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Versicherung für Fahrer mit 17

Versicherungen berechnen ihre Tarife nach verschiedenen Merkmalen, unter anderem nach dem Alter der Fahrer, der jährlichen Kilometerleistung und der Unterbringung des Fahrzeugs.

Autoversicherung

Die meisten Versicherungen unterstützen den Modellversuch des begleiteten Fahrens mit 17, sodass für die Versicherten des geführten Fahrzeugs keine Sonderversicherungskosten anfallen. Ein Beitragsaufschlag wird häufig erst nach Erlangen der Volljährigkeit des begleiteten Fahrers erforderlich. Die Schadenfreiheitsklasse wird ebenfalls nicht zu Ungunsten der Versicherungsnehmer geändert. Die Erziehungsberechtigten sollten dennoch ihren Kfz-Haftpflichtversicherungsvertrag überprüfen, denn viele Versicherungsnehmer schließen einen Vertrag ab, der nur für Fahrer über 23 Jahren gilt, um einen günstigeren Versicherungstarif zu erzielen. Junge Fahranfänger gelten für die Versicherungen als größeres Risiko, weshalb höhere Beiträge verlangt werden. Sobald kein junger Autofahrer unter 23 Jahren in dem Versicherungsvertrag angemeldet wurde, darf demzufolge auch kein begleiteter Fahrer mit 17 das Kraftfahrzeug führen. Das Fahrzeug verliert zwar nicht den Versicherungsschutz, aber Versicherungen können bei einem nachgewiesenen Verstoß Nachzahlungen bis zu 5.000 € fordern oder sogar den Versicherungsvertrag kündigen. Änderungen der Kriterien sollten der Versicherung demnach gemeldet werden, denn häufig können auch kostengünstigere Versicherungstarife erzielt werden.

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