Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)
Die KfW ist eine staatliche Bank, die bundesweit Förderprogramme für Wohnungseigentum anbietet. Mit einem Förderungsvolumen von insgesamt 11,9 Milliarden Euro im Jahr 2004 ist die KfW ein wichtiges Element des privaten Wohnungsbaus in Deutschland.
Neben dem günstigen Zinssatz hat ein KfW-Darlehen Vorteil bei der Besicherung: Alle Kredite kann der Immobilienerwerber auch nachrangig ins Grundbuch eintragen. Zudem werden der Förderung keine Einkommensgrenzen zugrunde gelegt und das Darlehen ist kombinierbar mit anderen staatlichen Zuschüssen. Bei allen KfW-Programmen muss der Eigenheimbesitzer den Antrag auf Förderung vor Beginn der Baumaßnahmen stellen.
Ursprünglich diente die 1948 gegründete KfW dem Wiederaufbau Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie verwaltete dabei die Gelder aus dem Marshall-Plan, welche die USA unter anderem nach Deutschland transferierte. Heute übernimmt die staatliche Bank vor allem die Förderung von Studenten, Mittelständlern und Hausbauherren durch zinsgünstige Kredite. Die KfW bietet insbesondere für Immobilienbesitzer und Bauherren eine Reihe von Förderprogrammen an, die das gesellschaftspolitische Ziel der Schaffung von Wohneigentum verfolgen und den Klimaschutz unterstützen.
