Fremdwährungsdarlehen
Einige Kreditvermittler werben mit Baufinanzierungen zu äußerst günstigen Konditionen, die in Fremdwährungen gerechnet werden. Das Darlehen wird dabei in der Währung eines Landes aufgenommen, in dem sich die Zinsen auf einem niedrigeren Niveau befinden als in Deutschland.
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Nimmt man Darlehen aus Japan und der Schweiz auf, liegen die Kreditzinsen bei weniger als 2 % (Stand: 2008). Steigt der Euro, wird das Darlehen durch die Währungsumrechnung noch günstiger. Sinkt jedoch der Kurs des Euros im Vergleich zur Vertragswährung, muss der Kreditnehmer erhebliche Verluste hinnehmen. Damit wird der Vorteil der günstigen Zinsen durch das hohe Risiko von Währungsschwankungen wieder ausgeglichen. Verluste von bis zu 80 % bei Yen-Darlehen in den vergangenen Jahren lassen diese Form der Baufinanzierung zum Glücksspiel werden. Der Bauherr geht damit ein viel zu hohes Risiko
