – wie geht es jetzt weiter?

Ein Unfall oder eine schwere Krankheit führt häufig zur Erwerbs- und Berufsunfähigkeit. In Deutschland scheiden 25% aller Arbeitnehmer vor dem Erreichen des Renteneintrittsalters aus dem Berufsleben aus. Um sich für diesen Fall finanziell abzusichern, ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung ein geeignetes Mittel.

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Die private Berufsunfähigkeitsversicherung

In Deutschland werden jedes Jahr zwischen 200.000 und 300.000 Personen berufsunfähig. Von 300.000 Berufsunfähigen sind jedoch nur 10 % durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgesichert.

Berufsunfähigkeit wird mittlerweile als Massenphänomen betrachtet. Jeder fünfte Arbeitnehmer wird während seines Berufslebens berufsunfähig, so der Bund der Versicherten. Insgesamt befinden sich 37 Millionen Arbeitnehmer in Deutschland in einem abhängigen Arbeitsverhältnis. Die staatliche Absicherung gegen Berufsunfähigkeit wird dabei für alle Arbeitnehmer, die nach dem 1. Januar 1961 geboren wurden, nur noch in Form einer Rente mit Erwerbsminderung gewährt. Für diese Arbeitnehmer ist eine staatliche Berufsunfähigkeitsrente nicht vorgesehen.

Wenn man nicht gegen eine Berufsunfähigkeit abgesichert ist, verschlechtert sich für die meisten Arbeitnehmer die finanzielle und wirtschaftliche Situation bei Berufsunfähigkeit plötzlich und meist auch völlig unerwartet. Zwar besitzt schon eine gewisse Anzahl an Personen eine Berufsunfähigkeitsversicherung, doch werden Verträge zur Berufsunfähigkeitsversicherung aufgrund der Bedingungen und vertraglichen Gestaltung bemängelt. Solche Verträge sichern das für jeden Arbeitnehmer relevante Risiko Berufsunfähigkeit nicht umfassend genug ab. Im schlimmsten Fall muss davon ausgegangen werden, dass Arbeitnehmer trotz Abschluss einer Berufsunfähigskeitsversicherung keine oder nicht ausreichende Rentenleistungen erhalten.

Mittlerweile kommt es immer öfter aufgrund seelischer Erkrankungen zu Berufsunfähigkeit (Stand: April 2009). Von den Personen, die deshalb Frührente beziehen, sind etwa 38 % weiblich und 27 % männlich. Außerdem wird die Berufsunfähigkeit immer häufiger durch die berufliche Tätigkeit verursacht. Melden sich Personen krank, ist dies in 25 % der Fälle durch psychische Probleme bedingt. Wegen Problemen mit Muskeln und Knochen beziehen in Deutschland jedes Jahr 25.000 Personen Frührente.

Ist man nicht beziehungsweise noch nicht berufstätig, wird eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung empfohlen. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung sollte in jungen Jahren abgeschlossen werden, da zu dieser Zeit meist noch keine Vorerkrankungen des Versicherungsnehmers bestehen.

Erwartet wird, dass es eine steigende Nachfrage nach dieser Art von Versicherung geben wird und dass Berufsunfähigkeitsversicherung im Vergleich zu anderen in Zukunft auch in der Versicherungsbranche an Bedeutung gewinnen wird.

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